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Do 27. Oktober 2016: Apple lädt zum "hello again"

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radneuerfinder:
Ich habe ja ein 5 Jahre altes MacBook Pro. Das hat i5 mit 2,4 GHz. das MBP 5 Jahre später hat i5 mit 2,0 GHz und kostet das doppelte wie der damalige Neupreis.

a) wie erklärt Apple etwaige Vorteile?  Eine Erklärung habe ich bisher übersehen.
b) Kann jemand eine realistische Einschätzung der Geschwindigkeitssteigerung(?) geben? Mein 5 Jahre altes Gerät hat mittlerweile 8 GB RAM und eine SSD.

fränk:

--- Zitat von: radneuerfinder am Oktober 28, 2016, 17:20:04 ---b) Kann jemand eine realistische Einschätzung der Geschwindigkeitssteigerung(?) geben?

--- Ende Zitat ---

Kann ich nicht, weil der Speed meiner Macs immer ausgereicht hat. Selbst in den paar Tagen mit dem 1,1GHz Prozessor im MacBook Retina, habe ich nichts vermisst (habe aber auch nix gemacht, was Power benötigt hätte).

MacFlieger:
Die Touchleiste finde ich ganz gut. Das kann eine ganz sinnvolle und gute Ergänzung sein/werden.
Aber das ganz alleine als einziges neues, finde ich ziemlich schwach.

Für mich krankt es an den wesentlichen zentralen Dingen (bei der Hardware) und nicht an den Goodies. Der Magsafe-Anschluss ist so eine gute und sinnvolle Idee. Ich kapiere nicht, warum man den weg lassen muss. Und noch schlimmer: Die RAM- und Speichermedien-Ausstattung sowie der Preis. Ich selber und einige Freunde haben MBPs und iMacs von 2009-2011. Die haben nur knapp über 1000€ gekostet, man konnte RAM und Speichermedien auf vernünftige Werte aufstocken und wenn man jetzt ein nur von diesen meiner Meinung nach wichtigsten Daten vergleichbares MBP haben will, dann bekommt man nur etwas für exorbitant viel Geld.Ich habe im iMac aktuell 16GB RAM und 1,5TB HDD. Unter 16GB RAM und 1TB Speichermedium will ich nicht. Da ist mir die Geschwindigkeit des Prozessors und Grafikkarte praktisch egal. Aber so eine "normale" Ausstattung ist irgendwie bei Apple aus der Mode. Sieht man auch schon an dem "Feature" in Sierra, dass wenig benutzte Daten automatisch auf dem Gerät gelöscht werden und bei Bedarf neu aus der Cloud herunter geladen werden! Das will ich auf keinen Fall! Ich lagere doch nicht meine Daten auf einen fremden Server aus, nur weil ich ein zu kleines Speichermedium gekauft habe!

Und bei den Desktop-Macs geht es einfach nicht voran. :(

Tja, das ist alles auf die Hardware bezogenes Jammern.

Bei der Software sehe ich es noch völlig anders. Klar gibt es an vielen Stellen bescheuerte Fehlentwicklungen. Aber das Gesamtpaket passt für mich immer noch. Entgegen der schon vor Jahren geäußerten Befürchtungen und der überall verbreiteten Meinung, kann man einen Mac immer noch völlig problemlos und ohne Einschränkungen ohne iCloud und Überwachung/Datenabfluss durch/nach Apple betreiben. Natürlich funktionieren bestimmte neue Features dann nicht, aber das ist auch logisch und nicht weiter schlimm.
Wenn ich mir ansehe, was bei Win 10 momentan los ist... Nicht abschaltbarer Datenabfluss (außer in der Enterprise-Version und auch dort nur mit Schwierigkeiten), Cloud-Zwang, den man nur mit Tricks umgehen kann, Zwangsupdates, die bei jedem der letzten Updates Ärger machten, immer noch der Unsinn mit Registry und Co...
Edit: Boah, gerade kriege ich schon wieder einen Hals. Alleine das System aktuell zu halten ist unter Windows eine Katastrophe. Ich öffne unter Win 7 die Softwareaktualisierung und da steht: "Das System ist aktuell." Ist aber gelogen, denn darunter steht "Letzte Suche nach Aktualisierungen am 18.9." Dann klickt man auf "Nach Updates suchen...", dann kommt der Wartebalken, dann dauert es Stunden (und das ist keine Übertreibung, es gibt Leute, die von Tagen berichten), und dann endlich wird angezeigt, dass das System doch nicht aktuell ist, und dann kann man endlich updaten, was wieder ewig dauert...
Das Problem ist bekannt und jeden Monat gibt es ein anderes Update bzw. Workaround, welches man vor der Suche nach Updates manuell installieren muss, damit die Suche nach Updates schnell geht.
Dazu dann noch, dass es  in Zukunft nur noch Combo-Update gibt und so man entweder gar nicht updatet (schlecht) oder auch Updates bekommt, die Sachen kaputt machen (auch schlecht), siehe Update, welches z.B. alle Webcams unter Win 10 lahm legte.

Ich kann mir bei Mac OS sicher eine Menge an Verbesserungen vorstellen, da diskutieren (bzw schimpfen) wir ja öfters drüber. Aber das ist echt alles relativ gesehen harmlos.

