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Von Linux zu Vista?
MacFlieger:
Tolle Zusammenfassung.
Jeder dritte Satz enthält "Da wir keine Daten aus München haben, nehmen wir mal an..."
Edit:
Gar nicht schlecht finde ich folgendes Posting:
Die belastbaren Zahlen brechen unter Belastung schnell zusammen
radneuerfinder:
http://www.heise.de/open/meldung/Linuxtag-LiMux-in-Muenchen-erfolgreich-verankert-1867769.html
radneuerfinder:
Limux geht in den Regelbetrieb. Nach über 10 Jahren - 5 Jahre später als ursprünglich avisiert - ist das Projektziel erreicht und über 80 % der Computer der Stadtverwaltung München laufen jetzt mit Limux, einem angepassten Ubuntu Linux:
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/3176223.pdf
Aus dem Bericht:
Mit der Migration auf LiMux ist der Eigenbetrieb Münchner Kammerspiele dem Beschluss des Stadtrats nachgekommen. Leider hat dies die tägliche Arbeit aller Benutzerinnen und Benutzer am Computer deutlich erschwert. Besonders einfache Standardtätigkeiten wie z.B. Dokumente drucken oder eine Datei abspeichern sind im Vergleich zu Windows nur mit vielen zusätzlichen Klicks möglich. Insbesondere der Dokumentenaustausch mit unseren vielen Partnern im In- und Ausland ist durch Inkompatibilitäten des OpenOffice-Pakets ein Problem und erfordert ständiges Nachar- beiten. Weiter waren auch viele Webseiten auf Grund veralteter Browser-Versionen im LiMux Ar- beitsplatz der Kammerspiele nicht mehr aufrufbar.
Die Browserversionen wurden mittlerweile aktualisiert und müssen künftig aktuell gehalten werden. Insgesamt sind noch weitere Verbesserungen am LiMux Arbeitsplatz notwendig.
Weiter zu bearbeiten:
Der Einsatz der neuen LibreOffice und WollMux Versionen sollte zügig erfolgen, um die Probleme mit dem Dokumentenaustausch zu verringern und die Seriendruckfunktion zu verbessern.
Das Referat für Gesundheit und Umwelt hat sich bereits in der Feinkonzeptphase des Projekts personell eingebracht. Die eigentliche Migration wurde schon im Jahre 2007 mit der Umstellung von Microsoft Office zu OpenOffice.org begonnen. Mit Verfügbarkeit der Basisclient-Version 1.7 startete dann auch Anfang 2009 der Rollout des Betriebssystems LiMux. Inzwischen konnte das RGU die ursprünglich geplanten Zahlen deutlich überschreiten. Es sind derzeit - abgesehen von wenigen Spezialarbeitsplätzen mit angebundenen Medizingeräten - alle Arbeitsplatzrechner des Referats auf LiMux umgestellt.
Als hinderlich hatte sich die geringe Akzeptanz bei den Benutzerinnen und Benutzern herausge- stellt. Auch heute noch wird die Migration weithin als nachteilig empfunden. Besondere Probleme bereiten nach wie vor die Verfügbarkeit und Einbindung von Fachverfahren, die Kompatibilität der Office-Formate bei der Kommunikation mit "dem Rest der Welt" und die mangelhafte Unterstüt- zung von Druckern und Peripheriegeräten.
Als Vorteil bleibt die Entwicklung des Vorlagensystems WollMux zu nennen sowie die guten Ansät- ze in Bezug auf eine automatisierte Verwaltung der Arbeitsplatzrechner mittels Softwareverteilung und Systemmanagement.
Florian:
Potzblitz, man muss Browser hin und wieder updaten! Das ist natürlich eine bahnbrechende Erkenntnis, die alle Steuermillionen alleine schon wert ist. ;D
MacFlieger:
--- Zitat von: Florian am Dezember 13, 2013, 23:36:28 ---Potzblitz, man muss Browser hin und wieder updaten!
--- Ende Zitat ---
Das ist eben der Nachteil bei Linux. Bei Windows kann man auch immer noch den Internet Explorer 5 oder 6 einsetzen. Wird ja bei großen Firmen bevorzugt so gemacht... :-X
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