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warlord:
Der Spiegel hat einen guten Leitfaden zur Kündigung von Service-Verträgen:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/korrektes-kuendigen-bei-service-vertraegen-a-845265.html

MacFlieger:
OK, man kann es so machen und eigentlich ist es eine gute Vorgehensweise bei störrischen Anbietern. Problem hat man nur, wenn man bei dem gleichen Anbieter auch noch was anderes hat und dieser das als Druckmittel benutzen kann. Oder wenn es um die Telekom und Festanschlüsse geht, können die sehr gut auch Neuverträge bei anderen Anbietern blockieren.  :(

warlord:

--- Zitat von: MacFlieger am Juli 22, 2012, 09:32:12 ---Problem hat man nur, wenn man bei dem gleichen Anbieter auch noch was anderes hat und dieser das als Druckmittel benutzen kann.
--- Ende Zitat ---

Das funktioniert aber in beide Richtungen. Hat man noch was anderes beim selben Anbieter, hat er ja durchaus Interesse daran, Dich nicht mit störrischem Verhalten noch komplett als Kunden zu verlieren.


--- Zitat ---Oder wenn es um die Telekom und Festanschlüsse geht, können die sehr gut auch Neuverträge bei anderen Anbietern blockieren.  :(
--- Ende Zitat ---

Ja, in Situationen mit unechtem Wettbewerb kann ein "Anbieter"-Wechsel schwierig sein. Das hat aber eigentlich nichts mit dem Vorgehen bei der Kündigung zu tun. Das vom Spiegel zusammengefasste Vorgehen bleibt IMO das einzig richtige. Ich denke kein anderes Vorgehen verspricht in irgend einem Fall mehr Erfolg. Und ich denke den zentralen Punkt, IMMER ALLES BEWEISBAR, kann man den Leuten nicht genug einhämmern. Er wird von Konsumenten immer und immer wieder ignoriert und ist IMO praktisch der einzige Grund, weshalb Konsumenten immer und immer wieder den Kürzeren ziehen bei Streitigkeiten. ("Ach, das Mädel am Telefon war ja so nett, das kommt schon gut..." NEIN!)

MacFlieger:

--- Zitat von: warlord am Juli 22, 2012, 10:03:20 ---Das funktioniert aber in beide Richtungen. Hat man noch was anderes beim selben Anbieter, hat er ja durchaus Interesse daran, Dich nicht mit störrischem Verhalten noch komplett als Kunden zu verlieren.
--- Ende Zitat ---

Soweit die Theorie, die eigentlich nach gesundem Menschenverstand sinnvoll ist. Nur halten sich deutsche Telekommunikationsunternehmen in einem völlig anderen Paralleluniversum auf. Denen sind solche Dinge völlig egal. Man hat riesige Probleme, überhaupt jemanden zu finden, der in einem Problemfall sich das eigentliche Problem überhaupt anschaut und so schnell zu einer Lösung findet. Üblicherweise werden die Nachrichten des Kunden überhaupt nicht gelesen, sondern nur Textbausteine zurückgeliefert, die zu einzelnen Stichwörtern aus dem Schreiben des Kunden passen, aber nichts mit der eigentliche Situation zu tun haben. Oder man bekommt überhaupt keine Reaktion. Ist auch durchaus üblich. Gerade deshalb ist dieser Leitfaden ja so geschrieben wie er ist...


--- Zitat ---Das vom Spiegel zusammengefasste Vorgehen bleibt IMO das einzig richtige. Ich denke kein anderes Vorgehen verspricht in irgend einem Fall mehr Erfolg.
--- Ende Zitat ---

Da stimme ich Dir 100% zu. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es leider trotzdem nicht immer ohne weitere Nachteile abläuft.

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