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Florian:
In Bayern gab es ja das erfolgreiche Volksbegehren „Rettet die Bienen“.
Das war vor fünf Jahren und sollte das Artensterben zumindest eindämmen. Um Honigbienen ging es dabei eher weniger, eher Wildbienen, aber die sind halt gut fürs Poster.
Nun, damals hatte man sich am runden Tisch auf weitgehende Maßnahmen verpflichtet. Die Umsetzung ist leider früh ins Stocken geraten. Noch mal, dass ist in Bayern Gesetz!

Das EU-Parlament beschloss heute das „Renaturisierungsgesetz“. Das geht nicht so weit wie die Geetzte in Bayern, aber natürlich stimmt die dortige CSU-Filale dagegen.

Mit den bekannten Argumenten, natürlich, es könne Landwirten und Fischern nicht zugemutet werden.
Ich sehe es so:
Wenn ein Großteil meines Einkommens aus Steuermitteln käme und ich auch noch die Ausgaben bezuschusst bekäme, müsste die Mehrheitsmeinung dann nicht zumindest einen starken Einfluss auf mein Tun und Handeln haben?

Nun hatten die ganzen Subventionen aber nur den Effekt, vielleicht den Lauf der Welt etwas zu verlangsamen.
Weder führten sie zum Erhalt kleiner Höfe oder kleinen Fischern in pittoresken Hafendörfern. Sie verschärften das Artensterben, schufen Tierleiden und Butterberge. Dann wurde gegengesteuert, aber zu wenig, um wirklich etwas zu ändern.

Ich weiß auch, dass die Produzenten es schwer haben mit der Bürokratie. Das ist auch Absicht. Anders kann ich mir das nicht mehr erklären. Wie soll ein Nebenerwerbs-Landwirt das bewältigen? Die Agrar- und Fischereiindustrie dagegen hat Leute allein dafür.

So sind alle unzufrieden außer den großen Playern, die auch ohne Subventionen genug verdienen würden. Der Verbraucher wurde an günstige Lebensmittel gewöhnt, dabei zahlen alle hintenrum mehr über die Steuern.

Das ganze System ist krank.

fränk:

--- Zitat von: Florian am Februar 28, 2024, 21:39:28 ---Das ganze System ist krank.

--- Ende Zitat ---

Ja, die Bauern und ihre Sicht auf die Dinge, ist schon sehr speziell.
Sie beschweren sich über die Antragsflut, der sie ausgesetzt sind, um an Kohle zu kommen.
Wie bitte?
Einen Großteil ihres Einkommens und Gewinns kommt aus Subventionen und sie wollen dafür noch nicht einmal mehr Anträge ausfüllen.
Viele Bauern mögen keinen Umweltschutz bzw. nur den, den sie selber definieren. Sie faseln was von der Ernährung, die sie für uns alle sichern und produzieren dann doch lieber Biomasse...
Ich wäre demütiger, wenn ein Großteil meiner Bezüge aus Almosen bestehen würde.

radneuerfinder:
Die scheinen sich mit Sicherheit auszukennen. Das Passwort ist offenbar so sicher, dass man es gleich dazu schreiben kann:
https://www.bmvg.de/de/presse/statement-minister-zur-abgehoerten-luftwaffen-kommunikation-5751952

via:
https://www.golem.de/news/taurus-leak-digitale-zeitenwende-ist-nicht-in-sicht-2403-182879.html

Florian:
Das soll wohl eine Art Captcha sein?

Oder Galgenhumor?

Florian:
Hoffentlich kein heiliger Grund, Stichwort Poltergeist.
https://www.stern.de/gesellschaft/regional/sachsen-anhalt/magdeburg--6000-jahre-alte-totenhaeuser-auf-intel-gelaende-entdeckt-34526208.html

Jedenfalls siedeln sich doch noch Großhersteller in Deutschland an, trotz Fachkräftemangel, überschießende Bürokratie, teure Energie…

Intel selbst vielleicht noch nicht in der Krise, aber man ist nicht mehr konkurrenzlos. Auf dem PC haben sie Schwierigkeiten, mit AMD mitzuhalten. Die Mobilrevolution hat man verpennt. Im Bereich „embedded“ spielten sie noch nie wirklich mit und selbst bei Servern und Workstations haben sie starke Konkurrenz bekommen. Für KI und co. fehlt ebenso ihr Angebot.
Die Aktie wirft auf lange (5, 10 Jahre) auch nichts ab, während AMD absurde Steigerungen vorweist und mittlerweile deutlich mehr wert sein soll. Die ATI-Übernahme hat sich auch voll gelohnt, denn heute sind diese Grafikchips mit ihren zig Kernen ideal für „Ai“ und „maschinelles Lernen“. Und Cryptomining.

Irgendwas wird sich der einstige Branchenprimus einfallen lassen müssen.

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