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Florian

  • Defender of the Crown
Re: Gaming-PC in der Cloud
Antwort #15: September 30, 2022, 00:42:01
Google stellt mal wieder einen Dienst ein und zwar Stadia. Das wurde schon lange gemunkelt, nachdem viele Angestellte das Projekt verließen oder verlassen mussten. Immerhin hat man noch ein paar Monate, um Spiele zu Ende zu spielen.

Shadow gibt es noch, für 29,99 € im Monat bekommt man einen Windows-PC in der Cloud, die Spezifikationen sind nicht topaktuell und werden mit mehreren Varianten angegeben. Auf jeden Fall ein 4-Kern-Xeon (acht Threads), Grafikchip zwei bis drei Jahre alt, 12 GB RAM und nur 256 GB Festplattenspeicher (keine SSD?).
Einen vergleichbaren PC, ohne Xeon (für Gaming Unsinn), bekommt man sicher für unter 600 Euro, eher 500 €. Braucht aber Strom und Fläche und vielleicht Monitor etc. Dauerabo also nur unter Umständen sinnvoll.
Re: Gaming-PC in der Cloud
Antwort #16: Oktober 01, 2022, 09:44:45
Tja, der anfängliche Hype scheint sich abgeschwächt zu haben. Oder bekomme ich das einfach nicht mit?
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Was ist die Mehrheit? Mehrheit ist der Unsinn, Verstand ist stets bei wen´gen nur gewesen." -- Schiller

Florian

  • Defender of the Crown
Re: Gaming-PC in der Cloud
Antwort #17: Oktober 14, 2022, 14:44:44
Keine Ahnung, scheint vielleicht nicht das große Geschäft zu sein, es kommen keine neuen Anbieter dazu.

Jedenfalls muss man die Spiele überall selber kaufen. Dann könnte man auch über eine Konsole für den TV nachdenken. Kommt nur auf die Anzahl der Spiele an, weil Konsolenspiele nicht so einen dramatischen Preisverfall wie PC-Spiele haben.

Ich denke, es bleibt ein Notnagel. Denn Hardcorespieler haben kein Interesse. Die meisten Mac- oder Linuxnutzer sind keine Gamer. Bleiben Casual-Leute, die ab und an mal spielen, die werden sicher kein Abo abschließen, denn Daddel-Ware gibt es für alle Systeme in Hülle und Fülle.

Unterm Strich bleibt der Gamer, der sich keinen neuen PC hinstellen will, Konsolen nicht so mag, aber genug Geld hat für ein Abo. Und Leute, die vielleicht mal ein Windows-Game durchzocken wollen und dann wieder kündigen. Wenn dann bei Titeln wie Cyberpunk gleich die Dienste zusammenbrechen, ist das sicherlich auch nicht förderlich fürs Image.