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Zusammenfassung

Autor: MacFlieger
Mai 19, 2020, 08:09:16
Ja, solche Fälle mit den Kennwörtern und Büchlein kenne ich auch und prinzipiell ist es auch gut, sich Kennwörter zu notieren und gut wegzupacken. Ich erlebe es auch immer wieder, dass Leute ihre vielen Kennwörter nicht mehr wissen und rätseln. Sich die Kennwörter zu notieren (digital oder analog) empfehle ich denen auch jedes Mal. Gerade in solchen Fällen wie selten genutzten Kennwörtern (Mail, Router etc.) vergisst die jeder. Das ist völlig normal. Deshalb empfehle ich denen immer, schreib Dir die auf und schreibe auch dazu, welches Kennwort wofür ist. Oft treffe ich auch auf Sammlungen von Kennwörtern, bei denen nicht klar ist, wofür die eigentlich sind, und bei denen dann durchprobiert wird...

In den Fällen, bei denen sich die Leute selber ausschliessen (bei FileVault), liegt es oft daran, dass sie die wichtigen Kennwörter ebenfalls nur selten eingeben und daher vergessen.
Genau deshalb empfehle ich, einen Kennwortmanager (digital oder analog) zu verwenden und somit sich nur noch 1-2 Kennwörter merken zu müssen, diese wegen der Wichtigkeit aber dann klar sind.
Ich habe ja auch nichts dagegen, dass man sich den Wiederherstellungsschlüssel notiert. Hat beides Vor- und Nachteile.

Zitat
Du brauchst den Wiederherstellungsschlüssel ja nur deshalb nicht, weil Du das Anmelde/File Vault Passwort weißt. Wenn Du es aber nicht mehr wüsstest (ich möchte jetzt keine Szenarien ausführen wie das geschehen soll, ausgeschlossen ist das bei Menschen nicht), dann bräuchtest Du den Wiederherstellungsschlüssel. Und der liegt hinter dem AnmeldePasswort.

Das stimmt natürlich. Man könnte z.B. ein medizinisches Problem bekommen (Amnesie durch Unfall oder Ähnliches). Die perfekte Lösung gibt es wohl nicht und so muss jeder abwägen, was ihm selber wichtig ist und welche Risiken und Nachteile er eingehen möchte.
Autor: radneuerfinder
Mai 18, 2020, 18:22:40
So ein Passwort Büchlein ist sogar ein offizieller Tipp der c't. Ein Büchlein ist recht gut gegen InternetTrojaner gefeit, die Hardware ist recht haltbar, und kommt nach meiner Erfahrung auch nicht weg. Im Gegensatz zu Zetteln. Das Büchlein zuhause einschließen, und im Alltag und unterwegs mit einem Passwortmanager arbeiten, wäre meine Empfehlung. Wie sicher der Einschluß sein soll, kann dann ja individuell an den eigenen Sicherheitsbedarf angepasst werden.


Da hast Du mich missverstanden. Ich habe 2 Kennwörter, die nirgendwo gespeichert sind und mit denen ich an alle meine anderen Kennwörter und Sachen dran komme. Die gebe ich täglich mehrfach ein und werde sie daher nicht vergessen.

Du brauchst den Wiederherstellungsschlüssel ja nur deshalb nicht, weil Du das Anmelde/File Vault Passwort weißt. Wenn Du es aber nicht mehr wüsstest (ich möchte jetzt keine Szenarien ausführen wie das geschehen soll, ausgeschlossen ist das bei Menschen nicht), dann bräuchtest Du den Wiederherstellungsschlüssel. Und der liegt hinter dem AnmeldePasswort.
Er gäbe halt noch andere Orte.
Autor: Florian
Mai 18, 2020, 17:35:12
Das kenne ich ähnlich sogar auch aus privaten Umkreis.
Ist vielleicht auch nicht das Dümmste. Die Gefahr eines Diebstahls ist wahrscheinlich viel geringer als der des (ständigen) Vergessens. Davon sind ja wahrlich nicht nur Senioren betroffen.

Natürlich ist es auch riskant, v.a. wenn man mit dem Heft auch noch rumläuft. Emails z.B. sind ja nicht auf die Geräte angewiesen.
Autor: fränk
Mai 18, 2020, 15:22:57
Ich war kürzlich in einem Apple-Laden, als eine sicherlich 80 Jahre alte Frau herein kam und einen Mitarbeiter bat, ihr bei Problemen mit dem Mail-Empfang auf ihren iPhone zu helfen. Dann ging die Suche nach verschiedenen Passworten los. Die Frau holte ein reichlich benutztes und zerfledertes DIN A5-Notizbuch aus der Handtasche und gab es mit Mitarbeiter. Das Ding war ihr Passwort-Sammelsurium. Nach kurzer Zeit waren die richtigen Passworte gefunden und der Frau wurde geholfen.
Ich habe dem Mitarbeiter dann gesagt, dass ich so was noch nie gesehen habe und er meinte, das wäre ab einem bestimmten Alter eher üblich, als die Ausnahme.
Autor: Florian
Mai 18, 2020, 14:39:42
Ich denke, wir sind uns schon lange einig.
Nur sehe ich eben oft die Leute, die z.B. nach einem Urlaub ihr Anmeldepasswort nicht mehr wissen. Oder es so lange falsch eingeben, bis sich die Systeme sperren...

