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Apple Gerüchte 2017

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Florian:
Der Mac spielt monetär nicht mehr die Rolle für Apple wie iPhone und co., ist ja allgemein bekannt. Und die, die noch da sind, werden am wenigsten noch wechseln.
Bei Apple sind schon seit vielen Jahren die Laptops stärker als die Desktops. Von den Desktops ist ganz klar der iMac der King. Desktops insgesamt sind ein schrumpfender Markt. Selbst viele eingefleischte Gamer sehen keine Notwendigkeit mehr dafür.

Vom Wirtschaftlichen sitzt ist man also auf dem richtigen Pferd. Nur stellt sich halt die Frage, ob es nicht zu früh ist, den Mac dermassen zu vernachlässigen.

Vom iPad würde ich auch nie als PC sprechen. Aber erledigt es das, was 95% der privaten Nutzer an ihrem PC bisher machten? Ich meine ja. Facebook, Email, Photos verwalten, Spiele, Surfen und Shopping, ab und zu was ausdrucken.
Sicher gibt es viele Anwendungsbereiche, die ein iPad nicht abdecken kann. Aber das sind Spezialinteressen, Nischen.


Statt der Kann-an-alles-Maschine PC/Mac sehen wir wohl bald nur noch lauter kleiner Helferlein für je einen Zweck.

Bzgl. Apple: Ich glaube wir müssen umdenken oder den Lieferanten wechseln.


MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am Dezember 22, 2016, 00:27:50 ---Bzgl. Apple: Ich glaube wir müssen umdenken oder den Lieferanten wechseln.

--- Ende Zitat ---

Aber wohin?  ??? :( :'(

Quaestor:
Wie sich die Zukunft entwickeln wird ist natürlich schwer zu sagen. Und ob sich Desktops oder Notebooks besser verkaufen ist mir egal, Hauptsache MacOS X. Momentan gewinnt man jedoch den Eindruck Apple lässt das Mac-Geschäft einschlafen und holt aber gleichzeitig das Maximum an Profit raus.

Wohin wechseln? Gibt aus meiner Sicht eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Windows und oder Linux. Windows nur für die Programme, die nur unter Windows laufen. Für den Rest Linux.

Es gäbe natürlich noch die Möglichkeit, dass Apple MacOS X lizensiert. Da werden dann aber viele der alten Mac-User kotzen, ungerechtfertigterweise.

Aber das Apple MacOS lizensiert, daran glaube ich nicht.

Florian:
Für mich sind es halt zwei Probleme:
Die für meinen Gebrauch nicht wirklich geeigneten Rechner - und damit sind sie mir auch zu teuer.
macOS an sich finde ich noch das beste OS und nich so schlecht, wie es oft gemacht wird. Allerdings nutze ich die allermeisten neuen Features nicht, sondern am Ende doch immer meine alten Lieblinge und kaum noch was sonst. An Apple-„Innovationen“ nutze ich eigentlich nur Spotlight (auch eher nicht), Time Machine (Backup machte ich früher anders, war auch kein Problem), ab und zu Dashboard und Spaces.

Kann gar nicht mehr aufzählen, wie oft ich mir gedacht habe: Kann ich schon lange, mit Quicksilver. Das ist mir nach wie vor das allerliebste, weil eben mit der Tastatur gut zu bedienen. Und dermassen leistungsfähig, dass man eigentlich fast alles damit machen kann bzw. könnte.
Anderes Beispiel: Der Graphic Converter. Sicher nicht das schönste Programm, aber was man damit alles machen kann, ist schon enorm.

Bei jedem Update hoffe ich, dass es mein geliebtes Setup nicht zerfetzt!

Linux schreckt mich auch nicht mehr so sehr und falls OS X unerträglich wird (größte Gefahr m.E. Datensammelei, iCloud-Zwang), werde ich in diese Richtung ziehen. Ansonsten wohl Hackintosh. Aber momentan hoffe ich noch, Cook und Ive aussitzen zu können. ;)
 

MacFlieger:
Ich sehe das ähnlich wie Florian.
Am allermeisten stört mich die Hardware-Entwicklung. Meine Ansprüche sind zwar eher anders als bei Florian, aber auch für mich verschlechtert sich das Angebot immer weiter, so dass ich bei Apple bei einem Neukauf gezwungen würde, eher in Richtung teuer zu gehen.
Mit der Softwareseite kann ich mich momentan noch problemlos arrangieren. Viele der neuen Features vor allem die mit iCloud-Nutzung) benutze ich überhaupt nicht. Aber viele der "alten" Features nutze ich intensiv und möchte die nicht missen.

Für die Hardware gibt es sicher auch gute Alternativen. Das ist keine Frage. der könnte ich sicher durch besseres Zuschneiden auf meine Wünsche Geld sparen.
Aber bei der Software sehe ich momentan keine Alternative, die auch nur ansatzweise akzeptabel wäre.
Windows ist völlig inakzeptabel. Die Grundprobleme sind immer gleich geblieben, weil das System im Kern unverändert bleibt. Es wird nur immer noch eine weitere Lage Make-up darauf geklatscht, damit man davon nichts mit bekommt. Leider bleiben dabei natürlich die eigentlichen Probleme bestehen und durch die zusätzlichen Make-up-Schichten wird es noch undurchdringlicher und durcheinander. Dazu kommen dann die neuen Entwicklungen (Cloud-Zwang, Datensammelei etc.), vor denen Florian (und auch ich) bei OS X Angst für die Zukunft Angst/Bedenken haben. Das ist dort schon vollumfänglich zum Negativen eingeführt. Sorry, Windows ist an so vielen Ecken und Kanten schlimm, da könnte der Rechner kostenlos sein, ich möchte es nicht nutzen.
Linux ist so eine Sache. Prinzipiell würde ich eher dahin gehen. Aber bei Linux ist das Problem, dass man eben doch oft zur Bastelei gezwungen ist, dass es keine einheitlichen Vorgaben gibt, an die sich alle halten müssen etc. Zudem gibt es dort prinzipbedingt immer mehrere verschiedene parallele Entwicklungen. Das hat seine Vorteile, aber eben bei der Konsistenz auch Nachteile.

Tja, effektiv ist es immer noch so, dass ich mit OS X zufrieden (im Vergleich auch hochzufrieden) bin. Sicher meckere ich auch über einige Sachen (vor allem iTunes...), denn optimal ist nie etwas. Aber im Vergleich ist das Jammern auf hohem Niveau. Und der Hauptnachteil ist für mich momentan einfach der Preis. Damit kann ich leben (auch wenn ich es nicht möchte... :) )

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