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Darstellung auf externen 4K-Monitoren

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MacFlieger:
Ich starte mal einen neuen Thread, denn diese Thematik ist ja nicht nur auf M1-Macs beschränkt.

Das Grundproblem bei hochauflösenden Monitoren (>=4K) ist doch:
- Wenn man sie in ihrer echten Auflösung ohne weitere Anpassung betreibt, dann ist alles nur noch halb so groß (in cm) und nicht mehr gut lesbar.
- Bei der Einführung der Retina-iPhones und -iPads hat Apple dann einfach eine Skalierung um den Faktor 2 eingebaut, d.h. alle Elemente sind in cm genauso groß wie vorher und man hat genau die gleiche Arbeitsfläche wie vorher, nur wird alles viel feiner mit mehr Details dargestellt.
- Bei den Retina-iMacs ist das meines Wissens ähnlich, nur hat man hier noch eine Wahlmöglichkeit bei der Auflösung "Skaliert" hinzugefügt. Damit hat man dann nicht nur die Möglichkeit die gleiche Größe in cm aller Elemente auf dem Bildschirm  mit feinerer Auflösung zu haben (Skalierung Faktor 2), sondern auch keine Skalierung (alle Elemente in cm nur halb so groß, also sehr klein) und Zwischenstufen.

Wenn ich es so richtig verstanden habe, kann man also die Standardgröße der UI von unskaliert bis zu Faktor 2 in 5 Stufen einstellen kann. Das sollte erheblich besser und problemloser funktionieren als unter Windows, wo die Umstellung nur der Schrift oft inkonsistente GUI-Element-Darstellung verursacht.

ich glaube, das stimmt soweit und ist eine gute Lösung, oder?

Jetzt lese ich in dem anderen Thread, dass diese Möglichkeit bei externen 4K-Monitoren nicht vorhanden sein soll. Stimmt das?
Und wenn ja:
Was soll das? Ob interner oder externer 4K-Monitor ist doch für das anzuzeigende Bild egal.
Was gibt es für Lösungsmöglichkeiten?

Florian:
Ich kann nur für meinen Lg sprechen und die Optionen sind, wie von Dir beschrieben, vorhanden. Mir gefällt nur das Ergebnis nicht.

Das dies bei externen Monitoren nicht gehen soll, kann ich so generell also widerlegen. Der dort verlinkte Artikel war übrigens auch schon ein paar Jahre alt.

Für Retina (vier Pixel zu einem) wäre also 5K bei 27“ die beste Lösung. Bei 4K, also auch 16:9, ist sie mir mit 1080p zu klein. Wirklich große Monitore (30“ und mehr) können die Retina-Vorgaben nicht mehr einhalten oder es wird so teuer, dass es quietscht.

Ehrlich gesagt, bin ich etwas enttäuscht. Kann nur raten, vorher zu vergleichen. Kann natürlich sein m dass ich mich noch daran gewöhne.

MacFlieger:
OK, d.h. eine stufenweise (4-Stufen) Vergrößerung der UI funktioniert also auf allen >=4K-Displays, korrekt?
Also vermutlich Faktor 1,0 - 1,25 - 1,5 - 1,75 und 2,0.

Faktor 2 bringt nur feinere Schrift/Bilder/Videos, aber identisch große (in cm) UI.
Faktor 1 bringt doppelt so viel Platz (in cm) für die UI, aber die UI-Elemente werden zu klein.

Dann müsste ja eines der Zwischenstufen für Dich passend sein. Etwas mehr Platz zum Arbeiten, aber doch nicht so kleine UI-Elemente wie ohne Skalierung.

Da ich es selber nicht sehen kann:
Was ist bei den Zwischenschritten nicht schön? Wie ist das eigentlich bei Screenshots? Werden die nicht mit der kompletten Auflösung gemacht? Dann müsste man das "Unschöne" da auch sehen können.
Und ist dieses "Unschöne" nur auf externen Monitoren?

Und was ist an der Vorgehensweise bei Windows besser? Mein Gefühl sagt mir, dass eigentlich die Lösung von Apple (automatische Skalierung der kompletten UI) besser und problemloser sein sollte. Bei der Lösung von Windows höre ich immer nur, dass es teilweise die UI zerfetzt, wenn eine Software dafür nicht angepasst ist.

radneuerfinder:
Florian, was ich nocht nicht genau verstanden habe, was stört Dich an der Darstellung? Du siehst ja nur den "Flächenverbrauch" von 1080, die Auflösung der Inhalte ist doch eine feinere. Ist die gesehene Auflösung so wie 2160? Und die Beschwerde ist, dass nutzt die vorhandenen 4000 Pixel nicht aus?


Das Thema beschäftigt mich ja auch schon seit jeher.



--- Zitat von: MacFlieger am Februar 03, 2021, 10:09:36 ---Das sollte erheblich besser und problemloser funktionieren als unter Windows, wo die Umstellung nur der Schrift oft inkonsistente GUI-Element-Darstellung verursacht.

--- Ende Zitat ---

Nach meiner Erfahrung hat Windows 10 da jetzt einen ganz guten Reifegrad erreicht. Zumindest für 150 % Vergrößerung kann ich das sagen.
Stelle ich diese Vergrößerung in Windows ein, erfolgt die Vergrößerung mittlerweile für alle Programme gleichmäßig, ohne die Darstellung zu ruinieren. Ältere Programme werden dabei lediglich unscharf. Aber auch das kann man durch rümtüfteln mit dem Kompatibilitätsmodus abstellen. So ist es mir gelungen ein seit über 20 Jahren nicht mehr unterstütztes Programm, das auch auf DOS3.1 laufen würde, zur pixelgenauen, aber größeren Dartstellung zu überreden. Auf diese Pixel kann dann ebenfalls die, global in Windows individuell anpassbare, Schriftglättung wirken.


Mein Kommentar zu der ganzen Misere steht:

--- Zitat von: radneuerfinder am September 04, 2014, 11:39:37 ---Ich sag ja schon lange: "Den würde ich gerne mal kennenlernen, der Schriftgröße und Auflösung gekoppelt hat".

--- Ende Zitat ---

Florian:
Mich stört erstens die kleine Arbeitsfläche. 1080p als Arbeitsfläche ist mir zu wenig. Die nächste Stufe ist 1440p und entspricht fast meinem uralten iMac 27". Also kein Fortschritt.
Und er lief, zweitens, nativ in dieser Auflösung.

Screenshots sind im Retina-Modus auch 4K und also sehr groß. Werde morgen ein paar Zooms anfertigen, wird mir jetzt zu blöd. 4K ist natürlich sehr hochauflösend und ich sehe auch so selbst bei großem Text keine Stufen. Mache ich jetzt aber einen Screenshot davon, und wechsele dann die Einstellung auf Retina, fügt macOS selbstständig Smoothing dazu, dass sich bei großem Text sichtbar als graue Pixel (bei schwarzem Text vor Weiß) äußert.
Das ist genau der Look, den ich meine und der mir nicht gefällt. Zwar nur in der Ansicht, die Datei bleibt erhalten. Alles recht verwirrend.

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