ausblenden > Mac-Software
Festplatte aufräumen ist doch nicht so einfach wie ich dachte...
Jochen:
--- Zitat von: radneuerfinder am Februar 18, 2006, 17:51:02 ---Wäre es nicht am einfachsten die dicksten Brocken in einen Ordner "Archiv" auf der externen Festplatte zu verschieben? Wäre in meinen Augen ein idealer Platz für fertige iMovie Projekte. Oder, falls das möglich ist, könnten alle iMovie Projekte auf der externen Festplatte liegen. Das wird aus PerformanceGründen eh gerne für Videoschnitt empfohlen.
--- Ende Zitat ---
Sinnvoll ist das sicherlich, wollte halt das mit den Backups kombinieren.
Backups habe ich bisher nicht gemacht.
Zukünftig möchte ich da etwas konsequenter sein, da im wesentlichen der Umfang von Datenbanken zunehmen wird.
Jochen
Florian:
Es ist eigentlich schon recht einfach, Du hast es nur gerne etwas komplizierter. :)
Also:
Ein Archiv, also in diesem Sinne etwas daß man nur u.U. noch einmal braucht, sollte man nicht auf eine Festplatte auslagern, die ständig aktualisierte Backups beherbergt, also dauernd im Einsatz ist. Was wäre denn, wenn die externe Platte sich verabschiedet, und irgendwann wird sie das? Das Backup der internen wäre weg, nicht schlimm, hat man ja noch das Original. Aber die Archive, die man ungesichert ausgelagert hat? Weg! Also ein riskantes Spiel.
Auch von der Idee, die Daten nach Datum auszulagern halte ich nichts. Sortieren: Klar. Aber nicht auslagern in irgendwelche Archive auf externen Platte, sondern kopieren und auf der Hauptplatte behalten. Dinge, die man nicht mehr braucht, löscht man sowieso besser gleich.
Wenn ich das richtig verstehe, bekommst Du durch die iMovie-Daten Platzprobleme. Das sinnvollste wäre:
- Überlasse Deinem Sohn eine Platte, die große oder die kleine, aber bekomme die iMovie-Daten von Deiner Startplatte.
- Kaufe eine dritte Platte und benutze sie für Sicherheitskopien der beiden anderen.
- Vergiss den ganzen Archivierungsansatz, sichere einfach immer alles komplett.
Sinnvolles Szenario:
Die 80 GB für Dich, eine neue 160 GB für Sohnemanns iMovie und die 250er als Sicherung für die beiden anderen. Ziehe einfach alle paar Tage ein Backup.
Zu iMovie noch eines:
Darüber hatten wir ja schon mal einen Thread. Wenn es nicht notwendig ist, daß alle Daten in höchster Qualität editierbar bleiben, könnte man auch mit iDVD mal eine Film-DVD (keine Daten-CD) erstellen. Müssen die Daten erhalten bleiben, kannst Du Dich auf regelmäßige Plattenkäufe einrichten. Eine Stunde DV-Material (also das, was die Kamera aufnimmt) sind halt schon an die 13 GB. Bei HD wird es noch "lustiger".
Jochen:
Danke
--- Zitat von: Florian am Februar 18, 2006, 18:44:08 ---Also:
Ein Archiv, also in diesem Sinne etwas daß man nur u.U. noch einmal braucht, sollte man nicht auf eine Festplatte auslagern, die ständig aktualisierte Backups beherbergt, also dauernd im Einsatz ist.
--- Ende Zitat ---
Stimmt
--- Zitat von: Florian am Februar 18, 2006, 18:44:08 ---Was wäre denn, wenn die externe Platte sich verabschiedet, und irgendwann wird sie das? Das Backup der internen wäre weg, nicht schlimm, hat man ja noch das Original. Aber die Archive, die man ungesichert ausgelagert hat? Weg! Also ein riskantes Spiel.
--- Ende Zitat ---
Stimmt
--- Zitat von: Florian am Februar 18, 2006, 18:44:08 ---Auch von der Idee, die Daten nach Datum auszulagern halte ich nichts. Sortieren: Klar. Aber nicht auslagern in irgendwelche Archive auf externen Platte, sondern kopieren und auf der Hauptplatte behalten.
--- Ende Zitat ---
Dann ist die interne 80 GB Platte irgendwann voll
--- Zitat von: Florian am Februar 18, 2006, 18:44:08 ---Dinge, die man nicht mehr braucht, löscht man sowieso besser gleich.
--- Ende Zitat ---
Woher weiss ich jetzt was ich irgendwann brauche ?
Schriftverkehr, Bestellungen oder so würde ich schon 5 Jahre aufbewahren wollen.
Ich denke hier auch an das Beispiel der Archivierung von Dokumenten in meiner Firma. Da sollten Versuchsergebnisse von vor 25 Jahren schon ein paar mal entsorgt werden. Ich habe mich da immer geweigert. Und heute sind alle froh, dass die 180 Ordner noch vorhanden sind.
Ein Teil meines KnowHow basiert auf den Inhalten dieser Ordner, da ich da ein neues Arbeitsgebiet vor 5 Jahren übernommen hatte.
Die weiteren guten Anregungen werde ich mal durchdenken.
Jochen
Florian:
Da hast Du sicher recht, aber was machen Dokumente denn aus? Vielleicht fünf GB, und dann sind es schon fast unüberschaubar viele.
Solche beruflichen Projektdaten sollte man natürlich aufbewahren, daß wollte ich nicht verneinen. Nur dann auf einer Platte, die man wegstellt und nur im Fall der Fälle anstöpselt oder auf andere Medien. Und auf der internen Platte würde ich sie nur löschen, wenn es der Platzmangel wirklich verlangt oder ich sie aus anderen Gründen (z.B. Datenschutz) weg haben will. Nicht nur, weil sie älter sind, dazu gibt es Ordner zum Sortieren.
Gut, die Ansätze sind verschieden.
Aber die echten Platzkiller sind doch Bilder, in Grenzen Musik und v.a. Videos. Da ist es bei Powerbook sicher sinnvoll, sie von der internen Platte auszulagern. Auch aus Leistungsgründen, denn eine volle Platte ist langsamer als eine weniger volle.
Patrick:
Datensicherung auf Festplatten birgt natürlich immer das Risiko, daß diese ohne Vorwarnung ausfallen können. Wenn schon auf Platte, dann mehrfach, um solchen Ausfällen vorzubeugen. Ansonsten Archivierung auf optischen Medien, möglichst DVD-RAM, besser noch MO, wenn es wirklich lange halten soll. DVDs und CDs traue ich nur soweit, wie ich sie werfen kann (ist zwar je nach Windverhältnissen relativ weit, aber ihr wisst, was ich meine). Die Gefahr, daß die Trägerschicht oxidiert (gerade bei Alubeschichtung) ist relativ hoch und dann sind die Daten wirklich fast unrettbar verloren.
Damit sind wir wieder beim zentralen Thema der Datensicherung: wie wichtig sind die Daten, die gesichert werden sollen?
Navigation
[0] Themen-Index
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln