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Apple vs. FBI
radneuerfinder:
http://www.giga.de/personen/tim-cook/news/apple-icloud-passwort-des-san-bernardino-iphones-nach-sicherstellung-geaendert/
Florian:
Verstehe die Äußerung auch nicht, Jochen.
An eine Verschwörung glaube ich nicht, denn die Diskussion droht Apple sehr zu schaden. Politclown Trump hat ja schon zum Boykott aufgerufen und die Rhetorik diverser Politiker geht Richtung „Apple hilft Terroristen und schadet dem amerikanischen Volk“. Das ist so ziemlich der härteste Vorwurf, den man dort jemanden machen kann.
Der Fall wird immer irrer! Apple-Mitarbeiter haben ja durchaus versucht zu helfen und mussten damals feststellen, dass das Passwort der Apple-ID nach Sicherstellung des iPhone geändert wurde. Somit war ein iCloud-Backup nicht möglich, das die Daten evtl. verfügbar gemacht hätte.
(randneuerfinder war wieder mal schneller.)
Unterm Strich scheint Apple vielleicht doch die Schaffung eines Präzedenzfalles verhindern zu wollen, den eine solche spezielle iOS-Version schaffen würde.
Wie ernst sie es meinen, werden wohl die neuen Sicherheitsfeatures in den nächsten iPhones und iOS-Versionen zeigen.
Bleibt die Frage, ob ein unknackbares Handy dann verboten würde.
Jochen:
--- Zitat von: Florian am Februar 20, 2016, 14:24:24 ---Verstehe die Äußerung auch nicht, Jochen.
--- Ende Zitat ---
Erläuterung kommt später
--- Zitat von: Florian am Februar 20, 2016, 14:24:24 ---An eine Verschwörung glaube ich nicht, denn die Diskussion droht Apple sehr zu schaden. Politclown Trump hat ja schon zum Boykott aufgerufen und die Rhetorik diverser Politiker geht Richtung „Apple hilft Terroristen und schadet dem amerikanischen Volk“. Das ist so ziemlich der härteste Vorwurf, den man dort jemanden machen kann.
--- Ende Zitat ---
Wenn es denn so richtig wiedergegeben wurde.
--- Zitat von: Florian am Februar 20, 2016, 14:24:24 ---Der Fall wird immer irrer! Apple-Mitarbeiter haben ja durchaus versucht zu helfen und mussten damals feststellen, dass das Passwort der Apple-ID nach Sicherstellung des iPhone geändert wurde. Somit war ein iCloud-Backup nicht möglich, das die Daten evtl. verfügbar gemacht hätte.
(randneuerfinder war wieder mal schneller.)
--- Ende Zitat ---
Wie sicher ist es, dass die Berichte in den Medien korrekt und richtig sind.
--- Zitat von: Florian am Februar 20, 2016, 14:24:24 ---Unterm Strich scheint Apple vielleicht doch die Schaffung eines Präzedenzfalles verhindern zu wollen, den eine solche spezielle iOS-Version schaffen würde.
Wie ernst sie es meinen, werden wohl die neuen Sicherheitsfeatures in den nächsten iPhones und iOS-Versionen zeigen.
Bleibt die Frage, ob ein unknackbares Handy dann verboten würde.
--- Ende Zitat ---
Unknackbar ?
Evtl. kann man ja alle Hardware ausbauen und Chip für Chip untersuchen, evtl. laienhafte Frage ;D
Jochen
Florian:
Die Zitate von Trump und co. sind vor Journalisten gefallen oder wurden sogar ins TV oder Internet gesendet.
Die Änderung des iPhoneiCloud-Codes ist amtlich bestätigt in diesem Dokument:
http://www.politico.com/f/?id=00000152-fae6-d7cd-af53-fafe53bb0002
Chips auslesen ist theoretisch schon möglich. Nur sind die Daten ja weiterhin verschlüsselt. Sehr viel einfacher und zielführender natürlich die Nachahmung des Fingerabdrucks bei modernen Handys, was ja auch ein Hardware-Hack wäre. Das geht aber beim iPhone eben auch nicht lange, nach 24 Stunden ohne Eingabe wird das Passwort verlangt.
MacFlieger:
Ich würde da nicht so viel Verschwörungstheorie rein packen.
Die Art und Weise der Verschlüsselung ist öffentlich dokumentiert. Man kann natürlich auch noch davon ausgehen, dass Apple im Hintergrund weiteres (Hintertüren etc.) eingebaut hat, aber so wirklich sinnig erscheint mir das nicht.
Mal einzeln:
Daten in iCloud: Diese sind zwar verschlüsselt, aber Apple kann die entschlüsseln. Sonst würde der Dienst über die Webseite nicht funktionieren. Hier liegende Daten werden und wurden von Apple bei Bedarf an die entsprechenden Behörden herausgegeben.
Daten auf dem iPhone: Diese sind verschlüsselt und nach offizieller Aussage gibt es keine Hintertür oder "Zweitschlüssel" seitens Apple. Diese Aussage finde ich auch recht glaubwürdig, weil Apple keine für Apple sinnvolle Anwendung dafür hätte. Außerdem ist die Forderung vom FPI auch nicht, dass Apple die Daten entschlüsselt/zur Verfügung stellt, sondern dass Apple einen Brute-Force-Angriff ermöglicht, der dann vom FBI ausgeführt wird.
Im iPhone gibt es zwei Sperren gegen einen Brute-Force-Angriff (also dem sturen Durchprobieren aller Schlüssel):
1. Pause zwischen zwei Kennwortabfragen. Durch diese Pause dauert das Brute-Force-Knacken eines iPhone mit 4-stelligem Zahlencode mehrere Jahre. Bei besserem Kennwort viel länger bis praktisch unmöglich.
2. Löschen des Schlüssels nach 10 Fehlversuchen. Das ist das größte Problem beim Brute-Force-Angriff.
Bei dem betreffenden iPhone sind diese beiden Sperren noch in Software in iOS eingebaut. Bei neueren iPhones ist das ganze in Hardware gegossen.
Das FBI fordert nun von Apple, das System im laufenden Zustand so zu patschen, dass diese beiden Sperren nicht aktiv sind und das FBI dann einen Brute-Force-Angriff durchführen kann. Ist allerdings ein gutes Kennwort und nicht der 4-stellige Zahlencode verwendet worden, dann ist auch das sinnlos.
Bei neueren iPhones geht das gar nicht mehr.
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