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Zusammenfassung

Autor: Florian
Gestern um 17:48:49
Zeit zu kaufen wäre ja nicht verkehrt - würden sie die Zeit dann auch nutzen. Davon kann man leider nicht ausgehen.
Die Politik setzt sich immer Ziele, aber eingehalten werden die selten. Nicht nur beim Klimaschutz.

Speicher, unterm Meer oder unter Tage, halte ich für unverzichtbar. Nur sind sie eben ein endlicher Faktor, nicht die Lösung. Man müsste schon den Ausstoß jedes Jahr deutlich verringern.
Das geschieht in Deutschland nur teilweise, nach Sektor geordnet. Weltweit leider noch weniger.

Die Verkäufer würden nicht verkaufen können, bräuchten wir die Ware nicht mehr. Aber Öl ist einfach so praktisch.
Autor: Mathias der andere
Gestern um 14:20:55
CO2 in der Nordsee verpressen: link zu focus
Die Idee ist ja grundsätzlich nicht schlecht. Aber mal abgesehen von den ganzen Risiken:
Zitat
Allein in der Nordsee vermuten Expertinnen und Experten riesige Speicherorte für die schädlichen Treibhausgase. Experten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe schätzen, dass zwischen zwei bis acht Milliarden Tonnen CO2 in den ausgeschöpften Öl- und Gasfeldern des deutschen Teils der Nordsee deponiert werden könnten. Zum Vergleich: Derzeit stößt die Bundesrepublik rund 660 Millionen Tonnen CO2 aus
Ergo: damit hat man sich im besten Fall nur Zeit erkauft, mehr nicht, und zwar so 10-15 Jahre, dann wäre der Speicher voll (gleichbleibender CO2 Ausstoß vorausgesetzt.)
Im Grunde müsste man die Erdöl/-gasförderländer/-firmen global dazu verpflichten, das CO2 Äquivalent der Ölförderungsmenge unter den Meeren zu entsorgen (so wie man die Atomkraftwerksbetreiber auch ...ach, lassen wir das.) Das hätte vermutlich durch die dann gestiegenen Ölpreise direkt Auswirkungen auf den Ölverbrauch. Denn: was Bequemlichkeit als Motivator zu Veränderung auf der einen Seite ist, ist es der Geldbeutel auf der anderen. Oder so.
Autor: Florian
Februar 19, 2024, 16:59:43
Die Superreichen wohnen ja vielerorts schon in „Gated Communities“. In Deutschland eher selten, da ist es dann die Villengegend, wo jeder Nichtansässige auch gleich gemeldet wird, nur ohne Zaun drumherum.

Sylt wird nicht freigeräumt, da wohnen zu viele Reiche. Da baut man Deiche. In den Alpen wohnen auch zu viele Bonzen, da werden die Millionen auch in Überflutungs- und Lawinenschutz gesteckt.

Eher werden die Leute zur „Dorfbelebung“ in die Provinz geschickt. Das ist schon heute der Trend, da die Stütze nicht für die Städte reicht. Da wird halt dann die hohe Miete verweigert. Oder die Leute müssen in irgendwelchen Stadtteilen wohnen, die eh schon verrufen sind und dort in verschimmelten Wohnungen leben.

Ich finde die Provinz an sich ja keineswegs menschenverachtend. Nur gibt es da kaum Arbeit und zum Einkaufen braucht man oft ein Auto.

