Apfelinsel
Mac-Software => Thema gestartet von: Bonobo am Dezember 15, 2015, 00:16:32
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MacKeeper ist bekannterweise eine ganz üble Software, aber wer sie trotzdem nutzt, sollte diesen MacWorld-Artikel lesen: MacKeeper hacked: 13 million account details exposed (http://www.macworld.com/article/3014607/security/mackeeper-hacked-data-for-13-million-accounts-exposed.html)
LG Tom
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Danke. Vor MacKeeper kann man echt nur warnen.
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Mal eine Frage obwohl ich MacKeeper nicht installiert habe.
a) Es wurde die Datenbank des Herstellers gehackt um Kundendaten abzugreifen?
Ja oder Nein.
b) Die Nutzung des Programms auf dem Mac hat mit a) nichts zu tun?
Ja oder Nein.
c) Oder werden bei Nutzung des Programms auf dem Mac Informationen gesammelt die dann wieder in die Datenbank beim Hersteller eingepflegt werden?
Ja oder Nein.
Jochen
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a) Es wurde die Datenbank des Herstellers gehackt um Kundendaten abzugreifen?
Ja oder Nein.
So gefragt ein bis zweimal nein. :)
Es wurde nicht gehackt, die Daten standen für Jeden zu lesen im Internet! (!!!)
Der im Artikel erwähnte Entdecker hat nichts Böses im Sinn und informierte Mackeeper. Das er aber der erste Entdecker war, halte ich für äußerst unwahrscheinlich. Insofern kann man davon ausgehen, dass die Daten auch von Missetätern abgegriffen wurden.
b) Die Nutzung des Programms auf dem Mac hat mit a) nichts zu tun?
Ja oder Nein.
Es geht hier anscheinend um die Registrierungsdaten von Kunden der Firma. Kreditkarten seien nicht betroffen, da bei externem Dienstleister.
Ob man dieser Firma das glauben kann, weiß ich nicht.
c) Oder werden bei Nutzung des Programms auf dem Mac Informationen gesammelt die dann wieder in die Datenbank beim Hersteller eingepflegt werden?
Ja oder Nein.
Weiß ich nicht und die bisher publizierten Informationen helfen nicht weiter.
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Hier auf deutsch bei Heise
Sicherheitsforscher: Datenleck bei Mackeeper erlaubt freien Zugriff auf Nutzerdaten (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicherheitsforscher-Datenleck-bei-Mackeeper-erlaubt-freien-Zugriff-auf-Nutzerdaten-3043720.html)
(Danke, Rusti ;) )
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Der Entwickler John Matherly hatte bereits im Sommer Alarm geschlagen und die Ergebnisse eines Suchlaufs präsentiert. Damals hatte er fast 30.000 Instanzen der MongoDB-Datenbank gefunden, bei denen man problemlos von Außen auf die enthaltenen Datenbestände zugreifen konnte. Seitdem hat sich im Grunde nichts verbessert: Ein jetzt durchgeführter neuer Scan brachte rund 35.000 Treffer mit insgesamt 684,8 Terabyte an Informationen:
http://winfuture.de/news,90273.html