ausblenden > Mac-Hardware
Hackintosh
MacFlieger:
J, aber trotz allem ist das wirklich nichts für einen Normalnutzer.
Die Konfiguration von OpenCore ist zwar fast überall so, wie es in der Dokumentation steht, aber man muss die auch erst einmal verstehen und keine Angst vor jede Menge Hilfsprogrammen und dem Terminal haben.
Das Gute scheint zu sein, dass alle Modifikation/Konfiguration in OpenCore steckt und macOS praktisch ummodifiziert bleibt. Das lässt hoffen, dass auch Updates weiterhin recht simpel durchlaufen.
--- Zitat von: Florian am August 24, 2020, 18:02:25 ---Leider dürfte mit dem Switch die Hakintosh-Ära enden. Dann sind wir auf Gedeih und Verderb Apple ausgeliefert. Hoffen wir auf langen x86-Support.
--- Ende Zitat ---
Ja, ich denke auch, dass die Hackintoshs jetzt am Ende sind. Für ARM gibt es keine standarisierte Hardware und was Apple in die eigenen ARMs einbaut, dürfte nirgendwo sonst zu bekommen sein. Aber das ist mir ziemlich egal. Wenn ein Hackintosh (x86) von Stand heute wieder so lange mit Sicherheitsupdates versorgt wird, wie es bisher ist (für meinen iMac von 2011 gab es letztens immer noch ein Sicherheitsupdate), dann hat man viele Jahre Zeit und kann die aktuelle Entwicklung bei Apple und auch Linux/Windows in Ruhe abwarten.
Florian:
Da das Eigenentwicklungen von Apple sind, bzw. von den Zulieferern, sind Hakintoshs absolut ausgeschlossen.
Für manche Normalanwender ist ein Hakintosh m.E. schon zu machen, insofern man sich einliest und Geduld mitbringt. Kommt natürlich drauf an...
Was den Support angeht habe ich null Hoffnung auf Langzeitsupport wie zuletzt! Der lag m.E. eh nur an Intel.
Daher werde ich auch möglichst wenig in den Hakintosh stecken. Überhaupt ist der private Highend-Desktop wohl bald am Ende, es macht dank Internetdiensten kaum noch Sinn.
MacFlieger:
So, der Hackintosh läuft seit letztem Sommer mit OpenCore 0.6.0 und Catalina völlig problemlos durch. Auch die Catalina-Updates ließen sich alle ohne Probleme einfach installieren.
Nachdem Big Sur nun schon etwas gereift ist, wollen wir ganz gerne auf Big Sur updaten. Laut Berichten aus Foren soll das ebenfalls völlig problemlos funktionieren, wenn man die aktuelle OpenCore-Version (0.6.6) benutzt.
D.h. als nächstes steht für uns die Aktualisierung von OpenCore an. Das ist für mich eine gute Gelegenheit quasi eine Rezept zu erstellen, an dem ich mich immer entlang hangeln kann. Denn viele kleine Details hat man nach ein paar Monaten einfach wieder vergessen.
Während ich mir dazu ein paar Informationen durchgelesen habe, kam auch wieder der Gedanke auf, meinen eigenen Mac mal zu modernisieren. Aktuell nutze ich noch einen aufgerüsteten iMac 2011 und hänge auf 10.13 fest. So langsam wird die Software-Unterstützung von 10.13 weniger, homebrew meckert und warnt, XCode lässt sich schon lange nicht mehr updaten, einige interessante Apps setzen mittlerweile min. 10.14 voraus.
Bleibt noch die Entscheidung, Hackintosh oder einen der demnächst erscheinenden Silicon-Macs. Reizen würden mich die Silicon-Macs schon, nachdem man die Vorteiles des M1 gegenüber Intel sehen konnte. Von den aktuellen Macs käme aber nur der Mac mini in Frage. Wenn ich aber schaue, was mich ein Hackintosh oder Mac mini nach meinen Wünschen (viel RAM, viel Speichermedium) kosten würde, dann frage ich mich doch, ob nicht die Vorteile eines Hackintosh (noch) überwiegen. Klar, je später es wird, desto uninteressanter wird ein Hackintosh, weil die Unterstützung seitens Apple irgendwann endet. Noch habe ich aber keine Bedenken in dieser Richtung, denn die verkaufen ja selber noch Intel-Macs.
radneuerfinder:
--- Zitat von: MacFlieger am Februar 26, 2021, 08:53:48 ---Nachdem Big Sur nun schon etwas gereift ist
--- Ende Zitat ---
Ich finde Big Sur (11.2.0 & 11.2.1) ungewohnt buggy.
--- Zitat ---was mich ein Hackintosh oder Mac mini nach meinen Wünschen (viel RAM, viel Speichermedium) kosten würde
--- Ende Zitat ---
An einem stationären Rechner kann man ja wenigsten den teuren internen Festspeicher umgehen. Geschwindigkeittsmäßig sehe ich dabei keine Probleme.
(Als Geschwindigeiten von SSDs am M1 Air habe ich ermittelt:
intern: um die 3000 MB/s(1)
extern an USBC mit Thunderbolt "Elektrik": um die 2000 MB/s, vermutlich mit Luft nach oben(2)
extern an USBC mit USB* "Elektrik": knapp 700 MB/s(1)
*Das Air kann USB 3.2 Gen 2, etwas das auch schon mal USB 3.1 Gen 2 hieß ;D, mit einem theoretischen Maximum von ca. 1000 MB/s. Und der USB Treiber von ARM Macs scheint (noch?) rund 20 % langsamer zu sein, als bei Intel Macs oder Windows.
(1) eigene Messung
(2) siehe: https://forums.macrumors.com/threads/thunderbolt-3-m-2-nvme-ssd-enclosures.2027925/ )
MacFlieger:
--- Zitat von: radneuerfinder am Februar 26, 2021, 09:50:29 ---Ich finde Big Sur (11.2.0 & 11.2.1) ungewohnt buggy.
--- Ende Zitat ---
Liegt das an Big Sur selber oder an Big Sur auf einem M1-Mac?
Interessant wäre ja, ob Big Sur auf einem Intel-Mac mehr Bugs als Catalina hat.
--- Zitat ---An einem stationären Rechner kann man ja wenigsten den teuren internen Festspeicher umgehen. Geschwindigkeittsmäßig sehe ich dabei keine Probleme.
--- Ende Zitat ---
Ja, sehe ich auch so.
Ich würde den Mac mini dann auch mit 16GB und kleinstem Flash-Speicher nehmen. Dazu dann eben eine oder mehrere externe SSD/HDD. Dabei dann im Hinterkopf behalten, dass man nicht einfach jede beliebige externe SSD/HDD nehmen kann (TB/USB/SATA/NVME...). Dann hat man um den Mac mini ein Gewusel an Kabel und Geräten, schön ist anders. Preislich ist der Mac mini dann deutlich höher, optisch deutlich schlechter und flexibler ebenfalls deutlich schlechter. Einziger Vorteil: Silicon statt Intel. Ansonsten nur Nachteile...
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln