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Zusammenfassung

Autor: Florian
Juli 21, 2021, 20:38:23
In China wurde der weltgrößte CO2-Markt gestartet:
https://www.nature.com/articles/d41586-021-01989-7

Natürlich zu generös, genau wie bei uns. Aber das könnte ja noch werden.
Autor: Florian
Juli 15, 2021, 17:48:37
Und ich weiß nicht, ob ich mich aufregen soll oder einfach nur heulen.
Autor: radneuerfinder
Juli 14, 2021, 06:39:44
Die Korrektur der Stromverbrauchsprognose ist eine ernste Gefahr für das Erreichen der Klimaziele.

Ich kann mich nicht entscheiden ob ich das verboten dämlich oder einfach nur ulkig finden soll.
Autor: Florian
Juli 13, 2021, 17:30:24
So eine Überraschung: Elektro-Autos und Wärmepumpen, gefordert und gefördert brauchen Strom! Und zwar aus erneuerbaren Quellen, wenn die CO2-Ziele eingehalten werden sollen.

So was kommt raus, wenn man sich in die Tasche lügt, den Ausbau deckelt anstatt anders zu finanzieren und kein Gesamtkonzept zustande bringt, sondern nur ein Klein-Klein aus sich teilweise widersprechenden Maßnahmen.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/klimaziel-gruene-energie-strombedarf-1.5350767



Die Isle of Jean Charles in Louisiana muss wegen dem steigenden Meeresspiegel aufgegeben werden. Gelder sind seit Jahren bewilligt, aber bei der Umsiedlung geht nichts voran.
https://www.washingtontimes.com/news/2021/jul/8/louisiana-climate-refugees-still-awaiting-resettle/
Autor: Florian
Juni 24, 2021, 17:25:40
Der Sion soll jetzt doch eine größere Batterie bekommen und zwar Lithium-Eisenphosphat statt -Magnesium.
https://sonomotors.com/de/press/press-releases/sono-motors-sion-gets-more-powerful-battery-with-greater-range/

Hoffentlich kommt er nicht einfach viel zu spät. Anfang 2023, wenn der Termin sich nicht noch verschiebt, werden schon zahlreiche E-Autos für fast jeden Geschmack verfügbar sein. Gut, sie haben 13000 Vorbesteller, immerhin.
https://www.heise.de/hintergrund/Elektroauto-Sono-Sion-ab-2023-mit-54-kWh-grosser-Lithium-Eisenphosphat-Batterie-6116805.html
Autor: Florian
Juni 22, 2021, 16:58:13
Das Bauen ist einfacher, es fallen auch viel weniger Wartungen an. Dafür ist das alles noch nicht so eingespielt und die Zulieferer noch nicht total ausgequetscht. Das wirklich teure ist natürlich der Akku. Und die müssen die meisten Firmen zukaufen. Zwar wurden diese die letzten Jahre günstiger, aber dieser Effekt wird nicht weitergegeben.
Aber die Preise sinken ja sonst auch nur über inoffizielle Mehrrabatte oder Leasing-Klauseln, wenn das Modell älter wird und ändern sich nicht je nach Stahlpreis oder Tarifabschluss.

Ob man ohne die Prämie derzeit groß Rabatte bekäme, weiß ich nicht so sicher. Denn derzeit übersteigt die Nachfrage bei vielen Modellen die Fertigung.

Generell bin ich mir auch sicher, dass man anderswo viel mehr fürs Klima erreichen könnte. Aber nicht gleichzeitig die Autoindustrie fördern und so tun, als könne man sonst alles so lassen, wie es ist. Fahrt weiter Auto, jetzt halt mit Kohlestrom…

Wie müssten ein gutes Stück weg von der persönlichen Mobilität, nicht noch mehr massive Stromverbraucher derart fördern. 40 Mio. E-Autos sind eine echte Hausnummer. Das käme zum eh ständig steigenden Stromverbrauch noch hinzu. Man denke auch an die Wärmepumpen, die Öl- und Gasheizungen ersetzen sollen.

E-Auto schön und gut, aber hier wird wieder umverteilt zugunsten der Firmen und eher gutverdienenden Menschen, die sich zwei bis drei Autos leisten können und/oder sogar ein Haus mit PV-Anlage. Denn meistens sind die Elektros Zweit- oder Drittwagen.

Ich will nicht sagen, Deutschland wäre generell unsozial, aber viele Förderungen gehen an die, die eh schon mehr haben. Die anderen dürfen dann an der Tanke mehr bezahlen, weil sie sich mit oder ohne Förderung kein neues Auto leisten können.
Mit Klimarettungs-Siegel kann man es trotzdem gut verkaufen…




Autor: MacFlieger
Juni 22, 2021, 15:05:54
Klar, "weniger Technik" ist so für sich alleine gesehen natürlich sehr vereinfacht.

