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Rentendiskussion

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radneuerfinder:

--- Zitat von: Florian am Oktober 09, 2012, 16:51:13 ---Man muss also erstmal schaffen, die etwa 3% Rendite der Rentenversicherung zu erreichen.

--- Ende Zitat ---

Und der Vergleich mit anderen Ansparformen, wie private Renten- oder Lebensversicherung, oder Aktienfonds ist gar nicht so einfach, da bei diesen üblicherweise die Rendite vor Abzug der Unkosten angegeben wird. Und die Versicherungsgesellschaften verwenden ganz andere Sterbetafeln.

Heute mal konkrete Tipps zur staatlichen Deutschen Rentenversicherung.

1. Menschen die zwangsweise in die DR einzahlen, können zusätzliche Beiträge einzahlen
  a) Bis zum Alter von 45 Jahren kann man Beiträge für seine Schul- und Ausbildungszeiten nachzahlen. Eine Information die die Deutsche Rentenversicherung in ihrem jährlichen Brief mit den persönlichen Renteninformationen mit keinem Wort erwähnt. Die Altersbeschränkung wird dann konsequenterweise :P auch im Antrag nicht erwähnt.
  b) Dank Flexirentengesetz kann man seinen Rentenbeginn z.B. von 67 auf 63 vorziehen. Die Rente wird dann um z. B. um 14,4 % abgesenkt. Diese Absenkung kann ab einem Alter von 50 durch freiwillige zusätzliche Beiträge etwas abgemildert werden. Geht man doch später in Rente, erhöht sich die gesetzliche Rente.

2. Alle mit Hauptwohnsitz in Deutschland, oder Deutsche, unabhängig von Ihrem Wohnor, können freiwillig in die staatliche Rente einzahlen:
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/01_Rente/01_allgemeines/02_freiwillige_versicherung/00_freiwillige_versicherung_node.html

Quellen und weitere Infos:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/vorruhestand-was-sie-zur-rente-ab-wissen-muessen-1.4388711
https://www.test.de/FAQ-Freiwillige-Rentenbeitraege-Wann-sich-die-Extra-Einzahlungen-lohnen-5218494-0/
test.de - 13 Irrtümer rund um die Rente, u. a
https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/rente-drei-tipps-gegen-die-drohende-altersarmut-a-1233026.html

radneuerfinder:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rentner-altersarmut-pensionaere-1.4338169

Kommentar zur Finzanzierung der angedachten Mindestrente ("Gundrente)" von 896 Euro/monatlich, nach mindestens 35 Beitragsjahren:
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/grundrente-finanzierung-sozialleistungen-1.4442713

radneuerfinder:
https://makroskop.eu/2019/06/die-rente-schmilzt-doch-sparen-ist-nicht-die-loesung/

Florian:

--- Zitat von: radneuerfinder am Juni 07, 2017, 20:22:51 ---http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/martin-schulz-verspricht-stabiles-rentenniveau-bis-2030-a-1150991.html

Ich stelle zunehmend fest, dass Politiker dynamische wirtschaftliche Prozesse der Zukunft mit in Gesetzen fixierten Zahlenwerten festschreiben wollen. Verschuldungsprozente hie, maximaler Beitrag da. Dass solche Rechnungen nur unter bestimmten Voraussetzungen aufgehen und locker von wirtschaftlichen Prozessen, die sich nix von Paragraphen wissen, überlagert werden können - wie z.B. die Eurokriterien in der Finaznkrise - scheint der Politik keinen Gedanken wert. Hallo?

--- Ende Zitat ---


Heute lese ich in einem Interview Axel Börsch-Supan, der schon in der Rürup-Kommission saß und nun wieder in der aktuellen Rentenkommission. Dort wird erwähnt, dass gesetzlich vorgeschrieben ist, dass alle Lücken - die zwangsläufig sind - der Steuerzahler füllen muss. 2025 sei eine niedrige zweistellige Miliardensumme nötig, 2035 dann 100 Mrd.
Und das Eintrittsalter soll auch weiter steigen müssen.

Leider ist das Interview hinter der Paywall.
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/rente-grundsicherung-altersvorsorge-1.4490742

radneuerfinder:
https://makroskop.eu/2019/11/sanktionen-hin-gerichtsurteil-her-auf-die-primaerverteilung-kommt-es-an/

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