Was Heimanwender angeht, ist Dein Setup geradezu exotisch, sprich so gut wie nicht anzutreffen. Darum ist es auch gut, dass Apple anbietet, dass Wiederherstellungspasswort für einen zu verwahren. Nur für mich kommt das halt nicht in Frage. Da ich ja auch zu den Exoten gehöre, brauche ich das auch nicht.
Nachdem ich jetzt aber länger überlebt habe, ist es auch nicht falsch, zum Upload zu raten. Meine Skepsis gegen Wolken muss man ja nicht teilen.
Autor: MacFlieger
Mai 17, 2020, 17:35:57
Eine Speicherung im Schlüsselbund oder Kennwortmanager ist aber keine Hilfe, wenn das System nicht mehr bootet! Ausser man synchronisiert mit einer Wolke, eigen oder fremd.

Das ist natürlich klar. Meine Kennworte liegen nicht nur auf einem Rechner, sondern synchronisiert über Nextcloud auf insgesamt 3 Rechner, 1 iPhone, 1 iPad, 1 Raspberry Pi, einem Synology NAS mit Raid 1 und auf 2 Backupplatten. Wenn ich dies Kennwörter verliere, dann weiß ich auch nicht mehr, was ich hätte tun sollen. ;)

Zitat
Dann braucht man, sowieso empfehlenswert, auch ein Firmwarepasswort. Mit dem Backup sind das dann schon drei Passwörter, die nicht zu erraten sein sollten... schon stösst ein guter Teil aller User an seine Kapazitätsgrenzen.

Ich brauche nur 2 Kennwörter (Anmeldekennwort und Kennwort für den Kennwortmanager). Die muss ich jeden Tage mehrfach eingeben. Warum sollte ich die vergessen? Üblicherweise vergisst man doch nur Kennwörter, die man selten verwendet.
Zum Firmwarekennwort: Was spricht dagegen, dass das Firmwarekennwort und das Anmeldekennwort identisch sind?

Zitat
Wie auch immer, man sollte sich sein Gefährdungspotential bewusst machen. Generell. Das gilt auch für Backups und Schutzlösungen aller Art. Dann kann man entscheiden, was man tut oder lässt.

Da stimme ich voll zu.

Auch dass man das vergessene Passwort braucht, um an das vergessene Passwort zu kommen, scheint mir irgendwie unpraktisch. :P

Da hast Du mich missverstanden. Ich habe 2 Kennwörter, die nirgendwo gespeichert sind und mit denen ich an alle meine anderen Kennwörter und Sachen dran komme. Die gebe ich täglich mehrfach ein und werde sie daher nicht vergessen. Die sind natürlich nicht im Kennwortmanager, das wäre in der Tat sinnlos.
Autor: radneuerfinder
Mai 17, 2020, 14:55:01
Eine Speicherung im Schlüsselbund oder Kennwortmanager ist aber keine Hilfe, wenn das System nicht mehr bootet!

Auch dass man das vergessene Passwort braucht, um an das vergessene Passwort zu kommen, scheint mir irgendwie unpraktisch. :P
Autor: Florian
Mai 17, 2020, 14:35:59
Eine Speicherung im Schlüsselbund oder Kennwortmanager ist aber keine Hilfe, wenn das System nicht mehr bootet! Ausser man synchronisiert mit einer Wolke, eigen oder fremd.
Und das ein System nicht mehr bootet, passiert doch fast Jedem einmal.

Wie ich Apples Dokumentation entnehme, kann man u.U. sogar ohne Wiederherstellungsschlüssel das Passwort zurücksetzen, wobei mir nicht klar ist, wann und warum:
https://support.apple.com/de-de/HT202860
Wahrscheinlich hängt das mit iCloud zusammen.

Dann braucht man, sowieso empfehlenswert, auch ein Firmwarepasswort. Mit dem Backup sind das dann schon drei Passwörter, die nicht zu erraten sein sollten... schon stösst ein guter Teil aller User an seine Kapazitätsgrenzen.
Das ist halt meine Erfahrung mit Problemfällen. Ohne Zettel geht da nix. Anwesende kann ich nicht beurteilen.

