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Apple Pay

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MacFlieger:

--- Zitat von: fränk am September 25, 2014, 14:59:44 ---Ich finde eher, Apple verlangt von mir diese verschiedenen Sachen zu trennen, damit ich die Firma noch als vertrauenswürdig einstufen kann.
--- Ende Zitat ---

Aä, nein. Apple verlangt nichts von Dir. Sie beschreiben, was sie machen. Das ist meiner Meinung nach vertrauenswürdig. Das ist völlig unabhängig von Apple, auch Google und Microsoft können es sich nicht erlauben, in diesem Bereich etwas falsches zu bewerben.

Was die Geheimdienste machen und wozu sie Firmen zwingen, ist doch eine völlig andere Sache. Und ich glaube auch nicht, dass Apple, Google oder Microsoft freiwillig mit denen zusammenarbeitet. Das kostet schließlich nur Geld und kostet Vertrauen bei den Kunden (siehst Du ja bei Dir) und bringt den Firmen keinen Vorteil.


--- Zitat ---Apple speichert also keine Daten aus dem neuen Bezahlsystem Apple Pay.
Aber sie könnten es und würden es, nach Aufforderung trotzdem machen.

--- Ende Zitat ---

Das ist dann beim Geheimdienst der Unterschied zwischen generell speichern (also verdachtsunabhängiges Speichern zur Rasterfahndung oder ähnlichem) und der Verfolgung von ganz konkreten Einzelpersonen. Ja, ich könnte mir vorstellen, dass die Geheimdienste auch an Apple herantreten könnten und speziell für bestimmte Personen zusätzliche Mithilfe verlangen.


--- Zitat ---Und die Tatsache, dass Geheimdienste ihre Daten auch an anderer Stelle sammeln kann, ist für mich kein Argument, dass sie es nicht doch an verschiedenen Stellen tun.

--- Ende Zitat ---

Korrekt, die sammeln, wo sie können. Hat aber nichts mit Apple (oder Google oder Microsoft) zu tun.


--- Zitat ---Das alles ist auch kein Vorwurf nur an Apple. Mir sträuben sich nur die Nackenhaare, wenn ich in Zeiten wie diesen, Werbeversprechen über Datensicherheit noch ernst nehmen soll.

--- Ende Zitat ---

Sie versprechen ja keine Datensicherheit! Das könnten sie gar nicht, denn wenn sie Daten gespeichert haben, müssen sie sie herausrücken.
Sie versprechen, Daten gar nicht zu speichern.


--- Zitat ---Ich habe jetzt einen Werbespot der Telekom, Web.de und noch einen dritten Laden gesehen, indem sie für ihre E-Mail-Accounts werben, weil die ja so viel sicherer sind als die ausländischen.... toll!

--- Ende Zitat ---

Ja kenne ich. Das sind doch die "sicheren Dienste", bei denen man noch nicht einmal das automatische Nachladen von Trackingpixeln abschalten kann, oder?

Florian:
Weil die Dienste und potentiell Hacker Einblick bekommen können, ist es ja gerade gut, wenn diese nicht an noch einer Stelle abgespeichert werden.
Das man bei Zahlung mit Kreditkarte Spuren hinterlässt, ist ja wohl allen bekannt, und das diese den Behörden schnell offengelegt werden ebenso. Selbst wenn Apple diese jetzt auch noch speichern würde (was sie nicht tun!), wo ist da noch der Unterschied? Ausser eben, dass es noch eine angreifbare Stelle gäbe.

Man kann auch Firmen nicht zwingen, ihr System zu ändern um doch Daten zu speichern. Oder ja, man kann es - siehe deutsche Provider. Aber nicht still und heimlich.

Halten wir fest:
- Apple speichert keine Daten zu Apple Pay.
- Wer mit Kreditkarte zahlt, verzichtet generell auf „behördensicheren“ Datenschutz.
- Mit Apple Pay werden die Daten aber vor Verkäufern und Beistehenden geschützt.
- Bargeld kann und will es nicht ersetzen.

warlord:

--- Zitat von: Florian am September 25, 2014, 12:36:46 ---Vielleicht ist nicht ganz klar, was Apple Pay eigentlich macht.

--- Ende Zitat ---

Anscheinend ist das dann so, ja. Ich dachte ja eigentlich, es sollte eine Alternative zu Kreditkarten sein. Es ist also nur ein unnützer Wurmfortsatz zu Kreditkarten und soll diese gar nicht ersetzen?


--- Zitat von: Florian am September 25, 2014, 17:04:14 ---- Mit Apple Pay werden die Daten aber vor Verkäufern und Beistehenden geschützt.

--- Ende Zitat ---

Was sich ja aber eben irgendwie mit dem beisst:


--- Zitat von: Florian am September 25, 2014, 01:03:22 ---O-Ton Eddy Cue:
„…Apple doesn't know:
What you bought
Where you bought it
or what you paid for it.
The transaction is between you, the merchant and your bank."
--- Ende Zitat ---

Also mir bleibt ziemlich schleierhaft, wozu das Zeug dienen soll bzw. wie es genau funktionieren soll.

Florian:

--- Zitat von: warlord am September 25, 2014, 19:28:53 ---Anscheinend ist das dann so, ja. Ich dachte ja eigentlich, es sollte eine Alternative zu Kreditkarten sein. Es ist also nur ein unnützer Wurmfortsatz zu Kreditkarten und soll diese gar nicht ersetzen?
--- Ende Zitat ---

Es soll Kreditkarten nicht ersetzen, sondern den Umgang damit erleichtern.
Anstatt die Karte rauszuholen, zu überreichen und einen Zettel zu unterschreiben, hält man sein Handy hin. Dieses überträgt - über Touch ID authentifiziert - eine einmalige Transaktionsnummer an ein Terminal an der Kasse.
Vorher muss man natürlich seine Kreditkarte(n) auf dem iPhone eintragen, in der App Passport.

Spannend wird das bei Geschäftsausgaben und der Steuer. :)


--- Zitat ---
--- Zitat von: Florian am September 25, 2014, 17:04:14 ---- Mit Apple Pay werden die Daten aber vor Verkäufern und Beistehenden geschützt.

--- Ende Zitat ---

Was sich ja aber eben irgendwie mit dem beisst:

--- Ende Zitat ---

Ich meinte in erster Linie den Einzelhandelsangestellten im Laden oder den Ober im Restaurant etc.
Aber tatsächlich bekommt der Verkäufer, egal wie man das interpretiert (also z.B. die Firma, die den Laden betreibt) nur das Geld und keine Daten. Bei Liefergeschäften wird natürlich auch Name und Adresse benötigt, die dann ebenfalls - transparent und änderbar - mit übertragen werden, ohne das man sie extra eintippen müsste.

MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am September 25, 2014, 23:04:48 ---Ich meinte in erster Linie den Einzelhandelsangestellten im Laden oder den Ober im Restaurant etc.

--- Ende Zitat ---

Alle diese Personen und auch jeder Onlineshop bekommen beim Einkaufen mit Kreditkarte die Daten direkt menschenlesbar gezeigt. Die benötigen keinerlei zusätzliche technische Ausrüstung oder so und können direkt mit diesen Daten irgendwo online einkaufen. Geht es noch unsicherer?

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