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Medienkritik

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Florian:
Die New York Times trennt klassisch zwischen Nachrichten und Meinung. Sogar die Redaktionen sind getrennt.
Nun meinte eine Nachrichten-Schreiberin via eigenem Twitter-Account, die Ankunft von Biden in Washington verursache bei ihr Gänsehaut („chills“).
Da dauerte es nicht lange, bis Fox News und co. unappetlich über die „linken“ Medien geiferten.

Daraufhin trennten sich die Wege von Lauren Wolfe und der NYT, was wiederum einen neuen Shitstorm auslöste.

https://www.sueddeutsche.de/medien/new-york-times-neutralitaet-lauren-wolfe-biden-1.5185250

warlord:
https://www.nzz.ch/feuilleton/was-qualitaetsmedien-immer-noch-auszeichnet-ld.1597505


--- Zitat ---Ingo von Münch blickt in seiner kritischen Analyse auf die «Krise der Medien». Der Autor hebt vor allem das Wächteramt der Medien hoch.
--- Ende Zitat ---

warlord:
https://de.ejo-online.eu/qualitaet-ethik/das-herz-des-journalismus-schlaegt-links-so-what

radneuerfinder:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/dritte-corona-welle-das-fatale-maerchen-von-der-oeffnungsmehrheit-a-e16a7b2c-f981-46eb-955c-66be92e987b3

Florian:
So oder so, den Druck hat sich die Politik doch selbst eingebrockt.
Wenn ich morgens haargenau in der Zeitung lese, was in einer langen Nachtsitzung angeblich erst langem Ringen beschlossen wird, komme ich mir auch verarscht vor. Das ist keine Medienkritik, eher das Gegenteil, aber es enthüllt sich, dass es hier v.a. darauf abkommt, wie die Politiker dastehen.

Und da möchte ich die Medien doch wieder kritisieren. Erst wird der Spahn hochgejubelt, dann wieder abgeschossen. Immer mit Hinweis auf die Umfragen. Der Boulevard macht das natürlich extremer als unsere „Qualitätszeitungen“, aber die sind auch dabei. Und die Ö-R sind da mit ihren albernen Talkshows der immer gleichen Fratzen und merkwürdigen Interviews schon auch stark beteiligt.

Überhaupt will man ARD und ZDF manchmal gar nicht anmachen. Denn kommt keine Talkshow über Corona, kommt ein Krimi, in Optik und Handlung meist recht farblos.
Das ist auch sowas. Ermittlungen in Grautönen. Ist es fast schwarz-weiß, sehen die deutschen Fernsehmacher offensichtlich die perfekte Atmosphäre geschaffen für staubtrockene Dialoge, die einem die dargestellte Handlung noch mal erklären - oder die Beziehungsnöte des ermittelnden Personals. Vorbild wahrscheinlich die skandinavischen Krimis, aber da lag es am realen Wetter. Geht es noch blöder?
Es gibt Arte, mittlerweile schon lange nicht mehr so kunst-betont. Einzelne gute Sendungen auf den vielen, vielen ö-r-Kanälen. Aber sonst streame ich nur noch.

Will nicht zu sehr abdriften, allen sichere Fahrt über die dritte Welle!

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