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Trojaner/Wurm für OS X

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radneuerfinder:

--- Zitat von: mbs am Februar 21, 2006, 21:24:44 ---Ich bin sofort auf Deiner Seite, aber es muss klar sein, dass daraus der Verzicht, bzw. das Verbot aller an Dateien knüpfbarer Metadaten folgt. Das heißt unter anderem: keine vom Benutzer änderbaren Icons mehr, keine Type/Creator-Codes, keine Schlüsselworte, etc.
--- Ende Zitat ---

Mein Vorschlag ist, daß OS X dem Nutzer unter bestimmten Umständen eine Information dezent, aber bestimmt, aufs Auge drückt. Diese Information ist ja jetzt auch schon da, nur muß sich der Nutzer aktiv darum bemühen (z. b. per Apfel + i). Ich verstehe nicht warum das die genannten Einschränkungen zwingend nach sich ziehen müßte. Nach meinem Verständnis bliebe alles so wie es ist, es würde nur zusätzlich eine Information eingeblendet.

(Ob man wegen drohender Infoüberflutung dann besser auf andere Infos verzichtet ist noch mal eine andere Frage.)

MacFlieger:
Nun ja, die von Dir gewünschte Informationsdarstellung ist nunmal nicht wirklich möglich. Klar, in diesem einfachen Beispiel schon, aber sofort bei der nächsten Datei klappt das nicht mehr. Mach doch mal einen Vorschlag, was da passieren soll in der Icon-Darstellung. Dann kann man das sicherlich einfacher begreifbar machen.

Was mbs auch schreibt: Eigentliche Ursache für eine mögliche Überlistung, wie Du sie beschreibst, sind 2 Gründe: frei wählbares Icon für eine Datei und Type/Creator.

Icon: Nur noch generische Icons wäre die mögliche Behebung, aber das will keiner, auch Apple nicht. Alles sieht gleich aus. Die Übersichtlichkeit leidet.

Type/Creator: Das die Dateiendung über den Typ der Datei entscheidet, gab es früher (klassisches System) nicht. Dateiendungen waren überflüssig. Zu jeder Datei einzeln wird gespeichert, welchen Typ sie hat und welches Programm sie öffnet. So kann man problemlos einstellen, daß eine JPG-Datei von Vorschau, eine andere von Photoshop und eine weitere von Grafikkonverter geöffnet wird, wenn man sie doppelklickt. Viele Leute (und auch ich) finden das sehr praktisch. Eine Limitierung wie unter Win, daß man eine Dateiendung haben muß und genau ein Programm für alle Dateien dieses Types da ist, gab es nicht. Apple wollte das, wie mbs beschreibt, abschaffen und auf ein ähnlich eingeschränktes System wie Windows zurückgehen. Das wollten die Apple-Anwender nicht. Meiner Meinung nach: <wowereit />
Aktuell ist so, daß Type/Creator benutzt wird und nur, wenn diese Information für die Datei nciht vorhanden ist, auf die Endung zurückgegriffen wird. Denn es gibt ja auch Nicht-Mac-Systeme (wenn auch nicht erwähnenswerte ;) ), welche einem Dateien ohne Type/Creator schicken.

radneuerfinder:
Wenn ich auf meinem Mac diese Datei doppelklicke:

    

kommt dieser Hinweis:

   

Das möchte ich für alle anderen potentiell gefährlichen Dateien auch. Also für Programme, Scripte, Terminal Dokumente, etc.

Die Herausforderung ist natürlich, die Information rüberzubringen ohne zu nerven. Helfen würde dabei z. B. die Info nur beim ersten öffnen zu bringen.


Icons könnten auch so aussehen:

   

Wobei für das kleine Symbol OS X geradesteht und die Standardicons (App, Script, Terminal, etc.) anzeigt.


Es gibt bestimmt noch 234 andere und elegantere Möglichkeiten der Anzeige. Deswegen verstehe ich das hier überhaupt nicht:


--- Zitat von: MacFlieger am Februar 22, 2006, 09:23:23 ---Nun ja, die von Dir gewünschte Informationsdarstellung ist nunmal nicht wirklich möglich.