Seit einigen Jahren spinnen sich neureiche Geeks ja auch ganz neue Fantasien, von künstlichen Inseln, Unterwasserhabitaten und Marssiedlungen. Da darf und kann natürlich keiner rein, der nicht rein soll.
Autor: fränk
Februar 19, 2024, 08:00:57
So lang der Klimawandel einfach abzustreiten ist oder wir kaum spürbare Folgen ertragen müssen, wird sich nichts ändern.
Es ist doch sehr eindrücklich zu sehen, was mit einer ehemals gehypten Partei geschieht, wenn sie tatsächlich beginnt etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen und es dabei wagt, die Kosten teilweise auf ihre Wähler zu verteilen.
Ich befürchte, was in der Welt geschieht, wird auch irgendwann bei uns geschehen. Die Ärmsten der Welt verrecken schon jetzt und wenn irgend wann auch bei uns im großen Stil wegen des Klimas verreckt wird, trifft es auch zuerst die Armen. Die mit Kohle ziehen auf die Hügel, für die Sozialhilfeempfänger wird Sylt frei gemacht. Waffengewalt und Lager sollen jetzt schon die Lösung gegen Flüchtlinge aus dem Ausland sein... da wird mir Angst und Bange!
Autor: Florian
Februar 19, 2024, 01:25:13
Steinböcke kommen tagsüber den Berg herab, bis sie Gras finden.
So war das seit Jahrtausenden.
Nun kann man immer öfter beobachten, dass sie nachtaktiv wurden und damit leider auch lokal und zeitlich mit Wölfen kollidieren, sofern vorhanden.

Warum diese Verhaltensänderung, trotz des Risikos? Wahrscheinlich ist es ihnen tagsüber weiter unten einfach zu warm geworden.

https://www.sciencealert.com/this-species-is-slowly-becoming-nocturnal-for-a-very-disturbing-reason
Autor: Florian
Februar 11, 2024, 01:49:33
Klar kann man Wohlstand so oder so definieren. So ist mir persönlich ein schöner Abend ums Lagerfeuer mit ein paar Freunden mehr wert als dieser ganze Konsumwahn.

Was ich aber eher meinte, ist der gesamte Verlust der Menschheit. Den kann man auch in Wohlstand ausdrücken, denke ich.
Weniger Fische, weniger Einkommen für die Fischer, weniger Essen für die Menschen.
Dürre - dasselbe für Landwirte, Waldbesitzer, Flussschifffahrt und auch Kraftwerke.

Es ist z.B. so: Wenn die Himalaya-Gletscher weniger werden, bleibt dort blanker Stein. Das Wasser wird also nicht gespeichert, sondern flutet die Täler. Nun ist aber der gesamte Norden Indiens auf die Gletscherschmelze im trockenen Frühling angewiesen.
Nicht nur die Landwirte, auch die Natur.
Gleichzeitig gehen durch das Steigen des Meeresspiegels Küstengebiete verloren. Erst versalzen sie, dann saufen sie ab. Nun sind die Küstengebiete weltweit aber dicht besiedelt und äußerst produktiv.
Umsiedeln kostet Unsummen.

Es gibt so viele Auswirkungen, dass man sie gar nicht nennen kann und fast nichts ist gut dabei. Fast nichts, da ich persönlich auf den kalten Winter verzichten kann. Nun droht aber der Golfstrom abzureißen und dann wird es bei uns leider viel kälter. Auch wenn es nicht 1:1 vergleichbar ist, schaut mal auf einen Globus und vergleicht den Breitengrad. Berlin liegt z.B. deutlich nördlich von Calgary.

Wir schreiben hier auch schon seit vielen Jahren. Die Politik streitet noch länger. Das Problem zeigt sich eben langsam, mit immer mehr Tempo allerdings. Ich habe vor langer Zeit gelesen, da waren es noch weniger Menschen, dass jeder Mensch in etwa auf dem Stand der Schweiz um 1980 leben könnte, ohne die Welt zu überfordern. War es damals so furchtbar? Ich glaube nicht.
Jetzt sind wir aber 44 Jahre weiter und wer will schon zurückfallen?

Es gab viele Konferenzen, jede eine Chance, die Dinge anzugehen. Die Pläne sind auch alle da, leider klappt die Umsetzung leider nicht, und je länger man herum trödelt, desto stärker müsste man umsteuern.
Darum glaube ich nicht daran, dass dies noch rechtzeitig geschieht. Selbst, wenn Deutschland und ein paar andere kilimaneutral würden, was ich mir nicht vorstellen kann, würde das vom weltweiten Ausstoß überschattet.

