ausblenden > Mac-Software

Netbarrier und Apples Firewall

<< < (2/8) > >>

MacFlieger:
Noch was zu NetBarrier:
Ich halte NetBarrier für die allermeisten Privat-Leute für überflüssig, nein, sogar für kontraproduktiv. Warum?
- Wer einen Router benutzt, benötigt auf dem Computer keine zusätzliche Firewall.
- Wer keinen Router benutzt, hat meistens einen Einzel-Computer, der überhaupt keine Dienste anbietet,  und braucht daher auch keine Firewall.

Wenn man aber doch eine Firewall zur Sicherheit haben möchte:
- Die Apple Firewall blockt alle Verbindungen von außen, außer denjenigen, die man absichtlich erlaubt. Mehr muß eine Firewall nicht können oder tun.
- NetBarrier bietet viele tolle Berichte und Einstellmöglichkeiten. Aber wofür bei einem Privatanwender? Der will alles blocken und gut. Es ist völlig überflüssig, sich anzuschauen, was geblockt wurde. Solche Berichte bauen Softwarehersteller nur ein, um dem Anwender zu demonstrieren, wie gut und wichtig seine Software ist.
- Da NetBarrier so viele Möglichkeiten zur Einstellung hat, muß man sich auch damit beschäftigen und wissen, was man da tut. Wenn man sich nicht mit den zugrundeliegenden Netzwerken auskennt, hat man sich schnell ein Loch in der Firewall geöffnet, weil ansonsten was nicht funktioniert. Z.B. hast Du das PB in vertrauenswürdiger Gruppe bei Vandalismus eingeordnet. Weißt Du eigentlich, was das genau bedeutet und hast Du das aus diesem Grund eingestellt oder hast Du das einegstellt, weil das Internet-Sharing sonst nicht funktionierte? Ich vermute letzteres, d.h. dann Du hast die Firewall in einem nicht bekannten Ausmaß deaktiviert.

Ärgerlich ist leider, daß die Apple Firewall und Internet Sharing nicht zusammen können. Eindeutig ein Bug. Aber: Besorg Dir einen Router, Firewall/NetBarrier ist überflüssig und gut.

Florian:
Sehe ich genauso wie MacFlieger.

Dann kannst Du den PowerMac auch mal ausschalten und mit dem Power Book trotzdem ins Netz. Oder mit irgendeinem anderen Rechner. Außerdem haben viele Router eine besser einstellbare Firewall als OS X und v.a. eine bessere Dokumentation.
Mal davon abgesehen, wie viel Zeit und Mühe Du schon auf NetBarrier und die Apple-Firewall verwendet hast! Das ist alles komplizierter gelöst als notwendig.

Thyrfing:
Der einzige Vorteil von NetBarrier ist, dass man auch den ausgehenden Datenverkehr unterbinden kann. Na ja, aber seit Monaten habe ich das nicht mehr installiert und bin mit der eingebauten Firewall auch glücklich. Ausserdem gehen wir hier eh mit einem Router in das Netz, also auch das unnötig. Beruhigt aber... ;D

Jochen:
Ich muss Euch gestehen, so ganz verstehe ich das mit der Firewall nicht.

Bisher hatte ich mir folgendes vorgestellt.

Analogie:

Hafen ist der Rechner.
Vor dem Hafen gibt es die 3 Meilen Zone.
Da patroulliert der Zoll und kontrolliert die ankommenden Schiffe, die Pakete geladen haben.
Die Pakete haben Frachtpapiere und die kontrolliert der Zoll.

Da muss zum Beispiel draufstehen

Absender:
Empfänger:
Inhalt:

Nun ein konkretes Beispiel A)

Absender: Obstplantage in Afrika
Empfänger: Grossmarkt in Frankfurt
Inhalt: Bananen

Also unverdächtig, durchlassen ;-)

Nun ein konkretes Beispiel B)

Absender: Firma in Grönland
Empfänger: Grossmarkt in Frankfurt
Inhalt: Bananen

Hmmm, ganz stimmt da was nicht. Bananen aus Grönland ? Besser nachschauen.

Nun ein konkretes Beispiel C)

Absender: Firma in Grönland
Empfänger: Uhrmachergeschäft in Frankfurt
Inhalt: Bananen

Nicht durchlassen, da ist bestimmt was faul.

Der Zoll = Firewall guckt aber nicht IN die Pakete !!!

Jochen

warlord:
Also das Grundprinzip der Risikoanalyse des Zolls hast Du begriffen.  ;)

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Antwort

Zur normalen Ansicht wechseln