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Medienkritik
radneuerfinder:
https://www.heise.de/news/Youtube-Health-startet-in-Deutschland-Siegel-und-Schelfe-fuer-Inhalteersteller-7530139.html
Florian:
Gary Lineker ist seit Langem ein sehr populärer Sportjournalist.
Nachdem er meinte, Äußerungen aus der Regierung zur Flüchtlingspolitik mit Rhetorik aus dem Deutschland der 1930er Jahre vergleichen zu müssen, beendete die BBC die Zusammenarbeit. Das erfolgreiche „Match of the Day“ wurde zusammengeschnurrt auf 20 Minuten statt 90.
Jetzt weht es der BBC wieder mal eisig ins Gesicht, manche sprechen von übertriebener PC, andere werfen vor, man wolle sich der Tory-Regierung anbiedern, die ja sehr gegen das ÖR-Medienhaus giftet.
Lineker scheint jetzt aber doch wieder moderieren zu dürfen. Der hat noch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er die Tories bzw. ihre Politik nicht mag.
Wie auch immer, die BBC steht wieder mal blöd da.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/diskussion-lineker-101.html
radneuerfinder:
https://norberthaering.de/propaganda-zensur/bodentermperatur/
Ergänzung 25.7.2023:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/klimawandel-und-wetterextreme-sind-diese-brande-noch-normal-10200478.html
radneuerfinder:
Nach meiner Beobachtung typisch - ist die Luft erstmal raus aus einem Thema, kommt gar nix mehr:
https://www.infosperber.ch/politik/welt/china-spionageballon-ist-endgueltig-geplatzt-medien-schweigen/
Florian:
Wie bei uns im Forum. :)
Hast schon recht, warum über alltägliche Themen kaum je berichtet wird, und seien sie noch so relevant, ist aber klar. Katastrophen und Attentate geben einfach mehr her, bildlich und emotional und Medien richten sich ja an die Bevölkerung.
Die Rolle zwischen Erregung und Vergessen dreht sich immer schneller.
Wer will schon jeden Tag das Gleiche lesen? Wen interessiert der Pflegenotstand oder die Verkehrstoten auf Dauer? Das schiebt man lieber weg. Andere Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft, aber auch der Politik, sind einfach viel zu komplex, um sie in Tageszeitungen oder gar in TV wirklich vernünftig darzustellen. Oder sagen wir besser so: Dazu bräuchte es gute Leute, und Mut, dem Publikum auch mal etwas zumuten zu können. Und der ging halt in den letzten 40 Jahren mehr und mehr verloren, gerade im Fernsehen. Damals kam natürlich das Privat-TV auf und die ÖRs hatten nichts dagegen zu setzen, ausser Nachmache, Sport und Nachrichten.
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