Jeder weiß, was zu tun ist, aber es macht keiner. Ich tue mir auch schwer, die Leute auf den Konsumverzicht hinzuweisen oder ihn selbst konsequent umzusetzen. Zwar bin ich im Vergleich harmlos, wenn ich so sehe, was die anderen Leute so tun und einkaufen. Das meiste ist doch der totale Schrott. Wohin ich auch gehe, sind die Einkaufswägen voll mit Fast Food oder halt mit Plastikkram.
Habe auch schon mehrfach die Meinung gehört, jetzt noch z.B. auf die Malediven zu fliegen, bevor es verboten wird oder halt verteuert. Dieselbe Logik hatten damals die Großwildjäger, als das Verbot der Tigerjagd angekündigt wurde. Da sind sie noch schnell nach Indien und schossen alle Tiger, die sie nur finden konnten.
Autor: mathias
Februar 10, 2024, 10:16:20
Einen Rückfall vor die Industrialisierung dürfte also eher nicht geben. Wohlstandsverlust allerdings schon.
Vielleicht muss "Wohlstand" neu definiert werden? Was früher 1 Fernseher, 1 Auto, ein Inlandsurlaub und 2 Schnitzel pro Woche und 1 beheizter Raum in der Wohnung war, ist heute 2 Autos, 3 Fernseher, 5 mobile Devices, 3 Überseeurlaube, Avocadosalat und Erdbeeren zu jeder Jahreszeit und morgen ist es vielleicht autofreie Innenstädte, zwei Überschwemmungen pro Jahr und kein Anstieg mehr der globalen Erwärmung.
Wo wir dämmen und isolieren, saufen anderswo die Inseln ab usw. Gehen wir wirklich auf -Grad und mehr zu, sind die Schalentiere weg, weil die Ozeane zu sauer werden. Den Korallen wird es ebenso ergehen, wenn es zu warm und sauer wird. Die Korallenriffe sind die berühmte Kinderstube für viele Fischarten. Im reichen Westen kauft man dann Zuchtlachs vom Nordpol, anderswo verhungern die Leute.

Die apokalyptischen Reiter satteln ihre Pferde. 🐴🐴🐴🐴
Ja, so sieht's aus. Wie will man den Klimawandel bremsen, wenn noch nicht einmal die Einsicht besteht, dass 3,5t PKW für den Individualverkehr in Innenstädten nix zu suchen haben und dass ein Tempolimit nicht das Ende der Welt bedeutet.


Eine Umstellung auf karbonfreies Wirtschaften haben schon mehrere Wirtschaftswissenschaftler auf 2 bis 4 % des Weltbruttozozialprodukts geschätzt. Und darauf hingewiesen, dass die Folgekosten (Deicherhöhung, Umsiedlung, etc ...) bei unterlassener Investition diesen Betrag irgendwann übersteigen werden.
Das Hemd ist eben jedem näher als die Hose. Das mag egoistisch sein, läßt sich aber nicht ändern. Mein guter Freund und seine Frau (DINKs) fliegen 3 mal pro Jahr zum Tauchurlaub in die Südsee/Karibik/[anderes Tauchziel hier einsetzen] und ich soll hier auf E-Auto umsteigen um CO2 zu sparen? Und wenn keiner mehr in Urlaub fliegt - was machen die Urlaubsregionen, die vom Tourismus leben?
2 bis 4 % klingen machbar, sind aber trotzdem nach herkömmlichen Maßstäben eine gewaltige Summe. Der Bund der deutschen Industrie (BDI) hat für die Investitionskosten einer Dekarbonisierung Deutschlands grob die Summe von 2000 Mrd € errechnet - also z. B. 200 Mrd pro Jahr für 10 Jahre. Leider steht diese Summe nicht im Koalitionsvertrag unserer aktuellen Regierung.
2 Billion entspricht ja etwa der aktuellen Staatsverschuldung, sollte in 10 Jahren also machbar sein. ;D nur - wofür? Für eine Reduzierung des jährlichen CO2 Ausstoßes weltweit um ca. 2%? Das hätte doch vermutlich überhaupt keine Auswirkung aufs Klima. Davon abgesehen gehe ich nicht davon aus, dass sich eine Wirtschaftsnation wie D in 10 Jahren decabonisieren läßt.
Ich wäre - und das habe ich vielleicht schonmal vorgeschlagen hier ??? - für ein CO2 Kontingent pro Haushalt. Dann kann jeder selbst entscheiden, wofür er sein CO2 ausgeben will: Heizen, Autofahren, Urlaubsreisen, Strom... (Und das CO2 Guthaben ist handelbar!) Ist natürlich total unrealistisch und die Umsetzung vermutlich teurer und zeitaufwendiger als die Dekabonisierung der deutschen Wirtschaft.

