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Das Astronomiethema

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warlord:
Und heute in der Zeitung bin ich über einen Bericht über etwas gestolpert, das Hobby-Astronomen möglicherweise interessieren könnte:
http://www.alpineastrovillage.com/german/

Florian:
„GJ 581g“ ist als Name sicher noch ausbaufähig. Immerhin ist es der erste Exoplanet, auf dem theoretisch Leben möglich ist. Grund sind die vermuteten Temperaturen, die flüssiges Wasser erlauben. Der Planet ist nahe an seinem Stern, deshalb konnte man ihn entdecken, aber da seine Sonne ein roter Zwerg ist heizt er sich nicht so stark auf. 
Bis zu dem System sind es schlappe 20 Lichtjahre. Wie gerne würde ich da mal vorbeischauen.
Jedenfalls ist die Milchstraße noch viel größer. Es dürfte also eine Vielzahl von erdähnlichen Planeten geben und nicht nur Gasriesen. Warum auch nicht?

http://www.nasa.gov/topics/universe/features/gliese_581_feature.html
http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung/astronomie-forscher-finden-hinweise-auf-erdaehnlichen-planet;2664188;0

Florian:
Neulich lasen wir ja, dass man mit dem Kepler-Teleskop ein System mit sechs Planeten ausgemacht hat. Bisschen untergegangen dabei ist der aktuelle Status-Report der Mission. Hier ein schöner Bericht:
http://arstechnica.com/science/news/2011/02/nasas-kepler-status-report-1235-exoplanet-candidates.ars

Es gibt also nicht nur jede Menge Gasriesen. Je genauer man draufschaut, desto mehr zeigt sich das Systeme wie unseres und Planeten in ungefährer Erdgröße wohl gar nicht so selten sind.

Florian:
In nicht mal einer Stunde tritt die Sonde Messenger als erstes menschgemachtes Objekt in den Merkur-Orbit ein. Er ist der letzte Planet im Sonnensystem, der noch nicht umrundet wurde.

Warum? Durch die Nähe zur Sonne ist Messenger schon sehr schnell. Die Anziehungskraft des kleinen Merkur ist dagegen recht gering. Die Sonde muss also extrem abbremsen, um nicht daran vorbei zu schießen. Dazu braucht sie Treibstoff, also wird sie schwerer. Ein schweres Objekt kann man aber schwerer bremsen. Zudem braucht unser Freund im All einen großen Schild gegen die Bombardierung von Sonnenpartikeln, denn das Magnetsystem des Merkur bricht öfters mal zusammen - warum weiß man noch nicht.

Alles in allem also eine echte Herausforderung an die Sondenbauer, die man erst mit modernsten Materalien löste.

Nach langer Reise also nun der hoffentlich erfolgreiche Eintritt.

http://www.nasa.gov/mission_pages/messenger/main/index.html

Dale:
In der Nacht von Samstag den 19.03.11 auf Sonntag wird der Mond so nahe an der Erde sein wie seit fast 20 Jahren nicht mehr. Bei klarer Sicht sollte der Anblick auf den Super-Mond (wird tatsächlich so genannt) beeindruckend sein. Viel Spaß denen den ein gutes Wetter vergönnt ist.

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