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Apple kauft Beats Electronics

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Florian:
Mittlerweile weiß man ja ein bisschen mehr.
Beats soll letztes Jahr 1,1 Mrd. $ Umsatz gemacht haben und sei profitabel. Da ich bei den Preisen eine Apple-ähnliche Marge annehme, dürfte man wohl mindestens 200 Mio. Bruttogewinn annehmen. Vielleicht auch 300 Mio.
Der Kaufpreis wäre also ca. das 10-15fache des letzten Jahresgewinns, also nach wie vor recht hoch aber nicht mehr total übertrieben.

Allerdings nur, wenn Apple nicht selbst Kopfhörer bauen könnte.

Auch der Heise-Artikel überzeugt mich nicht, welche tollen Patente für mehr Bass aus Mini-Lautsprecher sollen die denn haben? Das ist ja nun wirklich keine Magie… Die HTC-Dinger kenne ich nicht, aber m.E. war das v.a. ein Marketinggag.

Apple wird schon seine Gründe gehabt haben. Aber selbst wenn ich alle mutmasslichen zusammen nehme, bin ich nicht sicher, ob das ein guter Deal war.

Ich schätze mal, man kann bald gegen Aufpreis Beats-Kopfhörer ordern, der dann mit in der Schachtel liegt wie sonst der weiße. Vielleicht kommt sogar ein sehr abgespeckter standardmäßig rein, aber das glaube ich weniger.
Schade nur, dass die ganz große iPod-Zeit vorbei ist.

warlord:
Nicht wenige vermuten ja auch, dass es gar nicht so sehr um das geht, was die Firma Beats verkauft, sondern um bessere Verbindungen zur Inhalte-Industrie. In diesen Kreisen hatte Apple ja nicht sonderlich viele Freunde. Nun versucht man halt, sich welche zu kaufen.

radneuerfinder:
http://www.maclife.de/panorama/netzwelt/grund-fuer-beats-uebernahme-apple-hatte-keine-ahnung-von-streaming-diensten

Florian:
Stimmt, Beats ist wohl wirklich besser als iTunes Radio. U.a. sollen deren automatische Empfehlungen sehr gut sein und wie von Menschen (gut) gemacht.
Jetzt kreieren wir daraus eine riesige Schlagzeile und unterstellen Management-Versagen im großen Stil aus Arroganz.

In Wirklichkeit wissen diese Beobachter gar nichts.

Florian:
Jimmy Iovine hat offenbar ausdauernd darum geworben, von Apple gekauft zu werden und am Ende Erfolg gehabt. :)

GQ haben ihn zum Mann des Jahres gewählt und ein Interview geführt:
http://www.gq.com/moty/2014/jimmy-iovine-men-of-the-year-icon

Die Schlagzeile ist natürlich reißerisch, aber seine Rolle bei Apple könnte wirklich größer sein als man sich allgemein so vorstellte. Immerhin sprechen wir von einem Konzern an der Nahtstelle von Lifestyle und Technologie, um den Spruch mal zu aktualisieren.

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