Bequemlichkeit ist der größter Antreiber für Innovation (in der Zivilgesellschaft) - und zu gleich der größte Hemmschuh für Verhaltensänderungen.
Autor: radneuerfinder
Februar 07, 2024, 18:56:54
Naja, meine These: es wird an fossilen Brennstoffen sowieso alles verbrannt werden, was da ist.

Der aktuelle Verbrauch der Menschheit beträgt ca. 107 PWh/Jahr.
Der noch förderbare Vorrat an fossilen Brennstoffen beträgt ca. 9801 PWh
(P = Peta = Billiarde = 1015):
http://www.virtualuniversity.ch/energie/fossile_energie.html

Ein vollständiges Verbrennen würde ca. 9° Klima"erwärmung" bedeuten:
https://www.wiwo.de/technologie/green/sauna-laesst-gruessen-so-heiss-wird-es-wenn-wir-alle-fossilen-rohstoffe-verbrennen/13551690.html
Das Zeug muss wirklich im Boden bleiben:
https://www.spektrum.de/news/klima-die-meisten-fossilen-brennstoffe-muessen-im-boden-bleiben/1920742

Das weltweite FCKW-Verbot zeigt, was prinzipiell und praktisch möglich ist. Leider geht aber z. Z. tatsächlich nix voran:
8 Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen ist ein weltweites Konzept für "leave it in the ground" nicht mal am Horizont zu erahnen:
https://www.sueddeutsche.de/wissen/klima-fossile-energie-foerderplaene-widersprechen-1-5-grad-ziel-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-231108-99-864752

Zitat
enormen Kosten ... Im Grunde müsste man leben wie im frühen 19 Jh., vor der Industrialisierung.

Eine Umstellung auf karbonfreies Wirtschaften haben schon mehrere Wirtschaftswissenschaftler auf 2 bis 4 % des Weltbruttozozialprodukts geschätzt. Und darauf hingewiesen, dass die Folgekosten (Deicherhöhung, Umsiedlung, etc ...) bei unterlassener Investition diesen Betrag irgendwann übersteigen werden.

2 bis 4 % klingen machbar, sind aber trotzdem nach herkömmlichen Maßstäben eine gewaltige Summe. Der Bund der deutschen Industrie (BDI) hat für die Investitionskosten einer Dekarbonisierung Deutschlands grob die Summe von 2000 Mrd € errechnet - also z. B. 200 Mrd pro Jahr für 10 Jahre. Leider steht diese Summe nicht im Koalitionsvertrag unserer aktuellen Regierung.
Autor: Florian
Februar 06, 2024, 22:23:02
Ist alles eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Wenn es sich nicht mehr lohnt, den letzten Ölsand auszuquetschen, wird es auch nicht mehr gemacht.
Die fossilen Energieträger waren und sind halt einfach wunderbar. Wie Du schreibst, kann man fast alles daraus machen. Die gespeicherte Energie ist üppiger als üppig.

Insofern tut der Abschied natürlich weh.

Aber, Energie kann man auch anders bereitstellen. Eben durch die sog. Erneuerbaren.
Und Öl als Grundstoff für Chemie und anderes kann man auch ersetzen oder wird es können. Für Medizin usw. wird am Ende vielleicht sogar aufgespart.

Einen Rückfall vor die Industrialisierung dürfte also eher nicht geben. Wohlstandsverlust allerdings schon. Wo wir dämmen und isolieren, saufen anderswo die Inseln ab usw. Gehen wir wirklich auf -Grad und mehr zu, sind die Schalentiere weg, weil die Ozeane zu sauer werden. Den Korallen wird es ebenso ergehen, wenn es zu warm und sauer wird. Die Korallenriffe sind die berühmte Kinderstube für viele Fischarten. Im reichen Westen kauft man dann Zuchtlachs vom Nordpol, anderswo verhungern die Leute.

