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Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"
warlord:
--- Zitat von: MacFlieger am Oktober 30, 2016, 06:49:07 ---Die Geräte, die Apple heute verkauft, sind immer noch gut verarbeitet und laufen.
--- Ende Zitat ---
Das schaffen andere Hersteller aber auch. Wenn ich mir den HP-Laptop anschaue, den ein guter Kollege vor wenigen Monaten gekauft hat (notabene zum halben Preis eines vergleichbaren Apple-Gerätes), dann könnte da gerade so gut ein Apfel darauf sein. Bezüglich Verarbeitung und Wertigkeit sehe ich da jetzt keinen Unterschied. Kann sein, dass er einen Millimeter dicker ist, als das Apple-Gegenstück. Aber sorry, das ist dann ein sehr teurer Millimeter und mir das Geld ganz sicher nicht wert.
Und seit Apple selbst ja auch nur noch 08/15-Hardware und kaum Spezialanfertigungen mehr verbaut, sehe ich da auch bezüglich Treiber weniger Risiken als früher.
Der folgende "Kommentar" ex Social Media trifft Apples Philosophie in der Hardware-Entwicklung m.E. jedenfalls ziemlich in den Kern. Auf mit viel Brimborium beworbene neue Features und Gadgets hat kaum jemand gewartet, sie erweisen sich häufig auch als wenig hilfreich in der Praxis und wenn doch mal etwas gutes dabei war, dann verschwindet das garantiert nach wenigen Jahren wieder (wenn man es so richtig schön schätzen und nutzen gelernt hat und je nach dem Peripheriegeräte extra dafür angeschafft hat). Im Gegenzug wird alles was nützlich ist und von nahezu jedermann intensiv genutzt wird, als überflüssig gestrichen.
MacFlieger:
--- Zitat von: warlord am Oktober 30, 2016, 08:12:25 ---Das schaffen andere Hersteller aber auch. Wenn ich mir den HP-Laptop anschaue, den ein guter Kollege vor wenigen Monaten gekauft hat (notabene zum halben Preis eines vergleichbaren Apple-Gerätes), dann könnte da gerade so gut ein Apfel darauf sein.
--- Ende Zitat ---
Ja, ich wollte damit auch nicht sagen, dass nur Apple qualitativ gute Hardware baut. Das machen andere sicher auch und mittlerweile(!) auch durchaus zu einem deutlich niedrigeren Preis (das war früher nicht so). Für OS X ist man halt gezwungen, einen Hardwareaufpreis zu bezahlen. :(
Ebenso gibt es andere Hersteller mit schlechter Qualität und noch niedrigerem Preis.
Mit der schlechten Qualität meinte ich damals die Clones. Und ich glaube nicht, dass das heute anders würde. Die Hersteller, die auch heute schon schlechte Qualität liefern, würden das dann auch mit Clones machen und die würden aufgrund des Preises dann viel verkauft und den Ruf ruinieren. Wie damals auch. Klar könnte es dann auch höherwertige Clones geben. Hätte es damals auch geben können. Gab es vielleicht auch, aber aufgrund des Preises hat man zum billigen Close und nicht zum preiswerten Close gegriffen. Und so werden die Hersteller guter Qualität mit preiswerten Clones dann schnell wieder aus dem Geschäft aussteigen. Ist meine Vermutung.
--- Zitat ---Und seit Apple selbst ja auch nur noch 08/15-Hardware und kaum Spezialanfertigungen mehr verbaut, sehe ich da auch bezüglich Treiber weniger Risiken als früher.
--- Ende Zitat ---
Da bin ich mir nicht sicher. Solange die gleichen Komponenten benutzt werden, dann hast Du Recht. Aber auch damals wäre das möglich gewesen. Trotzdem wurde dann eine andere Netzwerkkarte/CD-Laufwerk/Grafikkarte eingebaut, die eben doch wieder einen eigenen Treiber braucht. Im Prinzip muss man sich doch nur einen Hackintosh anschauen. Der kann sehr gut funktionieren, aber da muss man in einem engen Rahmen der Hardware bleiben. Naja, und neben Treiber ist auch die Abstimmung der Hardware untereinander so eine Sache. Klar ist das alles problemlos beherrschbar für preiswerte Clones. Aber bei billigen Clones werden da ebenso wie heute schon bei billigen PCs Abstriche mit den daraus resultierenden Problemen gemacht.
