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Apple macht TV-Werbung. In Deutschland!

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FOX:

--- Zitat von: Stephan am März 08, 2006, 16:52:06 ---Sind Werbefuzzies eigentlich so beliebt wie Polizisten/Politiker? gibts da Statistiken?

--- Ende Zitat ---

schlimmer, denke ich  ;)
(ich nehme mich da mal aus, weil ich weder mit schwarzem rolli noch mit krawatte meinen dienst verrichte...)  ;D

MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am März 21, 2006, 00:03:00 ---Nun frage ich mich: "Stellen sie sich die Möglichkeiten vor!" - überfordert das den typischen Zuschauer nicht massiv?
--- Ende Zitat ---

Der ganze Spot überfordert den Durchschnittsseher. Diese Spots (auch der iPod/iTunes-Spot) ist nicht auf den deutschen Markt zugeschnitten und geht am Zielpublikum vorbei.

Was bleibt vom Intel-Spot? Bei den meisten wohl nicht mehr als "Werbung für Computer mit Intel-Prozessoren" "Netter Monitor". Man muß doch mal realistisch sein. Die meisten wissen doch gar nicht, daß es sowas wie OS X gibt und wenn doch, dann bekommen sie hier null Hinweise, warum sie sich das mal anschauen sollten.

Was bleibt vom iPod/iTunes-Spot? Noch weniger. Vom iPod haben mittlerweile viele gehört und der dürfte bekannter sein. Aber der Spot ist doch nur ein bisschen stylisch, Jazz-Musik und fertig. Sicherlich gut gemacht, kein Thema, aber vom Informationsaspekt, null. Wer den iPod vom Namen her schon kennt, erfährt keinerlei Info, warum der gut sein soll. Wer von iPod noch nie gehört hat, weiß überhaupt nicht, was das soll. Von iTunes/Music-Store wird noch weniger rübergebracht. Kurz danach dann die MusicLoad-Spots, die vielleich nicht so stylisch sind, manchmal nerven, aber(!): Sie transportieren Informationen, wofür geworben wird, was man da machen kann und warum das toll sein soll.

Ein bisschen erinnern mich die MusicLoad-Spots an die Switcher-Spots. Die Switcher-Spots fände ich für Deutschland zielgruppengerechter. So ist das vergeudeter Werbe-Etat, um die schon Mac-User zu erfreuen.

Florian:
Hm.
So krass würde ich es auch wieder nicht sehen. Letztendlich kauft sich ja niemand einen Mac - oder Dell - weil die Werbung gut ist. Sondern ein gewisser Prozentsatz geht halt mal auf apple.de. Und von denen kauft dann vielleicht wieder ein gewisser Prozentsatz einen Mac. Es stimmt halt leider auch, daß die meisten Leute absolut keine Ahnung haben, was Computer angeht. Wirklich absolut keine! Sie weigern sich auch, mehr zu lernen. Da kann man mit detailreicher Werbung dann eh nichts erreichen.
Wenn ich das mal mit Autos vergleiche - da kommen ja auch null Informationen rüber, nur Image. Gut, Citroën wirbt mal mit einem Schutz vor dem Linienüberfahren oder irgendwer mit Partikelfilter, aber das sind ja letztendlich auch nur image-verbessernde Einzelfaktoren und eher keine Orientierungshilfe beim Kauf.
Zudem ist Apple halt eine emotionale Marke und mit diesem Image bisher gut gefahren.

Finde aber auch: Die Switcher-Kampagne hätte hierzulande besser fruchten können als die jetzige und auch besser als in den USA damals. Eigentlich wie geschaffen für Deutschland. 

Was ich auch sinnvoll fände: Längere Print-Anzeigen (zwei oder vier Seiten), die mal iLife in den Mittelpunkt stellen. Das könnte man auch sehr gut an die jeweilige Publikation anpassen und so den Effekt maximieren. z.B. iPhoto/iDVD usw. mit Aufnahmen vom Oldtimer-Treffen in ein entsprechendes Magazin und was mit Garage Band und Podcasting in die Bravo oder was man heute so (nicht) liest.


