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13 Milliarden Steuernachzahlung
Florian:
Geldströme zu besteuern würde das Problem mit den Steueroasen lösen, aber neue schaffen.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/pipers-welt-paradies-steuer-1.3772579
Florian:
Nun ist die US-Steuerreform ja beschlossen.
Für Apple hat das drei wesentliche Auswirkungen:
- Die Firmensteuern sinken deutlich
- Auf Gewinne, die im Ausland erzielt wurden und in die USA gebracht werden, gilt ein „one time tax cut“, also vorübergehend ein starker Nachlass on 35% auf 15%. Apple hat wohl nicht ganz zufällig so viel Geld zurückgestellt, dass sie mit 15% fast den gesamten Auslandsgeldberg transferieren können.
- Negativ für Apple ist die neue Patentsteuer. Es werden 13% auf Patentgewinne im Ausland erhoben. Das ist deutlich mehr als der derzeitige Steuersatz von Apple z.B. in der EU (siehe oben) und erschwert es, sich mit Patentzahlungen an Tochterfirmen Steuern zu drücken.
https://9to5mac.com/2017/12/21/us-tax-bill-apple/
Jochen:
--- Zitat von: Florian am Dezember 21, 2017, 18:08:33 ---Nun ist die US-Steuerreform ja beschlossen.
--- Ende Zitat ---
Und die deutsche Industrie klagt direkt.
Aäääh, das sind doch 500 Seiten? und alles wird reduziert auf Firmensteuer.
Entspricht das der Kapitalertragssteuer in Deutschland?
Jochen
Florian:
--- Zitat von: Jochen am Dezember 21, 2017, 19:39:33 ---Aäääh, das sind doch 500 Seiten? und alles wird reduziert auf Firmensteuer.
Entspricht das der Kapitalertragssteuer in Deutschland?
--- Ende Zitat ---
Nein, die zahlt man (auch Privatpersonen) auf Kapitalerträge wie Zinsen oder Dividenden.
Am ehesten entspricht die diskutierte „Firmensteuer“ der deutschen Körperschaftssteuer.
Florian:
https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Protestkampagne-Attac-darf-weiter-bei-Apple-vorbeischauen-3977449.html
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