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Alternativen zu OS X

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radneuerfinder:
OS 9 feels noticeably snappier on a G4 machine than El Capitan does on a new Core i7 Mac with SSD storage:
http://arstechnica.com/apple/2016/09/an-os-9-odyssey-why-do-some-mac-users-still-rely-on-16-year-old-software/

Florian:

--- Zitat von: radneuerfinder am September 11, 2016, 23:26:04 ---Magst Du das bei Gelegenheit ein bißchen ausschmücken?

--- Ende Zitat ---

Weiß nicht allzu viel zu berichten.
Es ist keine selbsternannte Workstation sondern ein Wald-und-Wiesen-Dose mit gehobener Ausstattung, auch schon über ein Jahr alt.
Haswell i7k 4,4 Ghz, also keine Xeons. Den kann man auch ganz schön übertakten, wenn man denn will. 64 GB, 1 TB SSD.
Die Grafikkarte ist eine GTX 980 TI, also eins unterhalb der Titan vom letzten Jahr.

Letztendlich ist es also eher Gaming-PC, aber er erledigt auch alles andere bravourös.

Darauf läuft Ubuntu.

Das größte Problem hatte ich damals mit der Aktivierung der CUDA-Funktionen der Grafikkarte. Trotz Treiber wollte es erstmal nicht, mit allerlei Suchmaschinen-Recherche konnte ich das aber lösen. (CUDA braucht man aber eh fast nur zum Rendern.)
V.a. genutzt: GIMP, LibreOffice, Blender und Cinelerra (Videoschnitt).

Das ist ein geteilter Rechner, also nicht meiner. Werde ihn vielleicht mal übernehmen und mich an einem Hackintosh versuchen. Aber wie gesagt: Ubuntu, wenn es läuft, stört auch nicht.
Die totale Einfachheit, wie Apple sie bietet, findet man eben nirgendwo sonst. Am meisten vermisse ich aber eigentlich diverse Programme, auch GIMP ist sicherlich keine Liebesangelegenheit.

Florian:
Wesley Moore stellt sich die selbe Frage wie wir hier, hat zig OS'e durchprobiert und kürt Elementary als Liebling:
http://bitcannon.net/post/finding-an-alternative-to-mac-os-x/

Florian:
Hm, Elementary kommt mir immer vor wie der nicht ganz gelungene Mac.
Zwar finde ich es okay, dass sie sich an macOS orientieren, aber das führt bei mir dazu, dass ich erwarte, dass es auch so funktioniert und aussieht.

Ich glaube fast, da würde ich lieber was nehmen, dass total anders ist.

Häßlicher sind sie alle. Da braucht man nur die Icons anschauen. Ist halt doch die große Kunst, diese verständlich und schön gleichzeitig zu erstellen. Aber gut, dass ist ja wohl nicht das Wesentliche.

radneuerfinder:
Habe Elementary "virtuell" getestet.

+ Aussehen und Übersichtlichkeit gefällt mir
+ Den Ansatz finde ich klasse. Man nehme ein LTS Ubuntu und vereinheitliche bei OS und den wichtigsten Anwendungen Aussehen und Bedienung. Lediglich ein Textverarbeitungsprogramm ist da nicht dabei.
+ Man hat aber trotzdem Zugriff auf alle LinuxProgramme. Die meisten davon sind - wie bei vielen Linux Varianten - super einfach zu finden und zu installieren im mitgelieferten Linux App Store
+ Auch die Entwicklungsrichtung mit wenig und einfach anzufangen und dann erst aufzustocken zu befriedigend vielen Funktionen finde ich gut

- Leider aber ist der Funktionsumfang der angepassten Programme so gering, dass an eine ernsthafte Verwendung nicht zu denken ist. Die Programme in OS X 10.2 konnten da wesentlich mehr. Für computerferne Senioren mag das was sein.
- Gemessen an diesem gewaltigen Nachholbedarf, geht die Entwicklung von Elementary Linux viel zu langsam von statten.

Warum schnappt sich nicht ein HardwareHersteller so ein OS und steckt da mal so viel Energie/Geld/Zeit und dann Marketing rein wie, z.B. bei der Entwicklung von Autos üblicherweise in die Hand genommen wird?

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