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Mac-Software / Re: Alternativen zu OS X
Letzter Beitrag von MacFlieger: Juni 03, 2020, 17:21:25
Den Zahn habt ihr mir gezogen!

Ne, ernsthaft: Installier mal OS X in einer VM auf dem Mac. So viel Arbeit ist das auch nicht und interessant allemal.

Jetzt haben sie den Aufpreis für das aufrüsten von 8 auf 16GB beim MBP glatt verdoppelt. Von unverschämt auf „Haben die Lack gesoffen?“

Aktuell bleibt für mich nur der Mac Mini mit selber RAM aufrüsten und einer externen SSD als Möglichkeit.
Hackintosh finde ich immer wieder interessant, aber jedesmal beim Lesen kriege ich Angst, sowas zu probieren.
Ich habe jetzt hier auf 2 Macs gepatchte Systeme, einmal auf HighSierra und einmal auf Catalina. Im großen und ganzen funktionieren die, aber Updates sind ein Krampf und manchmal klappt es auch nicht und ich muss basteln. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei einem Hackintosh ähnlich ist.

Wobei es da jetzt eine andere Methode geben soll (OpenIrgendwas statt Clover) und das soll einfacher und besser sein. Wer es hier mal ausprobieren will, kann gerne berichten. Fängt ich hochinteressant.
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Mac-Software / Re: Alternativen zu OS
Letzter Beitrag von Florian: Juni 03, 2020, 14:50:02
In der Tat schmerzt die Marktsituation.
Ich weiß auch nicht, was ich machen soll. Changiere zwischen Hakintosh und vollständigem Apple-Abschied Richtung Linux. Betrifft dann auch iPhone und iPad und evtl. mal Watch. Letztere wollte ich mir schon selber bauen auf Arduino-Basis, hab´s dann aber doch gelassen.
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Mac-Software / Re: Alternativen zu OS X
Letzter Beitrag von radneuerfinder: Juni 03, 2020, 13:49:51
Den Zahn habt ihr mir gezogen!
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iPhone, iPod, iPad, Apple TV, Watch / Re: iOS 13
Letzter Beitrag von Florian: Juni 03, 2020, 00:22:28
13.5.1 ist da und stopft anscheinend die kritische Lücke, derer sich die Jailbreaker bedient haben.

Auch alle anderen Geräte haben Updates für die Kernel-Schwachstelle bekommen. Von Mac zur Watch ist der Sprung bei Apple eben doch sehr kurz. Im Guten wie im Schlechten.

https://www.heise.de/news/iOS-13-5-1-killt-Jailbreak-4770923.html
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Talk / Re: Roboter (Sammelthema)
Letzter Beitrag von Florian: Juni 01, 2020, 14:02:13
Woher komnt eigentlich das Wort Roboter?
Früher nannte man komplizierte, selbstauflaufende Maschinen Automaten oder international Automaton.
Robota ist ein tschechisches Wort und bedeutet in etwa Zwangsarbeit. Popularisiert wurde es durch das damals sehr erfolgreiche Theaterstück R.U.R. von Karel Čapek. Das Wort selbst soll sein Bruder Josef eingebracht haben.

Das Stück beinhaltet schon viele späteren SF-Themen, die heute auch die Philosophen beschäftigen. Wann beginnt das Leben? Darf man künstliches Leben ausbeuten? Werden die Maschinen uns einmal unterjochen oder vernichten?
Hintergrund zu solchen Gedanken damals - neben dem ja auch uns bekannten rasanten Fortschritt- war auch das „moderne“ Abschlachten im Ersten Weltkrieg.

Heute definiert man Roboter natürlich anders als Automaten. Nur damals gab es noch kein Wort dafür. Sicherlich tat der Verbreitung des Worts ganz gut, dass es einen vorhandenen Begriff minimal abwandelte. Denn das Wort an sich findet sich in allen indoeuropäischen Sprachen. Robattar war z.B ein Frondienst-Leistender im Spätmittelhochdeutschen. Eine Vokaländerung und -Verschiebung weiter kommt man zum Arbattar, und es wird deutlich, wer gemeint ist.

Soweit der kleine Exkurs zum Feiertag.
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Mac-Software / Re: Alternativen zu OS X
Letzter Beitrag von MacFlieger: Juni 01, 2020, 09:16:26
Meine Meinung dazu, aber ohne Anspruch auf Richtigkeit:

- Bis auf die genannte Version wird man kein OS X legal auf anderer Hardware als von Apple virtualisieren dürfen. Soweit ich weiß, gibt es aber keine Fälle, bei denen das bei Privatnutzern seitens Apple verfolgt wurde.
- Ich glaube nicht, dass ein virtualisiertes OS X besser läuft als ein Hackinstosh, eher umgekehrt. Bei einem Hackintosh kann man die Hardware genau danach aussuchen, dass diese von OS X auch unterstützt wird oder es Treiber dafür gibt. In den Virtualisierungen werden meist aber nur bestimmte Standardkomponenten zur Verfügung gestellt, für die eben nicht unbedingt mit OS X zusammenspielen.
- Gerade Notebooks haben oft spezielle Hardware verbaut, die dann eben nicht funktionieren. Das sieht man auch an Linux. Linux selber läuft meistens direkt, aber oft werden nicht 100% der Komponenten wirklich angesprochen, weil die Treiber fehlen.

Meine Vermutung: OS X wird man in einem Virtualisierer grundsätzlich zum Laufen bringen können. Aber es werden mehr Einschränkungen da sein, als bei einem Hackintosh.

Ich habe 10.7 testweise unter VirtualPC auf meinem Mac installiert. Es läuft, aber schon alleine die Bildschirmauflösung lässt sich nur über einen Hack ändern. Von der Grafikkarte werden keine 3D-Funktionen unterstützt, d.h. alles ist langsam. Ob USB-Geräte abseits von Maus und Tastatur überhaupt unterstützt werden, weiß ich gerade nicht. Es fehlen einfach die VirtualPC-Extensions für OS X, die nicht programmiert werden, weil diese Virtualisierung in den meisten Fällen nicht legal ist. Diese Extensions wären halt die Treiber, mit denen die Komponenten des Host-Systems im Gast-System zur Verfügung gestellt werden.

Installier doch einfach mal ein OS X als VM auf einem Mac. Das ist mit weniger Problemen als bei einem PC der Fall. Dann hast Du schon mal einen Eindruck und auf einem PC hat man dann eher noch mehr Probleme/Einschränkungen.
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Mac-Software / Re: Alternativen zu OS X
Letzter Beitrag von Florian: Juni 01, 2020, 01:51:34
Da würde ich lieber gleich (mit Mac oder dem PC) das aktuelle macOS virtualisieren. Läuft doch auf das Gleiche hinaus. Das jew. System muss laufen, ob geupdatet oder nicht.
Jetzt habe ich noch ein paar Anleitungen gefunden, die behaupten es wäre nicht allzu kompliziert.
Z.B. diese:
https://techsviewer.com/install-macos-10-15-catalina-on-virtualbox-on-windows-pc/

Das scheint machbar, mir dünkt aber das macOS so nicht 100% läuft. Muss man wohl am jew. Gerät ausprobieren.
Liest man sich die Kommentare durch, vergeht einem die Lust schnell wieder.



Was Linux angeht, habe ich ja nicht behauptet, dass es generell nicht auf Laptops läuft. Es kommt halt drauf an. Und macOS ist da sicher nicht weniger pingelig.