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USA: Wahlkampf und -Krampf
Florian:
Man kann die Amerikaner nur bemitleiden. Was die beiden großen Parteien bzw. ihre Mitglieder und Anhänger dem Wahlvolk vorsetzten ist wirklich grausig. Ein Argument mehr gegen die „Beteiligung der Basis“.
Und die anderen beiden Kandidaten haben halt 0,0% Chance und erhalten daher nur die Stimmen der treuen Anhänger.
Aber diesmal hätte ein dritter Kandidat durchaus mal Chancen gehabt, verstehe nicht, warum es z.B. Herr Bloomberg nicht probiert hat.
Florian:
Den Umfragen in den USA sind übrigens noch schlechter als bei uns. Teilweise meint man, man kommt mit 500 Befragten aus, 1000 erreicht fast nie ein Institut/Medium. Da werden dann auch Fehlermargen zwischen 3% - 5% ausgewiesen - im Endeffekt also meistens der Abstand, der postuliert wird. :)
Das ist, wie gesagt, bei uns auch nicht viel besser.
Florian:
Tja, und laut diesen Umfragen wird es jetzt doch noch mal richtig, richtig knapp für Clinton. Vor zwei Wochen hieß es noch, den Vorsprung könne man gar nicht mehr verspielen.
Mal schauen, ob sich Wikileaks bzw. Clinton-Hasser (und Clinton hasst ihn) Assange das beste für den Schluss aufgehoben hat.
In fünf bzw. sechs Tagen ist's dann endlich vorbei.
fränk:
--- Zitat von: Florian am Oktober 10, 2016, 23:16:14 ---Den Umfragen in den USA sind übrigens noch schlechter als bei uns. Teilweise meint man, man kommt mit 500 Befragten aus, 1000 erreicht fast nie ein Institut/Medium. Da werden dann auch Fehlermargen zwischen 3% - 5% ausgewiesen - im Endeffekt also meistens der Abstand, der postuliert wird. :)
Das ist, wie gesagt, bei uns auch nicht viel besser.
--- Ende Zitat ---
Ich lehne ja nun jeden Versuch mich zu befragen ab, aber eigentlich sollte man immer feste falsch antworten.
Man stelle sich Politiker vor, die nix mehr auf Umfragen geben können, weil die grundsätzlich falsch sind. Die müssten dann auf einmal die Politik machen, die sie für richtig halten und nicht die, von denen ihnen Forsa sagt, sie bringt die meisten Wählerstimmen.
Florian:
Das ist schon einberechnet, wenn auch manchmal so wenig. Darum braucht man ja an sich mindestens 1000 Befragte. Nur das kostet halt.
So geht man, vereinfacht gesagt, bei radikalen Parteien davon aus, dass viele Befragte sie nicht nennen wollen und erhöht den Wert etwas.
Generell haben wir ja schon oft gesehen, dass Umfragen nicht das Wahlergebnis widerspiegelten. In den USA kommt noch dazu, dass ja nicht die Gesamt-Prozentzahlen entscheiden, sondern die der einzelnen Bundesstaaten.
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