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Bankenkrise
fränk:
Ich habe gestern ausführlich fern gesehen.
Dabei waren einige Nachrichtensendungen, Tagesschau, heute, Frontal21...
Es ist wirklich erstaunlich.
Der aktuell beliebteste Politker kann nix, hat nix gelernt, hat bei den Verhandlungen mit GM wohl kräftig versagt und kann eigentlich nix außer vor Kameras gut auszusehen.
Er ist die gleiche Flachschippe wie die Manager in der Wirtschaft, nur macht er sich zum Narren, während die anderen sich die Taschen voll machen.
Die einen Politiker fahren an fragwürdigen Orten Dienstwagen, die anderen laden Gäste ein, die dann damit prahlen wie ein 5-Jähriger mit dem ersten Flitzebogen und die jeweiligen politischen Gegner tun so, als gäbe es nichts wichtigeres.
Halbtags arbeitende Frauen von gut verdienenden Männern, versuchen ihre Putzfrauen über das Kurzarbeitergeld zu finanzieren, weil sie selber im Moment mehr Zeit für Hausarbeiten haben.
Leute, wir werden den ganzen Mist voll für die Wand fahren!
Wir brauchen Menschen in Führungspositionen, mit wenigstens etwas Moral.
Die gibt es aber nicht!
Die leben das Gegenteil für sich erfolgreich vor und der "Kleine Mann" würde es zu gerne genau so machen, wenn er nur könnte.
Die Politik ist nur noch am Selbstdarstellen und Machterhalten.
Das Selbstdarstellen haben sie inzwischen, dank von uns finanzierten Unternehmensberatern, so weit perfektioniert, dass wir als "normal" akzeptiert haben.
Hier stand ursprünglich etwas, was man als "Aufforderung zur Gewalt hätte" verstehen könne.
radneuerfinder:
Die Dimensionen der Finanzkrise:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31060/1.html
Die in dem zugehörigen Artikel aufgemachte Theorie kann ich allerdings nicht einschätzen. Das geht ja erst wenn man deren Grenzen (Annahmen, Definitionsbereich) kannt. Kenne ich aber nicht. :( Auch ein Blick in den Wirtschaftsteil hilft da merkwürdig wenig weiter. >:(
Ergänzung:
Staatsausgaben Deutschland 2009 (nur Bund): 417 Milliarden USD (290.000,00 Mio €)
radneuerfinder:
"Es steht nicht mehr einfach die Reform des Systems zur Debatte, sondern die Transformation"
http://www.taz.de/1/politik/bundestagswahl/artikel/1/rot-rot-gruen-bringt-gar-nichts/
Ich frage mich nur noch welche der verschiedenen Transformationen, für die sich die einzelnenen Parteien ins Zeug legen und so detailiert erklären, wählen soll. :P :P
Florian:
Äh, hä?
--- Zitat --- Herr Cohn-Bendit, