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Alternativen zu OS X
Florian:
So erschreckend finde ich das nicht.
Vielleicht wäre es sogar möglich, auf OS X so etwas schon mal zu üben. :)
Aus eigener Erfahrung kann ich eigentlich nur sagen, dass Distris wie Ubuntu (ja quasi mittlerweile der Linux-Standard) oder Elementary sehr viel freundlicher zu Einsteigern sind als vor 15 Jahren Suse oder Debian.
Aber ja, manchmal hat man noch den Eindruck, hier entwickeln Entwickler für Entwickler. Bei Apple ist's ja mehr die Galerie, für die entwickelt wird. :)
radneuerfinder:
Ja, die Mentalität von eingefleischten Linuxern erinnert mich manchmal an "wer es warm haben möchte, sollte auch die Heizung warten können". Und diejenigen, die die Wartung drauf haben, sind dann gegen neue wartungsarme Geräte, weil das ihr (mühsam erworbenes) Können entwerten würde. In eigenen Worten klingt das so:
http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/
fränk:
Linux-Nutzer erinnern mich an Menschen, denen nichts billig genug sein kann.
Die nehmen einige Mühen und Abstriche in Kauf, um Firmen wie Apple oder Microsoft kein Geld hinter her zu werfen.
Und dann irgend wann wird sich das Linux-System schön und die Probleme damit klein geredet und alle die die Sinnhaftigkeit dieser Bastellösungen anzweifeln, sind Deppen.
Ich will keine Zeit mit der Wartung meines Rechners verbringen.
Deswegen kam ich einst zu Apple und sehe mich nun immer mehr gezwungen eine Alternative dazu zu finden.
Flüssig umgehen kann ich mit einem Mac, von Update zu Update, immer weniger.
Florian:
Ich meinte das eher so, dass hier eben ein starkes Übergewicht an Entwicklern und Fricklern am Werk ist und Designer Mangelware sind.
Auch ist es oft schwierig bis unmöglich, Feedback zu bekommen und einzupflegen. Denn einerseits sind (Beta)Tests eben aufwendig (und teilweise teuer), andererseits nutzen ja nur wenige Normaluser Linux. Hier beißt sich Katze also in den Schwanz.
Immerhin gibt es mittlerweile auch hier großes Bemühen, dies zu ändern.
Wenn man aber mit dieser Einstellungen an die Sache herangeht…
--- Zitat von: fränk am Dezember 07, 2015, 11:49:51 ---Linux-Nutzer erinnern mich an Menschen, denen nichts billig genug sein kann.
--- Ende Zitat ---
…braucht man sich nicht wundern, dass man keine netten, hilfsbereiten Linuxer trifft.
Sicher gibt es auch solche wie sie von Dir skizzierten. Die typischen Billigheimser nutzen aber doch viel eher Windows und Raubkopien.
Das eine antikommerzielle Weltsicht stark vertreten ist, ist doch okay, man muss auch mal sehen, dass fast alles auf freiwilliger, unbezahlter Arbeit beruht! Kostgänger sind dann doch wohl andere.
Und Mist wie Softwarepatente und Monopole werden ganz zurecht bekämpft und wir alle sollten da mitmachen.
Radneuerfinder hat eher recht, das Selbermachen und auch die Selbstermächtigung ist oft ein Antrieb. Kann darin eigentlich nur Positives sehen.
Schade ist halt, dass sie den Durchschnittsanwender, der seine Ruhe haben will, damit oft nicht erreichen.
Andererseits kann man auf Linux genauso produktiv sein, dass man ständig fummeln muss ist ein Märchen. Am Anfang ist's halt u.U. viel Aufwand, aber läuft das System mal, läuft es doch genauso wie alle anderen auch meistens unauffällig.
Das eigentliche Problem ist, dass fast alle verbreiteten Produktiv-Programme nicht verfügbar sind. Der Wechsel ist also deutlich schwieriger als zwischen OS X und Windows. GIMP statt Photoshop ist z.B. schon ein ganz schöner Aufwand und oft gar nicht möglich. Auch fast alle anderen Programme muss man ersetzen und die neuen lernen.
Quaestor:
Linux-User erinnern mich überwiegend an Geeks. Sind sozusagen die Leute, die sich in den 70ern mit Computer beschäftigt haben ;-)
Ich kenne ein paar Linuxer und hatte bisher noch nicht das Gefühl, dass diese Linux verwenden, weil es nix kostet.
IMO sind das Linux-User aus Überzeugung.
Wenn jemand geizig ist, dann sind es für mich die Windows-User. Die zwar gerne 1000€ für ne Grafikkarte ausgeben, aber kein Geld für Spiele haben.
Würde sogar soweit gehen, dass die neue Generation der Apple-User geizig sind. Wäre das iPhone kein Statussymbol und oder würde es nicht in eine Hosentasche passen würde doch niemand dafür 700€ ausgeben. Ist auch verrückt, für ein Telefon gerne 700€ ausgeben, aber bei einem Computer rumheulen, wenn dieser nicht für 350€ zu bekommen ist ;-)
Wue gesagt, passt eben nicht in die Hosentasche und lässt sich schlecht mit angeben ...
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