Ich hoffe, dass es irgendwann mal wieder "bessere" Hardware gibt.

Florian:

--- Zitat von: MacFlieger am Oktober 29, 2016, 07:59:03 ---Für mich krankt es an den wesentlichen zentralen Dingen (bei der Hardware) und nicht an den Goodies. Der Magsafe-Anschluss ist so eine gute und sinnvolle Idee. Ich kapiere nicht, warum man den weg lassen muss.
--- Ende Zitat ---

Ich habe da einen Verdacht: Apple hat null Interesse am längeren Überleben seiner Hardware.


--- Zitat ---Und noch schlimmer: Die RAM- und Speichermedien-Ausstattung sowie der Preis. Ich selber und einige Freunde haben MBPs und iMacs von 2009-2011. Die haben nur knapp über 1000€ gekostet, man konnte RAM und Speichermedien auf vernünftige Werte aufstocken
--- Ende Zitat ---

Der RAM-Speicher ist auch nicht festgelötet aus Spaß, sondern damit man Apples Mondpreise für Upgrades zahlen muss. So richtig, richtig teuer werden Macs nämlich insbesondere dadurch.
Und bei Notebooks muss man auch nicht fürchten, dass mehr als eine Handvoll Nutzer sich einen Hackintosh basteln, denn das ist sehr viel aufwendiger und mit mehr Makeln verbunden als am Desktop.


--- Zitat --- und wenn man jetzt ein nur von diesen meiner Meinung nach wichtigsten Daten vergleichbares MBP haben will, dann bekommt man nur etwas für exorbitant viel Geld.
--- Ende Zitat ---

Eben.

Vieles kann man sich vielleicht noch irgendwie schönreden, aber für mich ist ganz klar, dass inbesondere die Mac-Nutzer die Melkkuh von Apple sind. Wenn sie schon nicht so viel Umsatz bringen wie das iPhone, sollen sie wenigstens bluten.
Denn Apple weiß genau, dass die meisten am Ende doch nicht wechseln. Passend dazu Deine geschilderten Windows-Erfahrungen.

Auch die Desktop-Flaute ist so zu sehen, denn mit Desktops kann man ja nur unter enormen Verrenkungen noch Geld verdienen. Da muss man die Grafikchips schon anlöten und zwar zwei, von denen einer nie genutzt, aber teuer verkauft wird. Weil, kann man die Grafikkarte wechseln, könnte man ja noch einem uralten Mac Pro neues Leben einhauchen. Die Performance-Gewinne mit halbwegs aktuellen Grafikkarten sind enorm und gefährden selbst aktuelle Modelle, insbesondere natürlich alles mit Intel-Grafik.

Der Mac mini war eh immer Apple-untypisch und ich fürchte, er ist ebenso weg vom Fenster wie der Mac Pro.



--- Zitat ---Tja, das ist alles auf die Hardware bezogenes Jammern.

Bei der Software sehe ich es noch völlig anders.
--- Ende Zitat ---

Ja, mag sein.
Nur läuft OS X halt nur bzw. am besten auf Apple-Hardware. Seit vielen Jahren baut Apple keinen Rechner mehr, den ich ohne große Bauchschmerzen bzgl. Eignung und Preis kaufen könnte. Da ist es dann irgendwann vorbei mit OS X, ob man will oder nicht.

Quaestor:
Also ich denke auch, dass Apple es so einfädelt, dass die User irgendwann sagen, da kann ich auch n iPadPro mit Tastatur kaufen. Vorteil, nur noch eine HW-Plattform, alles wieder in eigener Hand und man muss kein riesen TamTam machen wie beim Switch von PowerPC zu x86, da es eben keine x86-Rechner mehr gibt.

Einige User möchten/ können sicher nicht auf "echte" Rechner verzichten. Die, die keine Wahl haben müssen eben zu MS, der Rest zu Linux und vielleicht entsteht durch die Entwicklung auch eine neue Alternative.

Ich sehe das Ganze nicht so schwarz, da für mich die Richtung die Apple gehen möchte schon länger klar war. Hat mit dem iPod ohne Firewire angefangen, dann kam der Switch, dann das iPhone, Einstellung des Xserve und als Krönung das iPad. Mein Mac läuft noch. Ich bin jetzt aber auch kein Pro-User, aber prozentual Fallen heutzutage diese User bei Apple nicht mehr so ins Gewicht. Und auf gewonnene Userbases hat Apple eh schon immer gerne gesch ... und das werde ich leider nie verstehen.

Was vielleicht denkbar wäre, das Apple MacOS lizensiert. Aber ist halt fraglich, wie sehr Apple an eine Weiterentwicklung des MacOS interessiert ist, wenn sie selbst keine Rechner mehr verkaufen. Aber ich denke, dass könnte eigentlich "the next big thing/ hell freezes over" sein. Dann wird MS sicher ordentlich Probleme bekommen.

Zur Touch-Leiste: Ich hätte sie nicht horizontal sondern vertikal links und rechts angebracht (sozusagen als "Pulldown-Menü". Genug Platz ist ja da


--- Zitat von: radneuerfinder am Oktober 28, 2016, 17:20:04 ---a) wie erklärt Apple etwaige Vorteile?  Eine Erklärung habe ich bisher übersehen.

--- Ende Zitat ---

So?
https://youtu.be/KHZ8ek-6ccc

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