--- Ende Zitat ---


Ganz allgemein gesagt, wenn der Mac "weiß", daß er bei Doppelklick eine bestimmte Aktion ausführen wird, dann könnte er doch netterweise vorher darauf hinweisen, dass er gleich eine Aktion ausführen wird - falsch gedacht ???

MacFlieger:

--- Zitat von: radneuerfinder am Februar 22, 2006, 14:13:08 ---Das möchte ich für alle anderen potentiell gefährlichen Dateien auch. Also für Programme, Scripte, Terminal Dokumente, etc.
--- Ende Zitat ---

Alle Dateien sind potentiell gefährlich, d.h. das würde bei allen Dateien stehen. Und die Meldung wäre immer "Möchten Sie die Datei xy wirklich mit dem Programm ab öffnen?"

Das aktuelle Terminal-Skript umgeht übrigens eine Warnung von Safari. Normalerweise warnt Safari vor dem Download von ausführbaren Dateien. Duch Weglassen der Shell-Angabe glaubt aber Safari, daß es keine ausführbare Datei ist.


--- Zitat ---Die Herausforderung ist natürlich, die Information rüberzubringen ohne zu nerven. Helfen würde dabei z. B. die Info nur beim ersten öffnen zu bringen.
--- Ende Zitat ---


Das ist eine sehr gute Idee!
Etwas ähnliches wird ja schon bereits bei Programmen gemacht. Es wird vermerkt, ob ein Programm bereits gestartet wurde, oder nicht. Wenn ein Programm durch Doppelklicken einer Datei indirekt zum allerersten mal gestartet wird, kommt eine ähnliche Warnmeldung. Nur beim allerersten mal.
Bei Deiner Idee würde eine Warnmeldung nur beim allerersten mal öffnen einer Datei kommen, die man von außen bekommen hat. Wie man so etwas gut gesichert speichern kann und ob das nicht später bei vielen heruntergeladenen Dateien doch nervt, wäre zu überlegen.
Schick die Idee doch mal an Apple.


--- Zitat ---Icons könnten auch so aussehen:
Wobei für das kleine Symbol OS X geradesteht und die Standardicons (App, Script, Terminal, etc.) anzeigt.
--- Ende Zitat ---

Die Idee gefällt mir (abgesehen von einem Extra-Symbol für Programme, was das Terminal-Skript aber nicht treffen würde) nicht gut. Die Information ist zu klein, um da was zu erkennen. So groß wie in Deinem Beispiel sind die Icons bei den meisten Leuten wohl nicht.



--- Zitat ---Es gibt bestimmt noch 234 andere und elegantere Möglichkeiten der Anzeige. Deswegen verstehe ich das hier überhaupt nicht:


--- Zitat von: MacFlieger am Februar 22, 2006, 09:23:23 ---Nun ja, die von Dir gewünschte Informationsdarstellung ist nunmal nicht wirklich möglich.

--- Ende Zitat ---

--- Ende Zitat ---

Nun, da jede(!) Datei dann so gekennzeichnet werden müßte, bleibt da nicht viel Spielraum, um dem Anwender etwas zu kommunizieren. Eine kleine Grafik geht unter und überall den Namen des zuständigen Programmes dran schreiben, ist mir zu viel Ablenkung.


--- Zitat ---Ganz allgemein gesagt, wenn der Mac "weiß", daß er bei Doppelklick eine bestimmte Aktion ausführen wird, dann könnte er doch netterweise vorher darauf hinweisen, dass er gleich eine Aktion ausführen wird - falsch gedacht ???

--- Ende Zitat ---

Nicht ganz. Bei Doppelklick (im Finder auf eine Datei) passiert ja immer das gleiche. Das zugehörige Programm wird gestartet und die Datei übergeben. Bei jedem Doppelklick vorher eine Meldung, was er macht. nein, danke. Obige Idee, das nur ein einziges mal zu tun, ist nicht schlecht.

Florian:
Jawoll!
Leander Kahney schreibt, was Sache ist.  8)

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