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Markencheck Apple
Florian:
Dell und Sony waren mal groß und wichtig.
Natürlich ist es so, dass TV vereinfacht - vereinfachen muss. Dabei sollte aber schon die Richtung stimmen.
Gut, ich rege mich natürlich schon auch generell über diese Häppchen-Sätze auf, die ja immer Wesentliches unter den Tisch fallen lassen müssen. Und was anderes wird kaum mehr geboten.
Andererseits bin ich mir ziemlich sicher, dass es eh schon egal ist. Man braucht sich ja nur mal die Kommentare unter Tagesschau-Artikeln ansehen. Der Deutsche weiß genau, was Sache ist und ist an weitergehenden oder gar widersprüchlichen Informationen nicht interessiert. In den USA ist es ja noch krasser, wo man noch mehr strikt nach Weltanschauung umschaltet und surft.
Seriöse Informationen sind einfach anstrengend für Macher (feige) und Zuschauer (träge).
Dies gesagt gibt es auch noch wesentliche bessere Sachen als das sog. Erste. Lustigerweise meist von denselben Rundfunkanstalten produziert und in Spartenkanäle abgeschoben. Aber die Offenbarung ist auch das nicht.
fränk:
Ich bekomme immer einen Schrecken, wenn ich Beiträge von Journalisten lese oder sehe, die sich mit (auch nur entfernt) meinem Beruf befassen.
Ich finde es dann oft unglaublich wie wenig sich die Cracks mit dem Thema befasst haben, wie viel einfach falsch ist.
Das trifft in aller Regel sogar auf Dinge zu, mit denen ich mich nur in der Freizeit beschäftige.
Die Beiträge wollen gar nicht in eine bestimmte Richtung, sie sind einfach nur fachlich weit daneben.
Und da ich bei den allermeisten Dingen kein Fachmann bin, gehe ich davon aus, dass die Fehlerquote bei journalistischen Beiträgen zu diesen Themen ähnlich hoch ist und ich wirklich nur das glauben sollte, was ich selber überprüft habe. Das geht aber leider nicht.
Florian:
In der Tat, man ist auf Qualitätsjournalismus angewiesen. Dafür zahle ich auch gerne.
Leider gibt es den immer weniger. Wobei es früher auch schon schlimm war und v.a. gerne parteiisch gefärbt.
So habe ich zwar Journalisten auf meiner Liste, denen ich eher vertraue. Aber auch die liegen natürlich im Laufe der Zeit auch mal daneben. Das ist ganz normal und auch nicht so schlimm. Nur, wenn sie borniert darüber hinweg gehen.
Ich finde es auch okay, wenn man auf Dauer die politische Grundeinstellung spüren kann, wie sie ein jeder hat - solange sie eben nicht überhand nimmt und zur selektiven Wahrnehmung führt.
Standard ist aber der „bunte Bericht“, der alles kurz streift aber dafür umso stärkere Wertungen vornimmt.
fränk:
Hier gibt's einen netten Artikel zum Thema „Die passive Revolution im Journalismus“.
FOX:
Auch schön: Ein iPhone kostet in Teilen "150 Euro". Kommentar eines Befragten: "Naja, dann ist ja klar, wo der hohe Aktienkurs herkommt..."
Hier wurde also klargestellt: 150 Euro kostet ein iPhone - verkauft wird es für 650 Euro!
Hat einer der Redakteure zumindest die Grundschule besucht? Aber solche banalen Dinge wie Personalkosten, Entwicklung, Miete, Heizung, Werbung etc. pp sind wohl heutzutage in keinem Produkt mehr enthalten.
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