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Elektronische Gesundheitskarte

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MacFlieger:
Die eGK wird immer "lustiger".

Elektronische Gesundheitskarte: Daten-Backup in der Diskussion

Was die eGK überhaupt genau machen soll, was man selber machen kann/soll, was der Arzt, was die Helferin machen kann/soll, ist ein ständiges hin und her. Man weiß eigentlich abgesehen von den Buzzwords nicht, was das eigentlich soll. Aber die Details, die man dann doch mal erfährt, sind einfach nur daneben.
Im obigen Artikel geht es darum, dass man bei Verlust oder Defekt der Karte die Daten irgendwie auf die neue bekommen muss und dass die Backupstrategie aktuell ein Problem ist.
Meine Lieblingsstelle aus dem Artikel ist: "Die Sicherung der Notfalldaten ist darum so kompliziert, weil der Patient die eigenen Daten nicht einsehen darf."

Haben die einen an der Waffel? Ich darf meine eigenen Daten nicht sehen? Wie kann ich kontrollieren, ob der Arzt dort aus Versehen (oder wenn man böse ist: absichtlich) falsche Daten eingetragen hat? Ich soll also Daten über mich selber herumtragen und diversen Leuten zugänglich machen, die ich selber aber nicht sehen darf?

Jochen:

 ;) ;) ;) Was spricht dagegen dass jeder Karteninhaber ein Lesegerät bekommt und die Daten ausliest und auf Papier schreibt und alles in einem Leitz-Ordner abheftet  ;) ;) ;)

MacFlieger:
Es spricht dagegen, dass Du auch mit einem Lesegerät keinen Zugriff auf Deine Daten bekommen sollst. Da nützt Dir ein Lesegerät nichts. Du sollst ja Deine Daten (welche Krankheiten Du hast, ob Du Organspender bist etc.) nicht lesen können.

Florian:
Das wäre ja der totale Unsinn.

Überhaupt ist der ganze Datenfetischismus wirklichkeitsfremd. Im Zweifel hat man dann jede Menge alter Daten.

Sollte es wirklich so kommen, dass der Patient nicht sehen oder gar ändern kann, was der Arzt so speichert, ist das Vertrauensverhältnis endgültig am Ende. Wer räumt Alkoholprobleme ein, wenn er dann bei jedem Arztbesuch quasi den Ausweis mit dem entsprechenden Vermerk vorweisen muss?
Oder gar auch in der Apotheke?

mathias:

--- Zitat von: Florian am Februar 11, 2012, 14:35:24 ---Das wäre ja der totale Unsinn.

--- Ende Zitat ---
Wieso? Überlegt doch mal wie frustrierend es ist, zu erfahren, wie krank man eigentlich wirklich ist? Ich denke schon, dass es besser ist, die Wahrheit vor den Patienten geheimzuhalten. Und Abrechnungsbetrug? Bei den Göttern in weiß? Kann ich mir nicht vorstellen....

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