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Der AppStore und die Verlage
Florian:
Was ich gut finde: Mit einem Klick kann man ein Abo auch sicher beenden.
Ich denke wir alle haben schon mal erfahren, wie kompliziert und verärgernd solche Kündigungen ablaufen können. Ein klarer Gewinn für den Abonnenten.
MacFlieger:
--- Zitat von: warlord am Februar 15, 2011, 15:43:22 ---Womit also einerseits geklärt wäre, dass dies
--- Zitat von: MacFlieger am Februar 11, 2011, 11:06:35 ---Bei In-App-Käufen werden sie nur gezwungen, auch zusätzlich über den AppStore zu verkaufen. Sie können aber auch weiterhin an Apple vorbei diese Verkäufe tätigen.
--- Ende Zitat ---
also eben nicht stimmt. In-app sind nur Verkäufe via Apple erlaubt.
--- Ende Zitat ---
Zu meiner Ehrenrettung: Zum Zeitpunkt meines Postings waren die Infos auch noch so. Du schriebst ja auch zur Recht: "sonderlich vorhersehbar sind die ständigen Windungen und Auslegungsänderungen von Apple ja auch nicht."
Bisher war es so, dass es einige Apps gab, die innerhalb der App externe Webseiten aufriefen und man so in der App Inhalte kaufen konnte. Die Sony Reader App wurde dann mit der Begründung abgelehnt, dass ein zusätzlicher Kauf über Apples In-App-Verfahren nicht möglich war.
Mittlerweile ist es ja konkretisiert worden: Innerhalb der App ist ausschließlich und nicht zusätzlich der Verkauf über Apples In-App-Verfahren erlaubt. Sogar Hinweise oder Links auf eine externe Kaufmöglichkeit sind verboten. Das scheint mir doch überzogen. Vor allem, weil es extern ja sowieso nicht billiger sein darf.
Aber auch mal was positives: :)
Für den Kunden/Nutzer ist das kaufen und verwalten über Apples Verfahren viel einfacher, als alle anderen bisherigen Verfahren. Eine Stelle, bei der man alle seine Abos überblicken und verwalten kann, ein Klick, um ein Abo zu beenden, ohne doofe und nervende Rückfragen, wie sonst üblich. Wer schon einmal jahrelang laufende Abos gekündigt hat, weiß wie man dann erst einmal suchen muss, wie und wo man kündigen muss. Für den Benutzer finde ich das Verfahren sehr angenehm.
radneuerfinder:
--- Zitat von: MacFlieger am Februar 10, 2011, 17:50:21 ---Zum einen weist Apple ja in den berichten aus, dass mit dem AppStore praktisch null Gewinn gemacht wird
--- Ende Zitat ---
Apple zwingt also Anbieter dazu die kostenlose Konkurrenz zu subventionieren. Wie viel Prozent der Apps werden nochmal kostenlos angeboten?
Nach dem Willen Apples soll ich mein Bahnticket also demnächst inApp kaufen? Und bei jeder über Apple verkauften Fahrkarte entfallen für die Bahn 30 % (oder sinds über 40 %) Unkosten? Das glaub ich nie und nimmer. Oder es bleibt aus historischen Gründen der Verkauf über die Webseite. Aber Links auf die Webseite sind inApps nicht mehr erlaubt. :o ???
Lieber als als Ladenbesitzer würde ich Apple gerne als Markthallenbesitzer ansehen, der verschiedene Läden vereint. Und gewisse Mindeststandards durchsetzt. Einheitliches Bezahlsystem, MarkthallenAufsicht prüft auf Spyware, etc.
Im Amazon MP3 Store einkaufen geht auf dem iPhone nicht. Finde ich blöd!
warlord:
--- Zitat von: radneuerfinder am Februar 16, 2011, 17:24:09 ---Nach dem Willen Apples soll ich mein Bahnticket also demnächst inApp kaufen? Und bei jeder über Apple verkauften Fahrkarte entfallen für die Bahn gut 40 % Unkosten? Das glaub ich nie und nimmer.
--- Ende Zitat ---
Nur noch etwas Geduld. Gleich wird hier jemand aufkreuzen und Dir erklären, dass auch 42% wirklich billig sind. Der Verkauf über Ticket-Automaten und eigenes Personal ist nie und nimmer so billig hinzukriegen... Bzw. die Bahn das halt gefälligst in Safari basteln soll... 8) ;)
MacFlieger:
--- Zitat von: radneuerfinder am Februar 16, 2011, 17:24:09 ---Apple zwingt also Anbieter dazu die kostenlose Konkurrenz zu subventionieren. Wie viel Prozent der Apps werden nochmal kostenlos angeboten?
--- Ende Zitat ---
Weniger die kostenlose, als mehr die niedrigpreisige Konkurrenz.
Bei kostenlosen Apps fallen für Apple nur Hosting-Kosten und Support an, dass ist beides ein nicht so hoher Anteil, hatten wir ja schon.
Bei niedrigpreisigen Apps fallen die Kreditkartenkosten recht hoch, evtl. sogar höher als die Preise selber aus.
Effektiv subventionieren die hochpreisigen Apps die niedrigpreisigen. Die kostenlosen sind mehr oder weniger aussen vor.
--- Zitat ---Nach dem Willen Apples soll ich mein Bahnticket also demnächst inApp kaufen?
--- Ende Zitat ---
Gilt das auch für so etwas? Wenn sich in Zukunft immer mehr so hochpreisige Sachen über den Store verkaufen müssen, dann wird evtl. in Zukunft der Gewinn im Store doch höher als null ausfallen. Dann wäre es sicherlich sinnvoll auch gestaffelte Preise einzuführen.
--- Zitat ---( oder sinds über 40 % Unkosten?
--- Ende Zitat ---
Nun ja, der Unterschied zwischen den 30% und den errechneten 42% (wie errechnet der das eigentlich genau?) scheint ja hauptsächlich an der Mehrwertsteuer zu liegen. Die Mehrwertsteuer muss man ja eh abführen und ist bei "normalen" Verkäufen auch weg. Also kein Unterschied. Nur eben der Nachteil, dass man immer zu Luxemburger Konditionen verkauft. Für die einen (D) ist das gut, für die anderen (CH) schlecht.
--- Zitat ---Lieber als als Ladenbesitzer würde ich Apple gerne als Markthallenbesitzer ansehen, der verschiedene Läden vereint. Und gewisse Mindeststandards durchsetzt. Einheitliches Bezahlsystem, MarkthallenAufsicht prüft auf Spyware, etc.
--- Ende Zitat ---
Bis auf die wirklich doofen Beschränkungen (man muss InApp anbieten, auf keinen Fall Links zu Angeboten ausserhalb etc.), die meiner Meinung nach weg gehören, wo ist denn der Unterschied? Der Markthallenbesitzer bekommt Geld für Nutzung des einheitlichen Bezahlsystems (naja, eigentlich kriegen das die Kreditkartenfirmen), für die Kontrolle und den Standplatz (Strom/Heizung).
--- Zitat von: warlord am Februar 16, 2011, 17:48:07 ---Nur noch etwas Geduld. Gleich wird hier jemand aufkreuzen und Dir erklären, dass auch 42% wirklich billig sind.
--- Ende Zitat ---
s.o. Wo ist denn der Unterschied, ob in- oder extern? MWSt muss ich immer zahlen.
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