Beim iPod sehe ich die Werbung nach langem Überlegen (ja, echt! ;)) sogar als ziemlich passend. Bei so einem Produkt geht es doch fast nur um Image. Allerdings hätte ich auch hier die Nano-Werbung (mit den Händen) sehr gut gefunden, denn da stand das Produkt mal im Mittelpunkt.
Aber gut, der iPod braucht eh keine Werbung mehr.

Naja, an sich interessante Fragen, aber jetzt höre ich auf, denn ich werde ja nicht bezahlt dafür. :)

MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am März 21, 2006, 11:39:26 ---Letztendlich kauft sich ja niemand einen Mac - oder Dell - weil die Werbung gut ist.
--- Ende Zitat ---

Das ist klar, aber die Werbung muß die Leute ja erstmal für das Produkt interessieren.


--- Zitat ---Wenn ich das mal mit Autos vergleiche - da kommen ja auch null Informationen rüber, nur Image.
--- Ende Zitat ---

Klar, aber bei Autos ist das in Deutschland was ganz anderes. Die verschiedenen Marken sind bekannt, setze ich jetzt mal voraus, dann kann eine reine Imgae-Werbung auch was bringen. Aber wenn doch der eigentlichen Masse gar nicht bekannt ist, was ein Mac überhaupt sein soll. Man kann in Image-Kampagnen nur das Image eines bekannten Produktes verstärken.


--- Zitat ---Finde aber auch: Die Switcher-Kampagne hätte hierzulande besser fruchten können als die jetzige und auch besser als in den USA damals. Eigentlich wie geschaffen für Deutschland. 
--- Ende Zitat ---


Ja, die wäre ideal für Deutschland. Echte Informationen kommen da natürlich auch nicht. Dafür ist Fernsehwerbung aber auch der schlechteste Ort. Aber da wird auch dem Dümmsten klar, "hey, das ist was anderes als das was ich kenne, es geht um funktionierende Computer." Genau wie MusicLoad. Selbst der Dümmst Computernutzer weiß, was das ist. iTMS? Fehlanzeige. Was natürlich noch nicht heißt, das jemand dort etwas kauft, aber "Wat der Buur nit kennt, fritt er nich."


--- Zitat ---Beim iPod sehe ich die Werbung nach langem Überlegen (ja, echt! ;)) sogar als ziemlich passend.
--- Ende Zitat ---

Ja, weil der iPod als Name mittlerweile bekannt ist, kann man da ein Image aufbauen. Der iTMS bleibt in der Werbung auf der Strecke.

Das ist ja, was ich sage. Wenn ein Produkt bekannt ist, kann man auf Image setzen. Wenn nicht, muß man den Leuten erstmal für Doofe ins Hirn hämmern, was das für ein Produkt ist.

Florian:
Zum Mac:
An sich gebe ich Dir recht. Nur denke ich mir halt auch: Macht wenigstens neugierig. Schaut man mal auf die Webseite. Oder fragt den Kollegen (was dann in die Hose geht für Apple...). Wenn die Marke zu unbekannt ist, nutzt es wohl auch nicht, die Vorzüge aufzuzählen.
Aber klar, mal ein paar Gedanken zum deutschen Markt und angepasste Werbung wären sicher ein Vorteil. Aber im Endeffekt ist jede Werbung besser als gar keine, von Image-Katastrophen mal abgesehen.

Zum iPod und iTMS:
Wer einen iPod kauft oder iTunes runterlädt oder die Adresse aus der Werbung aufruft oder "iTunes" in Google eingibt, kommt schon auf die Spur des Stores. Ich sehe da sogar ganz gute Gründe, warum Apple den Store nicht in den Fokus rückt: Erstens fällt dann vielleicht dem Musicload-Kunden auf, daß er seine Songs nicht auf dem iPod hören kann und zweitens verdient Apple am Store ja eh fast nichts bzw. zahlt in Deutschland sogar noch drauf. Der Store dient doch eh nur zur Kundenbindung, um das "Ökosystem" abzurunden und als Vehikel für die Videos und andere Pläne, die wohl bald ans Tageslicht kommen dürften. Ich wette auch, daß T-Online an Musicload nicht viel verdient, obwohl der Preisdurchschnitt höher ist.  Auch hier sehe ich v.a. Kundenbindung als Zweck, ein Marksteinsetzung für die Zukunft  und natürlich das Durchsetzen von WMA... ohne das ich behaupten will, da gebe es irgendwelche Deals der hintergründigen Art...

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