Die apokalyptischen Reiter satteln ihre Pferde. 🐴🐴🐴🐴
Autor: Mathias anonym
Februar 06, 2024, 20:16:34
Naja, meine These: es wird an fossilen Brennstoffen sowieso alles verbrannt werden, was da ist. Nur der Zeitraum ist unklar. Wenn die Menschheit CO2 neutral leben will, geht das nur mit enormen Kosten oder enormem Wohlstandsverlust (wobei Wohlstand noch definiert werden müsste). Im Grunde müsste man leben wie im frühen 19 Jh., vor der Industrialisierung. Kein Plastik, keine Kunststoffe, wenig Schwerindustrie, keine Verbrenner, keine Medizin usw. Das würde wiederum das größte Problem unseres Planeten gleich mit dazu lösen - die Überbevölkerung.
Autor: Florian
Januar 28, 2024, 02:01:52
Natürlich beschleunigt sie sich, wenn man immer mehr klimaerwärmende Stoffe ausstößt.

Deshalb wird die Menschheit die Kurve auch nicht kriegen. Nicht das „wir“ aussterben, aber die Veränderungen werden teils verheerend sein. Leider sitzen die Hauptverursacher vergleichsweise sicher im Sessel, während die ärmsten Länder das Hauptleid ertragen werden müssen. Die Niederlande oder Deutschland können ihre Küsten vielleicht schützen, aber Bangladesh oder Fidschi?
Autor: Florian
Dezember 17, 2023, 13:58:59
Wer hat’s erfunden? Die allerersten Solarzellen, Photomanipulation, Geschichte und Gerüchte. Hat das überhaupt funktioniert? Spannend.
https://www.bellingcat.com/news/2023/08/16/untangling-the-mystery-of-the-worlds-first-rooftop-solar-panel/

Via weißnimma.
Autor: Florian
Dezember 06, 2023, 22:07:17
Möglich, aber unwahrscheinlich.
Wenn schon die Umstellung auf die Kriegswirtschaft im II.WK angeführt wird… glaubt irgendjemand, dass dieser Aufwand für ein eher abstraktes Ziel international betrieben werden wird?

In D sind wie sowieso gegen alles. Atomkraft, Windräder, Stromleitungen, Carbon Capture, Erdwärme im großen Maßstab.
Die Anwohner werden das sicherlich auf 10 und mehr Jahre dehnen, selbst wenn das jetzt gesetzlich beschleunigt wurde. Manche Dinge will auch die Politik nicht, so sinnvoll sie auch sind.

Das es technisch machbar ist, ist also leider nicht entscheidend. Zudem will die Politik zu viel dem Bürger aufhalsen - Wärmepumpe, Dämmungen, Strompreiserhöhungen, E-Auto, Zurückhaltung allüberall, Tofu statt Flugreise sozusagen.

Eine kleine Minderheit, meistens noch sehr jung und keine Hausbesitzer, wäre sicherlich dazu bereit, ihr Verhalten „auf grün“ zu stellen. Alle anderen höchstens teilweise. Und manche können sich einfach keine Wärmepumpe leisten, von einer Dämmung und neuen Fenstern ganz zu schweigen.

Neubauten sind auch wegen den Auflagen viel zu teuer geworden. Wer drin wohnt, zahlt sein Leben lang ab, und schafft vielleicht sogar, alle Schulden loszuwerden zum Eintritt ins Pflegeheim. Vermietung lohnt sich nicht mehr, wenn man nicht abstruse Mieten verlangt/verlangen darf.
Sanierungen sind noch illusorischer - Amortisierung fast nicht zu erleben. Gut, als Vermieter kann man es wieder den Mietern draufschlagen. Aber erst muss man es vorstrecken können und das bei steigenden Zinsen und explodierenden Baukosten und Fachkräftemangel und -Mängel.

So wird das nichts.