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Bankenkrise

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Florian:
„Nie wieder“ sollten die Steuerzahler Banken retten müssen.
Nun ist die Lage schon wieder so dramatisch, dass die Bankentöpfe niemals ausreichen werden.

250 Mrd. für die italienischen Banken stehen im Raum, Spanien, Portugal, Deutsche Bank… auwei.

Und beim nächsten mal dann wieder die selbe Chose.

Quaestor:
Und die Steuerzahler werden wieder die Banken retten. Das ist doch das Geschäftsmodell von den Banken.
Schulden verstaatlichen, Gewinne werden privatisiert. Wenn dann erstmal das Bargeld abgeschafft ist, geht das Ganze viel unkomplizierter.

IWF an EU: Enteignet eure Bürger!

Florian:
Ein Bail-in natürlich nur sinnvoll, wenn niemand einen Informationsvorsprung hat. Schwierig, nicht nur in Italien.
Aber wer investiert überhaupt noch in Banken?

Die IWF-Meinung ist ein alter Hut. Aber ist es nicht so, dass Anleger (also Haushalte mit Vermögen) ständig leise enteignet werden? Hier ein Negativzins, dort eine erhöhte Abgabe, Abgeltungssteuer… und am Ende Erbschaftssteuer. Die letzten beiden werden ja gerade wieder mal diskutiert, denn sie sind angeblich höchst ungerecht - soll heißen zu niedrig.

Quaestor:
Sag bloß, du müsstest Erbschaftssteuer zahlen? ;-)
Und die, die sie zahlen müssten, zahlen sie eh nicht.

Mehrwertsteuer runter, Einkommenssteuer rauf

Florian:
Das spielt doch keine Rolle. Vererbtes ist schon, teilweise mehrfach, versteuert.
Ich sage ja auch nur, dass Vermögende längst herangezogen werden. Genug oder nicht, ist Geschmackssache.


--- Zitat von: Quaestor am Juli 16, 2016, 18:57:29 ---Mehrwertsteuer runter, Einkommenssteuer rauf

--- Ende Zitat ---

MwST runter: Ja.
Einkommensteuer rauf: Klares Nein! Vielmehr sollte nur Spitzenverdiener den Spitzensteuersatz zahlen - das würde auch die Kurve für alle entschärfen.

Aber da können wir lange schreiben, es ändert nix. :)

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