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Von Linux zu Vista?
radneuerfinder:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Von-Linux-zurueck-zu-Microsoft-Schwarz-Rot-in-Muenchen-will-LiMux-rauswerfen-3621178.html
radneuerfinder:
Was ich bis gerade nicht wusste:
Das [münchner] Bildungsreferat betreibt mit 38 000 Computern viel mehr Rechner als alle anderen Referate und Betriebe der Stadt zusammen. In diesem Referat wurden keine Computer auf LiMux umgestellt. Man werkelt fröhlich mit Windows (XP). Nicht so fröhlich scheinen aber Admins und Anwender.[/i] [Die] Computertechnik sei komplex "und von häufigen Ausfällen geprägt" ... Das Referat habe "Probleme, die Grundleistungen zufriedenstellend zu erbringen" ... Die IT-Unterstützung laufe derzeit als "Notbetrieb beziehungsweise rudimentärer Grundbetrieb, der erst durch einen organisatorischen Notfallplan überhaupt möglich geworden ist". Die Schulen und Kitas reagierten darauf sehr unzufrieden und mit erheblichen Beschwerden. Der bis Ende 2017 genehmigte Etat für externe IT Dienstleister war bereits im Oktober 2015 ausgegeben, "ohne es zu bemerken". Das Umstellen des Betriebssystems auf Windows 7 darf nun sofort geschehen:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/it-ausstattung-in-muenchen-totalausfall-im-bildungsreferat-nicht-ausgeschlossen-1.2904985 [Artikel vom 13. März 2016]
Na, da könnte die Migration auf Windows 7 doch in 3 Jahren - pünktlich zum Support Ende - abgeschlossen sein. :P
Auch wenn mir das 450 seitige Gutachten nicht vorliegt, wage ich trotzdem die Frage: Wieso wurde die Abteilung mit der größten IT in dem Accenture Gutachten nicht berücksichtigt??
Florian:
Das ist alles ein Riesenhaufen Mist.
Von A-Z geht es nur um Microsoft, schon lange nicht mehr um Linux oder den Gedanken quelloffene Software, Sicherheit und Unabhängigkeit.
Das die Mehrzahl der Rechner noch auf XP läuft, ist völlig selbstverständlich, wenn man die Zustände im Bildungsreferat kennt. Hatte damit mal peripher zu tun und kenne einen Admin. Mehr sage ich jetzt aber nicht.
(Warum die damals ausgenommen wurden, weiß ich auch nicht, aber wahrscheinlich hieß es das Schuljahr geht doch gleich los oder es war wegen Burnout wieder mal niemand zu greifen.)
Jetzt kann man natürlich frohlocken: Mit Linux wäre das nicht passiert. :)
Wie auch immer, jeder Wechsel, egal von wo nach wo, würde in solchen Strukturen wie den Münchner Behörden (oder anderswo) viel Ärger hervorrufen. Auch ein etwaiger Schritt von LiMux weg wird das wieder beweisen.
Und dann zahlt man wieder mehr, hat keine wirkliche Kontrolle über den Datenabfluss und ist um Zehnerpotenzen mehr Schadsoftware ausgesetzt.
Typisch Politik: Keine Ahnung und kein Durchhaltevermögen, aber immer ein offenes Ohr für die lokale Niederlassung der Megaunternehmen.
Bin schon sehr enttäuscht von der ganzen Geschichte.
radneuerfinder:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/LiMux-Aus-in-Muenchen-Opposition-wettert-gegen-katastrophale-Fehlentscheidung-3622848.html
Florian:
Ich sag's ja, um Fakten geht es nicht.
Bzw. um andere. MS ist ja ganz sicher nicht nur aus Lust und Laune von Unterschleißheim (Nicht-München) nach Schwabing (München) gezogen.
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