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Die US-Hirnis sind wieder unterwegs
Chucky:
Klar, ist doch nicht jeder Tag Samstag ;D
fränk:
Neulich bei "Virgin Records" in Manhatten:
Es sind nicht viele Menschen in dem Laden.
Ich kaufe mir zwei schöne Vinyl-Scheiben.
Ich gehe zur Kasse um zu bezahlen.
Es sind vier Kassen da. Alle besetzt und alle ohne Kundschaft.
Wie das bei den Amis so üblich ist, haben sie mit Flatterbändern ein Labyrinth gebaut, welches die Menschenmassen zu den Kassen schleusen soll.
Ich betrete also den Kassenraum. Der Eingang zum Labyrinth liegt ca. 15 Meter weit weg von mir.
Ich steige über das ca. 60cm hohe Flatterband und stehe, 1,50m weiter, vor einer Kassiererin.
Anstatt mir das Huhn meine beide Platten abzieht, verweigert sie Arbeit. Ich muss abermals über's Flatterband steigen, die 15 Meter zum Labyrinth-Eingang gehen, um an einer anderen Kasse mein Geld loswerden zu können.
Das Mädel an der Kasse hat das nicht böse gemeint.
Sie hat nur das umgesetzt, was sie in einem Seminar, welches sie zur "Cash-Managerin" gemacht hat, gelernt hat.
Die Amis sind dermaßen unflexibel, daß ich glaube, die werden nur von Japanern übertroffen.
Florian:
Da hättest Du gleich eine Klage einreichen müssen wegen Diskrimierung eines deutschen Gockels. ;)
Ich war ja noch nie in den USA, will irgendwie auch nicht hin, aber was man liest und hört geht da die Regulierungswut um und man wird wegen jedem kleinen Vergehen vor Gericht zitiert. Singapur lässt grüßen. Kommen noch diese bunkerartig gesicherten Wohnanlagen dazu, wo die Einwohner einen Vertrag unterschreiben, der sogar die Länge der Grashalme regelt.
Da bleibe ich lieber auf meiner alteuropäischen Blumenwiese. ;)
warlord:
--- Zitat von: Florian am Februar 02, 2006, 16:49:49 --- der sogar die Länge der Grashalme regelt.
--- Ende Zitat ---
Och, bist Du sicher, dass die EU nicht auch irgendwo eine Grashalmlängenregelungsverordnung kennt? Da ist dann womöglich darin sogar noch der tolerierte Grashalmausrichtungswinkel zur Sonne geregelt. ;)
Chucky:
Im grossen und ganzen Stimme ich mit den Contra-Amerikanischen Meinungen ja zu.
Dennoch sollte man auch hier nicht alle und alles über einen Kamm scheren - schließlich gibt es auch viele, viele Amerikaner, die nicht "saudumm" sind. Teilweise werden die Amis derzeit als Vollidioten hingestellt, was einfach nicht pauschal anzunehmen ist. Tatsache ist, dass die Amerikaner einen saublöden Präsidenten haben und jedes Volk verdient sprichwörtlich seine Anführer.
Es gibt aber auch andere Amis, die Bush nicht gewählt haben und mit seiner Art überhaupt nicht klar kommen.
Auf der anderen Seite sind Bürger der USA fast fanatische Patrioten. Wenn dies einer im deutschen Sprachraum wäre, würden wir ihn sofort als Nationalisten oder sonst was abstempeln.
Weiters sind sie (im Vergleich zu uns Europäern) doch sehr offen und wesentlich offener Fremden gegenüber. Ich kann das natürlich nicht belegen, aber dies ist meine subjektive Empfindung nach meinen USA Aufenthalten. Nirgendwo auf der Erde, wo ich bisher war, wurde ich so offen und "neugierig" empfangen. Und ich war nicht in den Millionenstädten unterwegs, sondern in kleinen Ortschaften. Klar, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Wir sollten vielleicht bedenken, dass wir in Europa die Weisheit auch nicht "gesoffen" haben. Und wie andere Nationen/Kontinente/Völker/Minderheiten/Mehrheiten über uns denken, steht auch auf einem anderen Blatt geschrieben. Vielleicht werden wir in Asien oder Amerika genauso gesehen, wie wir die Amerikaner sehen?
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