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Mac Appstore

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MacFlieger:

--- Zitat von: Florian am Oktober 21, 2010, 19:33:24 ---Hätte ich nie gedacht, dies mal zu denken, aber vielleicht ist Windows auf dem Mac ein Ausweg…  :-X

--- Ende Zitat ---

Soweit ist es zum Glück noch nicht.

FOX:
Vielleicht sollte man mal abwarten, wie das ganze anläuft. Wahrscheinlich sind da eh nur die Pups-Programme drin (Spiele etc.) und andere Software gibt's ganz normal wie bisher zu kaufen. Vielleicht gibt's dann auch zwei Vertriebskanäle: einmal App-Store, einmal beim Hersteller selbst und bei den Versendern.

Nicht gleich vorher jammern.. Das alles nur noch im App-Store erhältlich ist, wage ich zu bezweifeln.
Software-Anbieter können ja entscheiden was sie machen möchten. Entweder den (auf den ersten Blick) Anwenderfreundlichen App-Store benutzen, oder die üblichen Verkaufskanäle nutzen.

warlord:
Die Gefahr ist halt einfach, dass viele (leider eben auch Entwickler) sofort losrennen, wenn Apple was neues gepupst hat. Ohne zu überlegen, was das für (auch längerfristige) Vor- und Nachteile hat und ob man das unterstützen sollte oder nicht. (Den Habenwollen-Effekt gibts leider auch bei Entwicklern.) Und wenn zuviele Entwickler kopflos mit ihren Produkten in den Mac App Store rennen, kann eben durchaus eine Situation entstehen, dass im Mac App Store nicht präsente Produkte nicht mehr genügend Aufmerksamkeit erhalten, um noch in rentabler Zahl verkauft zu werden.

FOX:
Aber das Problem existiert doch jetzt schon. Ich suche eine bestimmte Software und suche mir den Wolf, um im Netz etwas brauchbares zu finden. Beispiel: irgendwelche PlugIns für Indesign oder Photoshop. Dann suche ich seit Jahren kleinere Spielchen in deutscher Sprache (für meine Mutter) und finde nichts richtig gutes. Im App-Store für das iPhone/iPad ist das viel einfacher...

Viele Tools, in meinem Fall für die Produktion von Printprodukten, kenne ich gar nicht. Würde ich im App-Store die meisten aufgelistet haben, würde ich Software kaufen, die ich bis Dato gar nicht kannte.

Also widerlege ich deine These und sage, dass es für die meisten Entwickler sogar erhebliche Mehrverkäufe generieren würde, wäre ihre Software bei Apple gelistet. Dort ist alles konzentriert und ich muss nicht mühsam alles was ich brauche per Google suchen. Dann habe ich dort noch Rezensionen, die z.b. für die besagten PlugIns perfekt wären. Im Moment muss ich entweder alles selbst testen, oder irgendwelche Foren finden, die Funktionsumfang/Stabilität etc. genau beschreiben.

warlord:

--- Zitat von: FOX am Oktober 22, 2010, 11:43:40 ---Aber das Problem existiert doch jetzt schon. Ich suche eine bestimmte Software und suche mir den Wolf, um im Netz etwas brauchbares zu finden. Beispiel: irgendwelche PlugIns für Indesign oder Photoshop. Dann suche ich seit Jahren kleinere Spielchen in deutscher Sprache (für meine Mutter) und finde nichts richtig gutes. Im App-Store für das iPhone/iPad ist das viel einfacher...
--- Ende Zitat ---

Eben, Du bestätigst im Prinzip genau meine These. Im Moment suchst Du noch an unterschiedlichen Quellen nach Software. Mit dem Mac App Store besteht die Gefahr, dass die Leute nur noch dort suchen. Wenns dort das Gewünschte nicht gibt, dann gibt es das Produkt überhaupt nicht. Wer also nicht da ist, verkauft nicht mehr...


--- Zitat ---Viele Tools, in meinem Fall für die Produktion von Printprodukten, kenne ich gar nicht. Würde ich im App-Store die meisten aufgelistet haben, würde ich Software kaufen, die ich bis Dato gar nicht kannte.
--- Ende Zitat ---

Unabhängige Zusammenstellungen wie das (selige) Versiontracker (jetzt CNET), die Software aus unterschiedlichen Quellen auflisten, werden doch in jedem Fall kompletter sein können, als die Verkaufsliste eines einzelnen Stores.


--- Zitat ---Also widerlege ich deine These und sage, dass es für die meisten Entwickler sogar erhebliche Mehrverkäufe generieren würde, wäre ihre Software bei Apple gelistet.
--- Ende Zitat ---

Du hast meine These überhaupt nicht widerlegt, sondern bestätigt. Ich sagte ja nicht, dass die Verkäufe jener Entwickler sinken, die in den Mac App Store gehen. Die Gefahr besteht für jene, die eben nicht in den Store gehen möchten (oder können).

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