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Alternativen zu OS X

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Florian:
Ich habe das auch lange so gesehen, aber man kann die vielen Linux-Distris auch als Chance sehen. Software läuft ja in der Regel überall. Wesentliche Teile aller Distris sind gemeinschaftlich.

Und einen klaren Marktführer gibt es mit Ubuntu mittlerweile auch. Viele betrachten es als Standard am Desktop - wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht? Ubuntu hat es natürlich gerade bei den eingefleischten Linuxern hart, da ist es doch schön, dass es zahlreiche Alternativen gibt. (Übrigens basieren sowohl Elementary als auch das populäre Linux Mint auf Ubuntu.)

Klar, würden sich mal ein paar Kleine zusammentun, wäre das wohl sinnvoll, aber bei Canonical (Ubuntu) arbeiten auch so 600 Leute.
Ihre Zahl von 40 Mio. Desktop-Nutzern zweifele ich aber stark an.
https://insights.ubuntu.com/about/

Ob mit 2000 Leute mehr rauskommen würde?

Wie auch immer, man kann mit Linux auskommen, aber solange es nicht sein muss, lass ich es wohl doch. Open-Source ist natürlich ganz generell eine tolle Sache und eigentlich sollte man so klug sein, allein deswegen zu wechseln.



MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am Januar 10, 2017, 14:30:04 ---Ich habe das auch lange so gesehen, aber man kann die vielen Linux-Distris auch als Chance sehen. Software läuft ja in der Regel überall. Wesentliche Teile aller Distris sind gemeinschaftlich.
--- Ende Zitat ---

Da hast Du mich evtl. falsch verstanden. Ich sehe diese Diversität nicht ausschließlich als Nachteil. Es hat auch seine Vorteile. Genau deshalb ist deren Philosophie auch so. Aber bezogen auf Vereinheitlichung von Bedienkonzepten ist es eben hinderlich. 


--- Zitat ---Und einen klaren Marktführer gibt es mit Ubuntu mittlerweile auch. Viele betrachten es als Standard am Desktop - wer hätte das vor ein paar Jahren gedacht? Ubuntu hat es natürlich gerade bei den eingefleischten Linuxern hart, da ist es doch schön, dass es zahlreiche Alternativen gibt. (Übrigens basieren sowohl Elementary als auch das populäre Linux Mint auf Ubuntu.)
--- Ende Zitat ---

Ja, aber selbst unter Ubuntu kann ich zwischen verschiedenen Window-Managern wählen. Wiederum, dies ist ein Vorteil, ich kann das Konzept aussuchen, was mir am besten gefällt, aber auch ein Nachteil, die Programme verhalten sich nicht alle gleich und können nicht alle die gleichen Schnittstellen nutzen.

Florian:
Ja, aber es ist besser geworden… finde ich.

Und ich weiß auch nicht, ob hier wirklich Potential verschwendet wird. Nur weil dann alle an weniger Systemen arbeiten würden. Die meisten Entwicklungen kommen ja am Ende auch den anderen Distris zugute. Anders als die proprietären Systeme ist es eben ein Geben und Nehmen.

Für den Einsteiger ist es natürlich verwirrend und ich kenne auch Linux-Freaks, die andauernd die perfekte Distri suchen. Das ist eben die Qual der Wahl.

Quaestor:
Schon richtig, dass meine "Forderung" im Gegensatz zu Linux steht. Was zum Beispiel ein Vorteil wäre, wenn man HIGs hätte, die für alle Linuxes. Vielleicht gibt es die ja auch. Und wenn man das Ganze reduzieren würde, dann könnten sich vielleicht mehr Entwickler um Anwendungssoftware oder Sicherheit oder was auch immer konzentrieren.

Mir ist aber auch klar, dass das ein Traum bleiben wird.

Florian:

--- Zitat von: Quaestor am Januar 10, 2017, 20:33:21 ---Schon richtig, dass meine "Forderung" im Gegensatz zu Linux steht. Was zum Beispiel ein Vorteil wäre, wenn man HIGs hätte, die für alle Linuxes. Vielleicht gibt es die ja auch.
--- Ende Zitat ---

Da die Lizenzen einräumen, dass jedermann verändern und abändern darf, wird das wohl nicht möglich sein.

Elementary OS hat immerhin eine: https://elementary.io/de/docs/human-interface-guidelines#human-interface-guidelines
Überhaupt denke ich, dass sind echte Mac-Fans, zumindest wie er mal war. Wenn ich könnte, würde ich mich dort einbringen.

Anders als andere sind sie auch mutig genug, gleich darauf hinzuweisen, dass man gerne etwas Geld sehen wollte. Die Null muss man schon selbst eintragen beim Runterladen.


--- Zitat --- Und wenn man das Ganze reduzieren würde, dann könnten sich vielleicht mehr Entwickler um Anwendungssoftware oder Sicherheit oder was auch immer konzentrieren.

--- Ende Zitat ---

Tja, so gesehen gebe ich Dir teilweise recht.
Aber der Hauptpunkt, der mich stört, ist meist die GUI. An sich ist ja alles da, nur wer weiß wo und wie?
Und da braucht man wohl eher die richtigen Leute als besonders viele. Doch in der Linux-Branche sind sie Mangelware. Kein Wunder, denn auch die Windows-Welt hat das alles nie so richtig kapiert.



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