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Erste ARM-Macs: MacBook Air, MacBook Pro und Mac mini

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MacFlieger:

--- Zitat von: radneuerfinder am Dezember 03, 2020, 13:56:33 ---https://www.macprime.ch/a/hintergrund/apples-m1-chip-die-sache-mit-dem-arbeitsspeicher

--- Ende Zitat ---

In dem Artikel wird aber nur beschrieben, wo der Vorteil der Unified Memory Architecture (UMA) gegenüber extern angebundenem RAM liegt. Das UMA ist natürlich wesentlich besser angebunden und ermöglicht auch wie dort beschrieben flexible Nutzungsarten. Hauptsächlich geht es da dann darum, dass das verfügbare RAM flexiblerer genutzt werden kann, weil dort der Speicher auch nicht fest verschiedenen Aufgaben zugewiesen werden muss. D.h. bei externem RAM sind wohl Datenkopieraktionen nötig, die bei UMA entfallen, d.h. UMA ist prinzipiell schneller und braucht weniger unnötige Datenkopieraktionen. Bei externem RAM soll man Geschwindigkeit gewonnen haben können, wenn man mehr RAM einbaute, dadurch bei der festen Zuteilung mehr Platz da war und weniger unnötige Datenkopieraktionen stattfinden mussten. Wie groß dieser Geschwindigkeitsgewinn da war, weiß ich nicht.

Aber die Vorbehalte gegenüber wenig RAM sind bei den allermeisten Nutzern wohl weniger auf diesen Effekt bezogen. Ich hatte von diesem noch gar nicht gehört bzw. diesen bemerkt oder berücksichtigt. Es mag sein, dass es diesen auch gibt, aber bei den Vorbehalten geht es doch nicht darum, dass das RAM zwar prinzipiell ausreicht und nur zusätzliche Kopieraktionen etwas Verlangsamungen bringen.
Es geht doch um die uralte Befürchtung, dass das RAM eben nicht ausreicht und daher Daten auf ein langsames Datenspeichermedium (früher HDD, heute SSD) ausgelagert werden müssen. Vor allem früher bei HDDs merkte man das sofort an einer extremen Verlangsamung. Und um dieses, meiner Meinung nach viel wesentlicheres Problem, geht es in dem Artikel gar nicht.

Ich kann mir allerdings vorstellen, dass diese alten Befürchtungen und Erfahrungen zwar weiterhin ihre Berechtigung haben, aber der Effekt der Verlangsamung lag ja besonders an der damals sehr langsamen HDD mit Lesekopfbewegungen, Fragmentierung...
Der Massenspeicher bei den M1-Macs ist zum einen natürlich eine SSD, daher viel schnelleren Zugriff, kein Einfluss von Fragmentierung etc., und zum anderen ist diese auch noch über eine besonders schnelle Schnittstelle angeschlossen. D.h. es kann so sein, dass die Verlangsamung durch Auslagerung nicht nur nicht mehr so extrem ist wie früher, sondern sogar in den nur noch mess- aber kaum fühlbaren Bereich gerutscht ist.

Aber zunächst einmal bleibt mein Unwohlsein, wenn ich von wenig RAM höre. Ich bin da einfach in der Vergangenheit zu oft gegen diese Grenze gelaufen und habe schlechte Erfahrungen gemacht.

Jochen:
Bekannt?

https://www.youtube.com/watch?v=59gAjXT7qyw

Jochen

Florian:
Leider scheint sich derzeit jede Postsendung zu verzögern wegen Weihnachten. Arme Zusteller!
Jedenfalls kann ich vor nächster Woche scheinbar nichts berichten.

Sehe das mit dem RAM auch so. Es wird v.a. die schnelle SSD sein, die hier den Unterschied macht. Trotzdem hoffe ich bei der nächsten oder übernächsten Generation auf 16 GB im Einstiegsmodell. Denn die Upgrades sind einfach zu teuer für mich als Hobbyist.

Überhaupt keimt Hoffnung auf, dass die Mac-Generationen nicht mehr nur alle paar Jahre wechseln. Gut, solange Apple weiterhin etwa so lange supportet, wie derzeit.

Florian:
Die Thunderbolt-Anschlüsse der M1-Macs müssen sich, anders als bei Den Intel-Macs, den Bus nicht teilen und haben dadurch die doppelte Bandbreite.
https://www.mactechnews.de/news/article/Thunderbolt-Anschluesse-bei-M1-Macs-Hoehere-Bandbreite-fuer-Einzel-Ports-als-bei-Intel-Macs-176577.html

radneuerfinder:
https://www.golem.de/news/apple-google-praesentiert-android-emulator-fuer-m1-macs-2012-152622.html

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