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Florian:
Da man den Murks ohne Joint nicht mehr aushalten kann, wird Cannabis ab dem 1.April teil-legalisiert.
Wahrscheinlich wird es aber später, da Bayern und andere es über einen Vermittlungsausschuss zwar nicht verhindern, aber verzögern können.
Was die Straßenverkehrsordnung angeht, soll noch was kommen. Das Problem ist, dass man den Konsum sehr lange nachweisen kann, obwohl die Rauschwirkung schon längst verflogen ist.

Die Umsetzung ist grotesk. Man soll 25 Gramm mit sich führen dürfen! Das reicht selbst Dauerkonsumenten eine ganze Weile. Zudem darf man nichts abgeben, man muss alles schön selber kiffen. Selbst auf Partys muss Jeder sein Gras selber mitbringen. Wer soll das kontrollieren? Ist der Politik doch egal.
Zuhause darf man dann drei Pflanzen selber anbauen. 50 Gramm darf man lagern, ergibt die Ernte mehr - wovon auszugehen ist - muss der Überschuss aber sofort vernichtet werden! Wer soll das kontrollieren? Ist der Politik doch egal.
Verkauft werden darf die Droge nur über sog. „Social Clubs“. Die dürfen aber nicht mehr als 500 Mitglieder haben und jedes Mitglied darf 50 Gramm im Monat beziehen. Aber nicht auf einmal, weil sonst ist man über der Mobilgrenze. Und auch nicht per Post. Es darf auch nur lose Ware veräußert werden, den Joint bitte selber drehen. Oder halt (Wasser)Pfeife, oder, ganz modern, einen Verdampfer.

Was ist der Effekt?
Gelegenheitskonsumenten wird der Mitgliedsbeitrag und der Aufwand das nicht wert sein, da geht man doch lieber zu den bisherigen Bezugsquellen und kauft ein paar Gramm. Es wird „Konsumgemeinschaften“ geben, welche die 50 Gramm aufteilen, was ja aber verboten ist. Es wird auch jede Menge Kleindealer geben und ich wette die Mafia plant auch schon große Dinge.
Das Gesetz ist wie gemacht für Dauerkiffer. Wer nur ab und zu mal eine Joint genießen will, wird weiterhin in die kriminelle Schiene gepresst. Geht es noch blöder?

Später soll dann mal eine zweite Stufe des Gesetzes kommen, wahrscheinlich ebenso weltfremd. Da die aber eh wohl kaum in dieser Legislaturperiode fertig werden dürfte, kann man lange warten, da dann ja die Regierung wieder anders aussehen dürfte.

fränk:
Da bleib ich doch lieber beim unschädlichen Alkohol.

Mthaais:

--- Zitat von: Florian am Februar 26, 2024, 12:28:20 ---Da man den Murks ohne Joint nicht mehr aushalten kann, wird Cannabis ab dem 1.April teil-legalisiert.

Zuhause darf man dann drei Pflanzen selber anbauen. 50 Gramm darf man lagern, ergibt die Ernte mehr - wovon auszugehen ist - muss der Überschuss aber sofort vernichtet werden!
--- Ende Zitat ---
Was ja total realitätsnah ist!
--- Zitat ---
Verkauft werden darf die Droge nur über sog. „Social Clubs“.
--- Ende Zitat ---
Darf tatsächlich verkauft werden? Hm. Jedenfalls dürfen die Vereine keinen Gewinn machen.
--- Zitat ---Die dürfen aber nicht mehr als 500 Mitglieder haben und jedes Mitglied darf 50 Gramm im Monat beziehen.
--- Ende Zitat ---
Auch hier: absolut plausible, realitätsnahe Vorschrift. Niemand käme auf die Idee, einfach ein paar Gramm für seinen Freundes-/Bekanntenkreis mitzunehmen.[/quote]

--- Zitat ---Was ist der Effekt?
--- Ende Zitat ---
Den Schwarzmarktrwird das sicher nicht eindämmen, im Gegenteil.
Das ist so hanebüchener Blödsinnn wie das neue Kinderbuch von Anke Engelke mit dem veganen Füchschen, das in die Hasenschule geht.

Florian:

--- Zitat von: Mthaais am Februar 26, 2024, 19:19:40 ---Darf tatsächlich verkauft werden? Hm. Jedenfalls dürfen die Vereine keinen Gewinn machen.
--- Ende Zitat ---

Stimmt. Richtig wäre „an Mitglieder abgegeben werden“.
Dann gibt es noch Bestimmungen über Wirkstoffgehalt für 18-21jährige usw.
Sicherlich bekommen die Clubs auch noch kaum zu bezahlende Sicherheitsvorschriften, damit keiner das Gras stehlen kann…
Und das Mitglied tigert natürlich zweimal hin und nimmt jeweils seine 25 Gramm mit. Damit er das Abo ausschöpft. Einer alleine ist damit wirklich schwer beschäftigt, wird geradezu zu häufigem Konsum verführt.


Geschoben wird der Murks auf das EU-Recht. Da fragt man sich, warum die Niederlande das ganz anders machen dürfen. Wobei da sicherlich die Bilanz keine Begeisterung auslöst. Vielmehr wurde im Laufe der Jahre der Zügel angezogen, um den Kiffer-Tourismus einzudämmen. Und auch da gibt es Gesetzes-Nonsens, denn eigentlich dürfen die Shops das Zeug weder kaufen noch anbauen.

Cannabis wurde 1929 zusammen mit Opium und Heroin verboten. Praktisch für die chemische Industrie. Denn die Hanfpflanze war ein vielseitiger Rohstoff. THC-freien Hanf gab es damals nicht, auch wenn die hiesigen Pflanzen nicht so viel enthielten wie die aus dem Orient und schon gar nicht so viel wie heutige Züchtungen.


Florian:
Die ach so mysteriöse 3.RAF-Generation ist eigentlich durchaus namentlich bekannt, zumindest meint man das.
Nun wurde eins der letzen drei bekannten Ex-Mitglieder verhaftet, Daniela Klette.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Ex-RAF-Terroristin-Klette-Suche-nach-Komplizen-dauert-an,klette100.html

Die meisten Verbrechen wurden nach der Auflösung der RAF begangen, um das Leben unter falschem Namen zu finanzieren. Jeweils hinterlassen, Haare und DNS.

Alles nicht mehr so einfach mit dem Leben im Untergrund, wenn die Behörden nicht ganz zufällig woanders hinschauen.

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