Aber:
Ist der Bau eines Elektroautos wirklich teurer als der eines Verbrenners?
Ein Elektromotor ist sehr einfach aufgebaut und kann auch komplett automatisiert ohne menschliche Beteiligung gebaut werden.
Ein Verbrenner-Motor ist im Vergleich dazu extrem komplex aufgebaut, hat unzählige Komponenten und muss mit teurer menschlicher Hilfe zusammengebaut werden. Zusätzlich ist ein Schalt/Automatikgetriebe notwendig. Die Abgasaufbereitung ist aufwändig, die Motorsteuerung ist komplex.

Die seit Jahrzehnten verschlafene Umstrukturierung und Neuausrichtung der Autoindustrie kostet natürlich Geld. Und wenn man diese Kosten nur den in homöopathischen Mengen produzierten E-Autos zurechnet, ist die Marge natürlich kleiner als bei den Verbrenner, bei denen diese Kosten schon vor vielen Jahrzehnten aufgetreten sind.


 
Autor: radneuerfinder
Juni 22, 2021, 14:31:05
"Weniger Technik" ist kein geeigneter Maßstab. Herstellungskosten und VerkaufsMarge müssten zur Beurteilung eines fairen Preises herangezogen werden:
https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/e-autos-druecken-marge-der-hersteller-229.html
https://www.elektroauto-news.net/2019/volvo-gewinnmarge-e-autos-2025-vergleichbar-verbrenner
Autor: MacFlieger
Juni 22, 2021, 13:55:27
Würde das Geld, das in Förderung/Subventionen von E-Autos gesteckt wird, anderweitig eingesetzt, könnte 40 bis 80 mal so viel CO2 pro Euro gespart werden,

Das kann ich mir gut vorstellen. Ich habe mir auch vor kurzem ein E-Auto geleast und dabei dann 9000€ Förderung bekommen.
Aber im Endeffekt ist es wie damals bei der Abwrackprämie auch. Da der Händler/Hersteller weiß, dass es diese Förderung gibt, ist der Preis viel höher, als er ohne Förderung wäre und es gibt die üblichen Rabatte nicht.
Das Auto gibt es als Verbrenner, Hybrid und Elektro und der Elektro kostet 10.000€ mehr als der Verbrenner, obwohl da viel weniger Technik verbaut ist und er eigentlich günstiger sein müsste. Aber durch die Prämie kann ein höherer Preis gefordert werden, um am Ende für den Kunden bei dem gleichen Preis zu landen.
Autor: radneuerfinder
Juni 22, 2021, 11:03:56
Würde das Geld, das in Förderung/Subventionen von E-Autos gesteckt wird, anderweitig eingesetzt, könnte 40 bis 80 mal so viel CO2 pro Euro gespart werden, sagt:
https://www.bundestag.de/resource/blob/848016/ae001ee0968c8aa0681065da48aa52ec/Prof-Dr-Joachim-Weimann-FWW-data.pdf

Wie man in der Schlussrechnung termingerecht am kostengünstigsten auf 0 Tonnen CO2 kommt, sagt der Gutachter allerdings nicht.
Autor: Florian
Mai 24, 2021, 15:33:24
Preislich ist das mitunter schon schwierig, wobei das oft Kopfsache ist. Nach dem Motto: Was, so viel? Leisten könnte man es sich, aber man will nicht. Geht mir genauso. Man muss viel vergleichen und den richtigen Zeitpunkt nutzen. Letztens staunte ich nicht schlecht über die Gemüsepreise.
Discounter haben heutzutage auch viel Bio, aber halt meist nur EU-Bio. Nehme ich aber auch öfters mal.

Andererseits ist gerade Essen in Deutschland ein Stiefkind. Wir geben europaweit den kleinsten Prozentsatz des Einkommens für Essen aus. Da sind andere Dinge eben wichtiger. Persönlich frage ich mich, was wichtiger sein soll als gutes Essen, Bio oder nicht, aber lassen wir das.

So komplex finde ich das Problem gar nicht mal. Nur sind die Lösungen eben teilweise Einschnitte in alte Gewohnheiten und das haben viele Leute aber so was von nicht gerne. Merkt man ja derzeit überall, auch bei anderen Themen. Veränderung an sich ist schon eine Zumutung. Wir sind eben auch eine Gesellschaft mit einem Durchschnittsalter von ca. 46 Jahren, da sind die meisten Menschen angekommen und haben sich fest eingerichtet in Weltanschauung und Lebensführung.
Und ehrlich gesagt sind die jugendlichen Klimaaktivisten doch auch nur eine Minderheit in ihrer Altersgruppe. Und bis die wirklich die Gesellschaft verändern, so lange können wir sowieso nicht mehr warten. Wobei, ein bisschen haben sie es ja schon geschafft, dann kam Corona.