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Das Astronomiethema
fränk:
Zur Sommersonnenwende, wo es praktisch kein astronomische Nacht gibt, es also nicht wirklich dunkel wird, mit einem Astrothema zu kommen, ist den Hobbyastronomen gegenüber unfair!
Das verlinkte Bild gefällt mit jetzt nicht soo gut, da sind die Bilder der Hobbyfotografen irgendwie netter anzuschauen. Ob die nun mehr zeigen, kann ich nicht sagen.
Florian:
Ich stimme Dir zu, aber das kann man so nicht recht vergleichen. Herschels Bilder werden ja im fürs menschliche Auge nicht sichtbaren Infrarotbereich aufgenommen. Was da also zu sehen ist, ist so nicht zu sehen. :)
Da Infrarotstrahlung auch gut durch Staubwolken dringt, kann man so quasi hindurchsehen und tiefer ins Universum vordringen, auch etwa in diese Staubwolken, in denen Sterne entstehen. Auch extrasolare Planeten kann man so eher erfassen, da ja im sichtbaren Bereich der Stern viel zu hell ist um die Planeten zu sehen… bisher berechnet man ja indirekt via Schwankung der Lichtstärke des Sterns.
Das Verlassen der irdischen Atmosphäre ist da sehr wichtig, da diese fast alle Infrarotstrahlung schluckt. Insofern kann man auch auf ganz neue Bilder und Einsichten hoffen.
VollPfosten:
Ganz interessant ist ja, dass die NASA auch bei Neuausschreibungen noch das "englische" Maßsystem verwendet (New Scientist). Das ist der Kooperation nicht gerade förderlich, und die Zulieferer, die auch gerne Nicht-US-Kunden beliefern möchten, gucken in die Röhre.
Florian:
Heute/gestern kommt die Meldung, dass deutsche Forscher aus Daten der Cassini-Sonde (NASA) mithilfe von Laborversuchen, schlussfolgern, dass es auf dem eigentlich recht unscheinbar wirkenden Saturn-Mond Enceladus „wohl“ flüssiges Salzwasser gibt, unter Eis. Das wäre ja eine der Voraussetzungen für organisches Leben.
Dazu ein Zeit-Artikel.
Vermutet hat man da ja schon länger, nun gibt es neue Indizien das dieses Salzwasser flüssig vorliegt.
Die Schwestersonde von Cassini war ja Huygens, die auf dem Saturnmond Titan landete während Cassini noch seine Runden dreht und letztes Jahr dem Enceladus fast schon streifte (absichtlich).
Von der Landung Huygens gibt es eine tolle Art Kunstfilm aus den Messungen. Verdichtet auf etwa fünf Minuten.
Florian:
Die SZ fährt ja die Serie „Reden wir über Geld mit…“, diesmal mit dem deutschen (einmaligen und ehemaligen) Astronauten Ulrich Walter: „Astronauten sind arme Schweine. ;D
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