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Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"

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MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am Oktober 29, 2016, 14:49:06 ---Nur läuft OS X halt nur bzw. am besten auf Apple-Hardware. Seit vielen Jahren baut Apple keinen Rechner mehr, den ich ohne große Bauchschmerzen bzgl. Eignung und Preis kaufen könnte. Da ist es dann irgendwann vorbei mit OS X, ob man will oder nicht.

--- Ende Zitat ---

Das Problem ist aber: Was soll ich mit einer besseren/günstigeren Hardware, wenn die Software unterirdisch ist?
Ich sehe momentan echt keine reale Alternative. Windows wird immer schlimmer, da ist XP/7 schon das am wenigsten Schlimme gewesen. Linux hat auch so seine Tücken. Ich habe gerade einen alten Rechner für meinen Sohn mit Ubuntu aufgesetzt. Das war gar nicht so einfach zunächst. Da war eine nVidia-Grafikkarte drin. Direkt die Live/Install-DVD bootete nicht, da musste ich erst einen bestimmten Bootparameter setzen. Dann liess es sich installieren, aber beim Booten von der Neuinstallation gab es direkt eine Kernel Panic im Bootvorgang. Irgendwann habe ich herausbekommen, dass das WLAN-Modul Schuld war. D.h. Live-CD ging mit dem Modul, aber installiertes System nicht. Also WLAN-Modul ausgebaut und der Rechner bootete. Nur leider in einen schwarzen Monitor, weil ihm irgendwas an der Grafikkarte nicht passte. Ende vom Lied: Ich habe für 20€ eine andere Grafikkarte (keine nVidia) gekauft. Seitdem geht er (ohne WLAN). Die Lösungen habe ich mir alle irgendwo ergoogelt und sie betrafen wohl auch eine Reihe anderer Leute. Trotzdem: das ist für mich keine Alternative zum Arbeiten.

Ich glaube Dir ja, dass sie es machen, weil sie es können. Ich meinte auch nur, was mich stört. Wenn ich ein MBP mit vernünftiger RAM/Mediengröße haben will, bin ich deutlich über 2000€. Früher war ich da um die 1000€.


--- Zitat von: Quaestor am Oktober 29, 2016, 15:21:38 ---Also ich denke auch, dass Apple es so einfädelt, dass die User irgendwann sagen, da kann ich auch n iPadPro mit Tastatur kaufen.

--- Ende Zitat ---

Das weiß ich nicht und glaube es nicht. Dafür ist der Unterschied zu einem Desktop in der Benutzung viel zu groß. Alleine schon, wenn ich längere Postings in einem Forum tippe und dabei evtl. Zitate zurechtschneide/kopiere etc. Das ist am iPad zwar möglich, aber doch extrem kompliziert. Und die App-Entwicklung mit Xcode wird auch nix unter iOS.

Florian:

--- Zitat von: MacFlieger am Oktober 29, 2016, 16:15:56 ---Das Problem ist aber: Was soll ich mit einer besseren/günstigeren Hardware, wenn die Software unterirdisch ist?
--- Ende Zitat ---

Genau, ein Teufelskreis und da es keine wirkliche Konkurrenz für die meisten Mac-User gibt, tanzt uns Apple auf der Nase herum.


--- Zitat ---Ich sehe momentan echt keine reale Alternative. Windows wird immer schlimmer, da ist XP/7 schon das am wenigsten Schlimme gewesen. Linux hat auch so seine Tücken. Ich habe gerade einen alten Rechner für meinen Sohn mit Ubuntu aufgesetzt. Das war gar nicht so einfach zunächst.
--- Ende Zitat ---

Klar, Linux ist vielleicht für Windows-Nutzer ein Fortschritt, für Mac-Nutzer erstmal ein Graus.
Gerade die Einstiegshürde Installation vergällt es den meisten schon.


--- Zitat ---Ich glaube Dir ja, dass sie es machen, weil sie es können. Ich meinte auch nur, was mich stört. Wenn ich ein MBP mit vernünftiger RAM/Mediengröße haben will, bin ich deutlich über 2000€. Früher war ich da um die 1000€.
--- Ende Zitat ---

Ich habe Deinen Beitrag halt genutzt um das mal herauszuschrei(b)en.
(Aber „um die 1000€"? Wohl eher um die 1200€ plus bisschen für die Zusatzteile von anderen, oder?)


Ich denke nicht, dass Apple in den nächsten zehn Jahren den Mac einstellen wird - beim Desktop sehe ich da aber mehr Zweifel. Den iMac wird es noch länger geben, Mini und Pro sind m.E. schon heute ohne Kommentar eingestellt worden. Überhaupt, je performanter die Laptops werden, desto weniger brauchen die Leute einen Desktop, schließlich kann man zu Hause externe Peripherie anschließen.

Klar geht es seit Jahren in die Richtung, rege mich auch schon seit Jahren über festgelötete Chips auf. :)


Eins finde ich eigentlich recht lustig: Diese Umklapp-Displays, die man jetzt in vielen Laptops sieht. So hat man (schlechtes) iPad und (schlechtes) Notebook in einem Gerät.
Stattdessen haben wir mittlerweile drei oder mehr Apple-Computer in verschiedenen Gerätegattungen. Ob das so viel besser ist? Naja.


MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am Oktober 29, 2016, 16:33:12 ---
--- Zitat ---Ich glaube Dir ja, dass sie es machen, weil sie es können. Ich meinte auch nur, was mich stört. Wenn ich ein MBP mit vernünftiger RAM/Mediengröße haben will, bin ich deutlich über 2000€. Früher war ich da um die 1000€.
--- Ende Zitat ---

Ich habe Deinen Beitrag halt genutzt um das mal herauszuschrei(b)en.
(Aber „um die 1000€"? Wohl eher um die 1200€ plus bisschen für die Zusatzteile von anderen, oder?)

--- Ende Zitat ---

Nene, schon um die 1000€. Natürlich kamen dann ein paar Jahre später mehr RAM und evtl. größere HD/SSD dazu, so dass der Preis im Prinzip noch dazu addiert werden müsste. Aber da hatte man die Möglichkeit eben später aufzurüsten und von gefallenen Preisen zu profitieren.
Seit dem 7500er habe ich es so gemacht:
- Modell mit Minimalausstattung, die zu der Zeit zum Arbeiten ausreicht, gekauft.
- Jahre später, wenn die Anforderungen gestiegen sind und die Preise gefallen, den vorhandenen Rechner aufgerüstet.
- Dann noch mal Jahre später einen neuen Mac gekauft, der mind. die gleiche Ausstattung hatte, wie der alte.
- Jahre später, wenn die Anforderungen gestiegen sind und die Preise gefallen, den vorhandenen Rechner aufgerüstet.
...
D.h. so nach und nach eine Steigerung der Daten und nur alle doppelten "Jahre später" einen neuen Mac.

Heute müsste ich jedes Mal von Anfang an die größte Ausstattung kaufen, um auf dem Niveau des Vorgänger-Macs zu sein. Steigerungen sind momentan gar nicht mehr großartig zu sehen.
Warum sollte ich da einen neuen Mac kaufen? Solange mein iMac läuft, werde ich den wohl erstmal nicht ersetzen. Ich würde mich effektiv nur verschlechtern. Und der iMac ist von 2011 und ich könnte den noch weiter ausbauen!

Florian:
Steigerungen gibt es schon noch, wenn auch nicht mehr in dem Umfang wie vor zehn oder zwanzig Jahren.
Intel macht es mit der Deklination halt besonders schwer. So läuft das 2,0 Ghz Macbook mit einem Turbo bis zu 3,1 Ghz. Zudem gibt es mit jeder Generation ein bisschen mehr Leistung pro Ghz und dabei auch noch mit weniger Strom.
Von der Grafik mal ganz abgesehen.

SSD und RAM sind auch deutlich schneller geworden und (ausser bei Apples Upgrades) bezahlbarer.

Wenn man nichts davon merkt, braucht man wahrscheinlich einfach nicht mehr bzw. nutzt den Rechner nicht aus. Das dürfte den allermeisten Anwender heute so gehen. Und da liegt ja auch Apples Problem mit den Macs. Da muss man dann schon über OS-Updates und angelötete Chips dafür sorgen, dass sie obsolet werden.
Übrigens gibt es auch das Flaggschiff-Mac-Pro nur bis 16 GB RAM. Das reicht heute manchen Usern schon nicht mehr, gerade bei Apples ehemaliger Kernklientel. Wie wird das erst in ein paar Jahren sein?

Dein Problem habe ich auch… ich sehe keinen bezahlbaren Mac, der mich weiterbringen würde. Weil: Richtig Leistung bietet keiner! Und halbgar habe ich schon.

Quaestor:

--- Zitat von: MacFlieger am Oktober 29, 2016, 16:15:56 ---Das weiß ich nicht und glaube es nicht. Dafür ist der Unterschied zu einem Desktop in der Benutzung viel zu groß. Alleine schon, wenn ich längere Postings in einem Forum tippe und dabei evtl. Zitate zurechtschneide/kopiere etc. Das ist am iPad zwar möglich, aber doch extrem kompliziert. Und die App-Entwicklung mit Xcode wird auch nix unter iOS.

--- Ende Zitat ---

Och, es gibt für alles eine Lösung. Wenn Apple X lizensiert, dann kann man ja weiterhin Xcoden. Alternativ, portieren auf Windows. Entscheidend ist ja nur die Ziel-Plattform und die ist und bleibt MacOS und iOS.

Bezüglich C&P usw.: Dann gibt es eben "best of both worlds" die Maus für das iPad. Dann hat jeder "freedom". Kann man dem User doch super gut verkaufen. Und das fände ich sogar gut. Dann gibt es an der iPad Tastatur oder separat die Touch-Leiste. Dann gibt es eben nur noch unterwegs oder auf der Couch die reine Touch-Bedienung. Wieso nicht.

Von Apple gibt es dann nur noch die iThings mit ARM CPU und MacOS X frei verkäuflich und lizensiert.
Klar ist die Frage, ob dann X noch so stabil ist, wenn es von DELL oder Lenovo kommt. Apple muss nur darauf achten oder sicherstellen, dass MacOS besser bleibt als die Konkurrenz.

Apple würde es natürlich frei stehen selbst auch noch Macs anzubieten. Sie könnten ja ein superduper MBP anbieten. Dann würde das Zitat:"The Macintosh may only have 10% of the market, but it is clearly the top 10%" von Douglas Adams (in abgewandelter Form) auch wieder stimmen :)

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