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Apple = Google 2.0?
MacFlieger:
Da ich Yosemite noch nicht installiert habe, ist mir da noch nicht aufgefallen. Aber etwas entsprechendes ist mir wenige Minuten nach Installation von iOS 8 aufgefallen:
Ich rufe oft Apps unter iOS 8 auf, in dem ich in Spotlight die Anfangsbuchstaben eintippe. Nach der Installation von iOS 8 fiel mir auf, dass unter dem Suchfeld vor Tippen eines Buchstaben eingeblendet wurde, dass nun auch Ergebnisse aus Websuchen von Spotlight dort auftauchen würden. Da wurde mir sofort klar, dass mindestens die Suchbegriffe an irgendwelche Stellen geschickt werden. Zudem war die Suchfunktion logischerweise langsamer als vorher rein lokal.
Daraufhin habe ich die Einstellungen der Spotlightsuche aufgerufen und dort stand auch explizit, welche Daten wann übertragen werden. Und es stand dort auch, welche Optionen man dagegen deaktivieren muss (“Spotlight-Vorschläge” und “Bing Websuchen”). Beides deaktiviert und schon ist die Spotlightsuche wieder so schnell wie vorher.
Florian:
--- Zitat von: radneuerfinder am Oktober 20, 2014, 23:15:57 ---Ja, an Google für die Suchvorschläge, aber an Apple? Wofür?
--- Ende Zitat ---
Nun, ich meinte Apple statt Google, nicht beide.
--- Zitat ---Apple bekommt auch mit, wenn ich den Dialog "Über diesen Mac" aufrufe, oder eine beliebige Email Adresse in Mail.app einrichte, wie ich hier lese:
https://github.com/fix-macosx/yosemite-phone-home
--- Ende Zitat ---
Wahnsinn. Danke für den Hinweis! Mir reicht's jetzt wirklich.
Es ist jetzt also endgültig wie unter Windows, wo man erstmal Einstellungen ändern muss und diverse Patches von anderen Quellen einspielen muss, damit das Nach-hause-Telefonieren eingeschränkt wird.
Gleichzeitig äußerst man sich lang und breit, wie ernst Apple doch die Privatsphäre der Nutzer nimmt. Offensichtlich hat dort noch niemand realisiert, dass Nichtsammeln von Daten dazu der beste Weg ist. Nein, man schafft neue Datenfunkereien. :-X
MacFlieger:
--- Zitat von: Florian am Oktober 21, 2014, 12:38:31 ---Gleichzeitig äußerst man sich lang und breit, wie ernst Apple doch die Privatsphäre der Nutzer nimmt. Offensichtlich hat dort noch niemand realisiert, dass Nichtsammeln von Daten dazu der beste Weg ist. Nein, man schafft neue Datenfunkereien. :-X
--- Ende Zitat ---
Volle Zustimmung. Leider ist diese Erkenntnis immer mehr auf dem Rückzug, egal ob Apple, andere Computerfirmen, Politiker oder woanders… >:( >:(
Quaestor:
Schade, langsam wird's Zeit für Linux ...
Diese Entwicklung hätte man mal einem Apple-User in den 80ern voraussagen sollen. Der wäre lachend zusammengebrochen ;-)
Florian:
Wollte ich vorhin auch schon schreiben…
Eigentlich will ich mir schon lange mal einen Hackintosh basteln, aber jetzt frage ich mich echt, ob sich das überhaupt noch lohnt!
Schon eine Weile fummele ich ein bisschen mit Open-Source-Programmen herum, geht auch… vor allem fehlen würden mir gewisse Annehmlichkeiten. Und dann gibt es noch die stete Befürchtung, von Linux doch schnell überfordert zu sein bzw. zu viel Zeit darauf verwenden zu müssen.
So allmählich, weiß ich gar nicht mehr, was ich noch kaufen soll. Das macht das Leben nur insofern praktischer, wenn man nichts Neues braucht - anders als ich. :(
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