--- Zitat ---Der folgende "Kommentar" ex Social Media trifft Apples Philosophie in der Hardware-Entwicklung m.E. jedenfalls ziemlich in den Kern.
--- Ende Zitat ---
Da stimme ich Dir zu.
Quaestor:
--- Zitat von: MacFlieger am Oktober 30, 2016, 08:34:41 ---Solange die gleichen Komponenten benutzt werden, dann hast Du Recht.
--- Ende Zitat ---
Genau. So was nennt man Systemvoraussetzungen.
Und wer schreibt denn von den Hardware-Anbietern selbst Treiber? Das sind HP, DELL, Lenovo. Sicher keine Billigheimer.
Nach welchen Kriterien haben wir denn um das Jahr 2000 Drucker, Scanner usw. ausgesucht? Man hat sich in Foren und auf den Seiten des Herstellers erstmal genau erkundigt, welche Hardware unterstützt wird und ist nicht einfach in den nächsten Mediamarkt und hat sich da n Scanner für 20€ geholt.
Und Lizenzen kann Apple ja unter bestimmten Anforderungen / Voraussetzungen / Bedingungen vergeben.
Ich glaube was dir widerstrebt ist der Gedanke, dir einen DELL mit MacOS zu kaufen und mag er auch noch so gut sein ;)
Nur, das Apple von damals ist schon lange Geschichte und das stellt sich mit jedem weiteren Jahr mehr heraus.
Ist wie mit einem Frosch den man in einem Topf auf die Herdplatte setzt.
Am Ende wird Apple nur noch ein MBP anbieten, dazu gibt es dann noch die AAB (Apple Adapter Bag) von Gucci. Die Handtasche für den Mac-User. Bin mir sicher, diese würde sich auch sehr gut verkaufen.
Ich glaube, ich muss mich mal bei Apple bewerben :)
Florian:
HP kenne ich zur Genüge. Zwar haben sie mittlerweile teilweise schicke Geräte, die auf den ersten Blick auch solide aussehen.
Oft aber röhren die Lüfter wie verrückt. Das scheint fast schon Standard zu sein.
Von unseren 12 Oberklasse-HPs überlebten fünf keine zwei Jahre. Meistens fiel das Display aus.
Das die Gehäuse nach einige Zeit knarzen und nicht mehr schön sind, nehme ich nicht mal übel.
Gut, ist jetzt keine ernstzunehmende Statstik, aber nach der Erfahrung meine ich zu wissen, warum sie billiger sein können.
Reicht die Grundversion würde ich schon zu Apple greifen, auch wenn man 500 mehr zahlt. Nur die übel überteuerten Upgrades sind einfach inakzeptabel.
Wesentlich bessere Erfahrungen als mit HP haben wir übrigens mit Dell. :-\
Klone wird es nicht geben, warum auch?
Verlangt Apple Geld, wird es nicht angenommen.
Verschenkt Apple macOS, haben sie nichts davon, ausser für Fehler in Verantwortung genommen zu werden.
Macht Apple hohe Auflagen an Hardware und Service, wird es nicht angenommen.
Ist Apple laxer, ist das macOS-Erlebnis bescheiden und es bleibt wieder an Apple hängen.
Was also könnte Apple gewinnen? Allerhöchstens Marktanteile, die ihnen nichts einbringen ausser Ärger.
Wenn Apple mittlerweile so tickt, ist sowieso Hopfen und Malz verloren.
Wesentlich mehr Apple-like, wie ich das Unternehmen wahrnehme, wäre es macOS einfach zu beerdigen.
Jochen:
--- Zitat von: Florian am Oktober 30, 2016, 15:27:58 ---Wesentlich mehr Apple-like, wie ich das Unternehmen wahrnehme, wäre es macOS einfach zu beerdigen.
--- Ende Zitat ---
Ist das ein Vorschlag, ein Wunsch, eine Befürchtung?
Jochen
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