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Bankenkrise

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radneuerfinder:

--- Zitat von: fränk am März 18, 2013, 06:46:13 ---Wenn ich Spanier mit Erspartem wäre, ich würde es heute, noch vor der Arbeit abholen.
--- Ende Zitat ---

läuft

fränk:

--- Zitat von: radneuerfinder am März 18, 2013, 07:14:20 ---läuft

--- Ende Zitat ---

Ich meinte eher eine noch hektischere Kapitalflucht, seit den Vorfällen in Zypern.

Eigentlich die einzige Möglichkeit an die Kohle zu kommen. Der Bankkunde bekommt seine Steuern am gleichen Wochenende abgebucht, wie die Aktion in Brüssel beschlossen wurde.

Eigentlich müsste ich jetzt jubeln, aber irgend etwas an der Nummer stinkt mir.

Und ob die Kohle der russischen Schwarzgeldsammler wirklich auf diese Art zu bekommen ist?

Florian:
Wohl kaum. Die Debatte läuft ja schon seit Wochen. Insofern müsste der Oligarch/Mafioso schon recht fahrlässig sein - oder aber nicht recht wissen, wie man es außer Landes schafft.
Ich traue mich wetten, dass diverse Banken diverse Sonderregelungen für diverse Kunden schon vorab angeboten haben.

Generell werden große Aktionen stets an den Wochenenden beschlossen. Komisch eigentlich, dass es solche Pausen noch gibt… zumindest für die kleinen Bankkunden.


Wenden wir den Blick mal nach Italien, das schon wieder massiv in der Rezension steckt.
„Die Wirtschaftskraft des Landes ist seit 2007 stärker gesunken als in den Jahren zwischen 1929 und 1934.“
Und das nach „15 Jahren Stagnation“.
Jeden Tag gehen 1000 Firmen pleite. Der Staat schulden Privatunternehmen mehr als 100 Mrd. €. Und, und, und…
Wieder SZ:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/euro-krise-italiens-wirtschaft-kaempft-ums-ueberleben-1.1624737


radneuerfinder:

--- Zitat von: fränk am März 18, 2013, 07:23:22 ---aber irgend etwas an der Nummer stinkt mir
--- Ende Zitat ---

Vielleicht, daß staatliche Einlagensicherung (zu 100% bis 100000 € in Euroländern) für Sparkonten in der EU im Zweifelsfall de facto nix wert ist?

Florian:
Ich weiß halt auch nicht. Der Schrecken ist groß, aber wenigstens ist es mal ein Schritt/Schnitt. Begrüßen will ich es nicht, v.a. nicht die Ausgangssituation, es wird ja munter weiter verhandelt.

a) Zypern hat sich ganz offensiv als Anlageplatz beworben
b) Die zypriotischen boten hohe Zinsen, die sie dann u.a. mit hochverzinsten griechischen Anleihen wieder reinholen wollten. Die Kunden sind also sehr wohl auch bewusst höheres Risiko gegangen. Mit dabei übrigens auch deutsche Banken, mit 6 Mrd., die bei einem Staatsbankrott wohl weg wären.
c) Ist für die Zyprioten eine solche Abgabe nicht der wesentlich bessere Weg als jahrelanges Kaputtsparen wie in Griechenland und co.?

Ich denke aber, aufgrund der Alternative (siehe c)) hat die Methode ihren Reiz und wird auch anderen Regierungen irgendwann gefallen. Schon seit Jahren wird ja u.a. behauptet, Italien könne  gar nicht fallen, wegen der hohen Privatvermögen. Auf diese Statements wird jetzt ein neues Licht geworfen.

Davon abgesehen sind an allem so oder so natürlich wieder die Deutschen schuld.

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