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Kauf über Paypal
Florian:
--- Zitat von: MacFlieger am März 27, 2017, 14:12:41 ---Wie ich schon vermutet hatte, klappt es nicht. Das Geld wurde von Paypal ganz normal eingezogen, aber angeblich konnte der Eingang auf deren Konto "aus technischen Gründen bei Paypal nicht verifiziert werden", aber trotzdem haben sie angeblich das Geld per Paypal zurück erstattet. Ich möge jetzt eine andere Bezahlart nehmen und erneut bestellen. Allerdings ist der Preis mittlerweile um 30€ gestiegen und die Lieferzeit auf 1-2 Wochen. Anders bezahlen möchte ich jetzt nicht, also läuft alles rückwärts und ich bestelle woanders. Bin gespannt, wann die Rückerstattung bei Paypal auftaucht. Normalerweise geht das sehr schnell (kenne ich von chinesischen Händlern).
--- Ende Zitat ---
Aha, technische Probleme anführen (Wenn er ein Händlerkonto bei Ebay hat, ist das alles kein Problem. Wahrscheinlich hat er keins oder es wurde gesperrt).
Und dann den Preis auch noch nach oben setzen, als wäre kein Kaufvertrag zustande gekommen.
Ganz großes Kino.
Was schrieb denn Paypal?
--- Zitat von: MacFlieger am März 27, 2017, 17:14:28 ---Ein vernünftiger Shop lässt sich doch so kein Geschäft entgehen.
--- Ende Zitat ---
Ganz im Gegenteil, der Preis war eben doch zu gut um wahr zu sein! Selbst wenn er überhaupt was auf Lager hat, wird er wohl nicht damit gerechnet haben, dass so viele Bestellungen eingehen, sollte doch nur neue Kunden anlocken.
Zu Amazon: Da bestellen immer wieder Leute! Die Sparwut kennt eben keine Grenzen.
Und Amazon ist auch nicht fähig, die schnell zu löschen. Schaut mal bei teuren Fernsehern oder ähnlich hochpreisigen Produkten.
Wenn ein Händler auffordert, man solle eine Email schreiben anstatt ein Impressum anzugeben, ist es 100% Fake und das Geld ist weg, wenn man meint, wirklich direkt kaufen zu müssen!
Das Ganze dient dazu, den Betrug an Amazon vorbei durchzuführen. Ähnliches kennt man von Ebay, wo der Händler angeblich nur Provision sparen will und sie dann an den Kunden weitergibt. Ja, genau…
Bei Amazon gibt es noch eine große Gefahr bei Dritthändlern: Produktfälschungen. Gerade Apple ist hier stark betroffen.
Apple versucht, sich zu wehren: https://www.onlinehaendler-news.de/handel/internationales/27738-faelschungen-amazon-com-apple-verklagt-verkaeufer.html
Und das gerade fernöstliche Firmen Amazon nutzen, um Steuern und Zölle zu umgehen, weiß man auch.
https://www.heise.de/ct/ausgabe/2017-2-Was-man-beim-Schnaeppchen-Kauf-beachten-muss-3584718.html
Und eine gültige Rechnung, die das Finanzamt akzeptiert, bekommt man von vielen auch nicht. Das merkt man dann vielleicht gar nicht oder nicht schnell genug, weil sie ja nicht mehr beiliegt, sondern runtergeladen muss.
Generell gibt es all diese Probleme über alle Plattformen hinweg. Bei Amazon finde ich aber grenzwertig, dass man schon schauen muss, wo man bestellt.
Übrigens garantiert auch ein „Verkauft von XY, Versand durch Amazon“ rein gar nichts.
MacFlieger:
--- Zitat von: Florian am März 27, 2017, 18:54:08 ---Aha, technische Probleme anführen (Wenn er ein Händlerkonto bei Ebay hat, ist das alles kein Problem. Wahrscheinlich hat er keins oder es wurde gesperrt).
Und dann den Preis auch noch nach oben setzen, als wäre kein Kaufvertrag zustande gekommen.
Ganz großes Kino.
Was schrieb denn Paypal?
