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Bankenkrise

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warlord:

--- Zitat von: Florian am Oktober 10, 2012, 11:48:18 ---warlord: Wäre schon für eine Umsatzsteuer auf diese Produkte. Dafür aber die Abgeltungssteuer weg und höhere Freibeträge und Verzicht auf die Vermögenssteuer, die ja ständig gefordert wird hierzulande, aber verfassungsrechtlich problematisch ist, von der Gerechtigkeit und Logik einer Mehrfachbesteuerung mal ganz abgesehen.
Davon würde ich mir eine größere Steuerungswirkung versprechen, hin zu langfristigeren Engagements, weg vom Hochfrequenzhandel.
Warum? Weil dieser die Kurse zu sehr schwanken lässt, nur um daraus Kapital herauszuziehen. Otto Normalbürger stehen diese Instrumente schon mal gar nicht zur Verfügung oder nur zu Konditionen, die sich bei kleinen Vermögen kaum auszahlen. Gleichzeitig erschwert es die korrekte Kursfindung (okay, dies ist umstritten) und läuft manchmal Amok, wie sich immer wieder zeigt, wenn plötzlich de Kurse abstürzen ohne Grund.

--- Ende Zitat ---

Ja, das sind schon Argumente. Da bin ich weitgehend bei Dir.

Jochen:

--- Zitat von: Florian am Oktober 10, 2012, 11:48:18 ---
Finanztransaktionssteuer wäre eine Umsatzsteuer auf das gesamte Volumen bei jeder Transaktion. Der angedachte Prozentsatz ist 0,05%.


--- Ende Zitat ---

Ob sich der Spieler schwerer tut, bei 1.000.000 Euro Umsatz dem Staat 0,05 % = 500 Euro zu schenken ?

Wieviel Trinkgeld gebt Ihr im Restaurant ?

Jochen

Florian:
Du musst Dir mal das Volumen der Transfers anschauen. Da wird pro Sekunde mehr Geld als man sich vorstellen kann. Insofern käme dann schon was zusammen.

Und man will ja das System nicht etwa beenden, nur mitkassieren.

Jochen:

--- Zitat von: Florian am Oktober 10, 2012, 12:28:55 ---Und man will ja das System nicht etwa beenden, nur mitkassieren.

--- Ende Zitat ---

Eben, noch mehr virtuelle Einnahmen. "Schmarotzertum"  ;D

Jochen

Florian:
Schlimmer finde ich persönlich die Abgeltungssteuer. Sie bestraft auch langfristig orientierte Klein-Anleger.

Gut, wer weniger als die ca. 26% als persönlichen Steuersatz hat, kann natürlich diesen zugrunde legen. Trotzdem finde ich persönlich es unfair. Früher gab es die Spekulationsfrist, diese hätte man ja auch wieder verlängern können (sie wurde mehrmals verkürzt). Das war zielführend. Jetzt kassiert man alle ab, selbst wenn sie nur einen kleinen Aktien-Sparplan für ihre Kinder einrichten. 

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