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Von Linux zu Vista?
radneuerfinder:
http://www.heise.de/open/meldung/Freiburg-OpenOffice-soll-durch-MS-Office-ersetzt-werden-1749302.html
Florian:
Viel Geld gespart, weil richtig herum angepackt. LiMux ist voll im Soll, 80% der Arbeitsplätze nutzen Linux, und alle Open Office.
http://www.heise.de/open/meldung/Linux-in-Muenchen-Ueber-10-Millionen-Euro-gespart-1755574.html
München ja, Freiburg nein, wo lag der Unterschied?
http://www.heise.de/open/artikel/Die-Woche-OpenOffice-im-Amt-1759507.html
Dieses Thema gesamt betrachtet muss ich Terrania recht geben: Linux ist nicht wirklich für die Endanwender geeignet. Aber im Amt klicken nutzen sie ja doch v.a. Eingabemasken etc. wie seit Ewigkeiten, da ist das ziemlich egal.
MacFlieger:
--- Zitat von: Florian am Dezember 05, 2012, 15:49:08 ---München ja, Freiburg nein, wo lag der Unterschied?
--- Ende Zitat ---
Freiburg hat das sehr zögerlich und wenig motiviert angegangen.
Erst einmal ging es in Freiburg nur um den Wechsel von MS Office auf OpenOffice und gar nicht um Linux.
Hauptproblem bei diesen Umstiegen ist, dass speziell angeschaffte Lösungen und Software nur unter MS Office bzw. Windows, teilweise sogar nur unter bestimmten uralten IE-Versionen laufen. Bei einem Umstieg muss man daher genau diesen speziellen Lösungen angehen und Zeit und Geld in eine Migration in ein offeneres Format/Lösung investieren.
Das wurde in Freiburg nicht gemacht. Hier wurden nicht die Plätze, sobald es bei denen möglich war, nach und nach zu OpenOffice migriert, sondern beide Officeversionen parallel installiert. OpenOffice blieb dabei bei einer Uralt-Version stehen und wurde nicht gepflegt, bei MS OFfice wurden teilweise neuere Versionen angeschafft. D.h. da hat jemand zwei verschiedene Office-Pakete auf dem Rechner, von denen er eines "gut" kennt=gewohnt ist. Was wird der wohl benutzen? Geld konnte so auch nicht gespart werden, da man ja weiterhin die Office-Lizenz braucht und das Office auch gepflegt werden musste. Effektiv also alles teurer, da neben den normalen MS-Office-Kosten noch "Kosten" für OpenOffice dazu kommen.
radneuerfinder:
Der Computerhersteller HP hat im Auftrag von Microsoft nachgerechnet was München der Umstieg auf LiMux bisher gekostet hat und kommt auf 61 Millionen Euro. Die Stadt München sprach kürzlich (s. o.) von 23 Millionen Euro:
http://www.focus.de/finanzen/news/software-streit-bei-der-stadt-muenchen-haben-udes-it-experten-falsch-gerechnet_aid_901250.html
Florian:
Da stellt man sich doch gleich mal die Frage, warum Microsoft solche Studien überhaupt in Auftrag gibt und dann auch noch bei einem Unternehmen, dass auch noch groß im Geschäft mit Windows-Desktops ist, um die es hier ja v.a. geht.
MS hat von Anfang an aus allen Rohren gegen alle öffentlichen Linux-Projekte geschossen. Da wird also offensichtlich sehr viel Geld verdient, würde ich mal so frei heraus kombinieren.
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