--- Ende Zitat ---
???
Ich hatte noch keinen Fall eröffnet.
Da stand ganz normal "Zahlung" und "Rückzahlung", also nichts auffälliges.
--- Zitat ---
--- Zitat von: MacFlieger am März 27, 2017, 17:14:28 ---Ein vernünftiger Shop lässt sich doch so kein Geschäft entgehen.
--- Ende Zitat ---
Ganz im Gegenteil, der Preis war eben doch zu gut um wahr zu sein! Selbst wenn er überhaupt was auf Lager hat, wird er wohl nicht damit gerechnet haben, dass so viele Bestellungen eingehen, sollte doch nur neue Kunden anlocken.
--- Ende Zitat ---
Da hast Du mich missverstanden. Ich glaube auch, dass der überhaupt kein Gerät hatte und es eher darum ging, auf andere Zahlungsmethoden zu überreden.
Ich meinte: "Ein vernünftiger Shop lässt sich ein Geschäft nicht deshalb entgehen, weil es bei der automatischen Zuordnung von Zahlungen Probleme gab. Die würden dass dann manuell verbuchen oder eine andere Lösung anbieten." Den angegebenen Grund halte ich eben für unsinnig.
Florian:
Okay, alles klar.
Schön, dass es vom Aufwand und Ärger abgesehen keinen Schaden ergab.
FOX:
So, jetzt habe großartig rumgetönt, dass bei mir noch nie etwas schief gelaufen ist.
Das ist seit Gestern anders:
Ich bekomme plötzlich zwei Mails aufs Mobiltelefon
- eine Sofort-Kaufen-Abwicklung von ebay über 4 Radnabenabdeckungen für einen Nissan über 9,99 Euro
- eine Paypal-Mail über die Bezahlung dieser Transaktion
Erst mal denke ich mir nix böses und checke die Absenderadressen: alles korrekt!
Logge mich in Ebay und Paypal ein und stelle mit Erstaunen fest, dass diese beiden Vorfälle tatsächlich so durchgegangen sind, als hätte ich das so abgewickelt! Verkäufer ist auf den ersten Blick komplett unauffällig (http://www.ebay.de/usr/russeva-store) - hört sich zwar merkwürdig an, scheint aber völlig ok zu sein. Bei Paypal ist die Bezahlung komplett normal durchgegangen. Man sieht leider nicht, von welchem Gerät oder zu welchem Zeitpunkt das Geld weggegangen ist.
Erstmal hatte ich Kinder oder meine Frau in Verdacht, aber nach Prüfung aller Geräte zu Hause, konnte ich ein Versehen ausschließen. Auf iOS war seit Wochen kein Ebay mehr geöffnet und meine Kids machen zwar viel Unfug, aber eine komplette Kaufabwicklung mit Logins schaffen sie wirklich noch nicht.
Vor allem müssten sie das Paypal-PW eingeben.
Der Kauf wurde definitiv nicht von mir getätigt. Wenn es ein Betrugsfall wäre, warum wurde ein Artikel für 9.99 Euro gekauft und nicht mehr Kohle abgezockt?
Zweimal Zugriff mit unterschiedlichen PW (ebay UND Paypal) ist doch wirklich nicht möglich, oder?
Was kann das sein? Sind solche Fälle bekannt? Google spuckt hier eigentlich nichts aus. Nur komplett gehackte Konten bei einem dieser Dienste.
fränk:
Ändere mal schnell deine Passworte.
Was die kleine Summe angeht, steckt vielleicht genau darin der Trick. Bei 1.000 Leuten 10,-€ abgebucht, könnte bedeuten, dass es 50 nicht merken.
Ich bin im letzten Jahr bei einem Kauf eines gebrauchten CD-Players um „nur“ 120,-€, bei ebay-Kleinanzeigen erleichtert worden. Ich habe mir das auch damit erklärt, dass es wahrscheinlich viel einfacherer ist zehn Leute um 120,-€ zu erleichtern, als einen zu finden, der bereit ist 1.200,-€ vorab, an einen Fremden zu überweisen.
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