Apfelinsel
Mac-Software => Thema gestartet von: Jochen am Dezember 09, 2007, 11:20:20
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Beispiel
de.ragtime.ragtime.plist.
Werden die preferences von den Programmen über einen Art Browser aufgerufen.
Jochen
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Was willst Du uns damit genau sagen oder fragen?
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Ist das eine Frage oder Feststellung? .plist sind m.E. xml Dateien.
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Frage:
Werden die preferences von den Programmen über einen Art Browser aufgerufen.???
Jochen
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Eine Frage endet mit einem Fragezeichen, damit man diese als solche erkennen kann... ;) Das nur am Rande.
Ich glaube, die Programme nutzen einen xml-Parser. Ob das was mit einem Browser zu tun hat, kann ich nichtz sagen. Zumindest haben oder nutzen die Programme einen Baustein, der ihnen das xml verständlich macht.
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Das Abfragen (und das Setzen) von Preferences sollten Programme mittels einer Programmierschnittstelle (API) des Betriebssystems vornehmen. Das Programm fragt dann also das Betriebssystem, sag mir bitte, was unter dem Stichwort "xyz" gespeichert ist. Bzw. das Programm sagt dem Betriebssystem, speichere mir folgende Daten unter dem Stichwort "xyz".
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Ich glaube Jochen will nichts über die Syntax der Preferences wissen, sondern warum die Preferences den erwähnten Dateinamen haben.
Zusätzliche Frage ist dann, ob die Programme über einen Browser (gemeint ist vermutlich ein Web-Browser) auf die Preferences zugreifen, weil der Dateiname wie ein Domainname aussieht.
Zur ersten Frage:
Preferences können jeden beliebigen Namen haben. Vorgeschlagen ist die von Dir erwähnte Benennung, d.h. erst umgekehrte Domain des Erstellers, dann Programmname, dann "plist". Das ganze jeweils durch Punkte getrennt.
Das ist aber nur ein Vorschlag!
Zur zweiten Frage:
Nein, es wird kein Web-Browser verwendet. Warum auch. Nur weil etwas wie ein Domainname aussieht, heißt es ja nicht, dass man mit einem Browser zugreift. Beispiel: smtp.mac.com. Das ist sogar ein Domainname, aber man greift trotzdem nicht per Browser darauf zu, sondern mit einem Mail-Programm.
Anschlussfrage (mal vorwegnehmend): Wie greifen Programme auf die Preferences zu?
Prinzipiell können die darauf zugreifen wie sie wollen, d.h. sie können auch die Dateien selber zeichenweise auslesen und auswerten. Vorgeschlagen und meistens aus Arbeitsersparnisgründen verwendet, ist aber folgendes Verfahren: Für den Zugriff gibt es fertige Systemroutinen, die das Auslesen/Interpretieren bzw. Schreiben/Generieren der Preferences als XML-Datei übernehmen. Der Programmierer muss nur festlegen, dass wie der abgespeicherte Wert heissen soll und wie der Wert ist. Den Rest macht das System.
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Das ist aber nur ein Vorschlag!
Na ja, es ist eigentlich mehr als ein Vorschlag. Aber Programmierer können sich natürlich darum foutieren. (Oh Mann. Das versteht jetzt wahrscheinlich wieder kein Deutscher. Sorry. Aber es gibt halt kein deutsches Wort dafür. ;) Kleine Hilfe. (http://www.alternatives-woerterbuch.ch/dat/f/foutieren.php))
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„Foutieren” kommt aus dem Französischen, von „foutre“, das wiederum von Latein „futuere“, und das bedeutet eine ganze Menge, was Wörter, die mit „f“ beginnen, in den Europäischen Sprachen eben so alles bedeuten. Unter anderem auch „egal sein“. Wenn der Franzose ausruft „je m’en fous!“ meint er damit: „ist mir doch egal“. Wahrscheinlich haben die Suisse-Totos dies oft genug bei Ihren welschen Nachbarn gehört und daraus abgeleitet: „der foutiert das einfach“
:D
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schweizerisch = Gruppe von deutschen Dialekten, die gegenwärtig im deutschsprachigen Teil der Schweiz von etwa 5 Mio. Leuten gesprochen werden.
Muahhaaa!!! ;D
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Bezüglich dem Dateinamen der Preferences-Dateien sagt Apple Folgendes:
The name of each file in Library/Preferences is comprised of the application’s bundle identifier followed by the .plist extension. For example, the bundle identifier for the TextEdit application is com.apple.TextEdit so its preferences file name is com.apple.TextEdit.plist.
To ensure that there are no naming conflicts, Apple strongly recommends that bundle identifiers take the same form as Java package names—your company’s unique domain name followed by the application or library name. For example, the Finder uses the identifier com.apple.finder. This scheme minimizes the possibility of name collision and leaves you the freedom to manage the identifier name space under your corporate domain.
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To ensure that there are no naming conflicts, Apple strongly recommends...
Habe ich doch gesagt. Das ist empfohlen, sogar dringend, aber nicht verpflichtend.
Ich wollte damit nur der Frage vorbeugen, warum sich manche Programme nicht daran halten...
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...Ich wollte damit nur der Frage vorbeugen, warum sich manche Programme nicht daran halten...
Das finde ich SPITZE ;D ;D ;D
dass man hier schon Antworten erhält, bevor man die Frage stellt.
Jochen
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dass man hier schon Antworten erhält, bevor man die Frage stellt.
Man kennt doch seine Pappenheimer. ;D