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Apple und die Umwelt
Florian:
Greenpeace fordert den Einsatz erneuerbarer Energien.
Tja, warum hat Apple wohl 40 Hektar Land gekauft und entsprechend viele Photovoltaikmodule in Auftrag gegeben? Strom fließt wohl ab Oktober. Übrigens kommen bestimmt nicht billige E20-Paneele zum Einsatz, die 20% Wirkungsgrad erreichen sollen und man baut sogar Motoren ein, um der Sonne zu folgen.
Quelle
Da steht auch, dass der Strommix in den USA nun mal 50% Kohle beinhaltet.
Bestimmt wird Greenpeace dann nachher es so darstellen wollen, als hätte Apple auf ihren Druck reagiert.
Ziemlich durchsichtige, also schlechte, PR.
Das Apple nicht mit dem Kohlestrom wirbt, ist auch klar.
Edit: Und Biogasanlage kommt auch noch dazu.
radneuerfinder:
Ich mag ja Transparenz. 8)
Ich wundere mich eher, Apple hatte ja bereits auf früheren Druck von Greenpeace reagiert. Warum also hier nicht präventiv? Und andererseits rumjammern was mit 100 Milliarden Barvermögen gemacht werden soll? Die Anlage hätte man ja auch gleich mitbauen können. Mindestens.
Florian:
Hat vielleicht mit dem Lieferanten zu tun. Diese Module sind ja noch recht neu. Apple wollte vielleicht den besten Ertrag pro Hektar oder den Werbeeffekt? Vielleicht wollte man auch erstmal schauen, wie iCloud einschlägt.
Klar ist, dass der billige Kohlestrom in dieser Region viele Datenzentren angelockt hat. Da Apple aber viel Geld in die Hand nimmt, um die Abhängigkeit zu verringern, sollte man auch andere Faktoren in Betracht ziehen, die möglicherweise zu der Standortentscheidung geführt haben.
So oder so finde ich, dass diese Greenpeace-Meldung bzgl. Apple zu spät kommt. Wenn der, der sich bewegt, auch noch in die Pfanne gehauen wird, stimmt was nicht.
warlord:
--- Zitat von: Florian am März 09, 2012, 14:11:18 ---Ziemlich durchsichtige, also schlechte, PR.
--- Ende Zitat ---
Das kann man sich dort halt seit Jahren leisten. Hinterfragen, was aus deren Mündern und Federn kommt, war im Klima der vergangen Jahre "tödlich". Also traute sich kaum jemand. Und wer sich doch mal traute, dem wurde vom einen Teil der Presse reflexartig böse Absicht und Eigennutz unterstellt und vom Rest der Presse wurde er garantiert gemieden.
Zum Glück ändert sich das allmählich und ganz langsam etwas. Allerdings ja auch erst, seit es einigen ehemaligen Umwelt-Aktivisten gedämmert hat, dass in diesem Klima-Komplex einiges nicht stimmt und nicht stimmen kann. Und die das auch äussern. Denn ganz so schnell können auch die "Ministerien der Wahrheit" jemanden, der eben noch zu den "Guten" gehörte und die reine Wahrheit verkündete, nicht verdammen und in einen "Bösen" um-schreiben. Und in deren Bresche schafft es nun auch der eine oder andere Wissenschafter, der bisher totgeschwiegen wurde oder sich nicht traute, sich mit Erkenntnissen Gehör zu verschaffen, die nicht so recht ins Klima-Katastrophen-Bild passen wollen.
radneuerfinder:
Ich komm da nicht mehr mit. Durchsichtige ÖffentlichkeitsArbeit = schlecht. Undurchsichtige PR = gut. Oder wie ???
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