Wie auch immer, man sollte sich sein Gefährdungspotential bewusst machen. Generell. Das gilt auch für Backups und Schutzlösungen aller Art. Dann kann man entscheiden, was man tut oder lässt.
Autor: MacFlieger
Mai 16, 2020, 08:12:04
Ich habe den Wiederherstellungsschlüssel überhaupt nicht gespeichert. Den braucht man nur, wenn man sein normales Anmeldekennwort vergessen hat. Da ich das jeden Tag x-mal eingeben muss, ist das für mich auszuschliessen.
Und selbst wenn, dann ist noch alles in dem (mit anderem Kennwort) verschlüsseltem TM-Backup drin.

Prinzipiell würde ich diesen Wiederherstellungsschlüssel im Kennwortmanager speichern.

Autor: mathias
Mai 15, 2020, 16:32:25
Vielen Dank für eure Antworten. Ich werde dann mal die Verschlüsselung starten, schadet ja nicht. Bankschließfach habe ich allerdings keines, also wohin mit dem Wiederherstellungsschlüssel überlege ich noch.
Autor: radneuerfinder
Mai 07, 2020, 15:40:19
Danke! Das Thema darf auf gelöst gesetzt werden. :)
Autor: mbs
Mai 07, 2020, 08:59:41
FileVault ist hauptsächlich für bewegliche Hardware (Laptops, FP, USB-Sticks etc.) sinnvoll, um Daten bei Verlust zu schützen?

Falls Du auf dem Computer Dinge speicherst, die unter das Datenschutzgesetz fallen, spielen technische Überlegungen überhaupt keine Rolle. Du bist gesetzlich verpflichtet, technisch angemessene Schutzmaßnahmen zu ergreifen.

Früher hieß es doch, FileVault würde die Festplatte langsamer machen und man solle z. B. Videoschnitt Daten nicht verschlüsseln. Gibt es gar keinen Unterschied mehr?

Der iMac ist der letzte verbliebene Mac, bei dem man überhaupt noch die Wahl hat. Alle anderen Macs verschlüsseln ihre SSD sowieso bereits per Hardware, ohne dass man das abschalten kann. Das Einschalten von FileVault bewirkt nur noch, dass eine weitere Anmeldung mit einem macOS-Benutzer-Account der Freigabe der Entschlüsselung vorgeschaltet wird.

Alle iMacs haben seit etwa 2015 Mehrkernprozessoren mit der Intel-Befehlserweiterung "AES-NI", die die Entschlüsselung per Hardware unterstützt. Das sollte also auch keinen spürbaren Unterschied machen.
Autor: MacFlieger
Mai 07, 2020, 08:58:30
Ich kann mich nicht daran erinnern, dass von FileVault für Videoschnitt abgeraten wurde. Kann aber schon sein, dass das irgendwo mal stand.
Natürlich muss es einen Unterschied geben, denn der Verschlüsselungsschritt ist zusätzlich da. Mir selber ist allerdings noch nie ein relevanter Unterschied aufgefallen und ich nutze FileVault seit Version 2 (Verschlüsselung der kompletten Festplatte).

Zum Kennwort: Klar, das darf man nicht vergessen. Das ist allerdings das normale Anmeldekennwort. Das sollte man sowieso nicht vergessen.

Dazu kommt, dass FileVault eigentlich zwingend eingesetzt werden muss, solange man den Rechner nicht nur privat nutzt (geschäftlich, Verein etc.).
Genau deshalb verstehe ich es nicht, dass das Pendant unter Windows 10 (Bitlocker) zwar überall vorhanden aber nicht bei allen Versionen nutzbar ist...
Autor: radneuerfinder
Mai 06, 2020, 19:46:06
Früher hieß es doch, FileVault würde die Festplatte langsamer machen und man solle z. B. Videoschnitt Daten nicht verschlüsseln. Gibt es gar keinen Unterschied mehr?
Autor: Florian
Mai 06, 2020, 14:02:22
Ist Ansichtssache.

Auf Userseite ist der einzige, aber wesentliche, Unterschied, dass man das Passwort auf keinen Fall vergessen sollte.
Mittlerweile gibt es zwar die Möglichkeit, einen Widerherstellungsschlüssel bei Apple hochzuladen. Das wäre mir aber zuwider, so schlummert er bei mir im (immer teurer werdenden) Bankschließfach. Das habe ich sowieso, hat man aber keines, geht das Überlegen los, wo man ihn lagern könnte und ihn ein Einbrecher nie finden würde.
Nicht empfehlenswert ist es, einfach das Passwort auszuschreiben und nichts dazu. Habe hier auch einen Zettel, den ich nicht mehr zuordnen kann... Bücher etc. verwirren eher einen selber als einen Profi-Einbrecher.

Ich habe schon mal miterlebt, dass sich Einer selbst ausschloss. Das ist kein Spaß, der User-Account blieb verloren. Also wirklich sicher gehen.

https://support.apple.com/de-de/HT204837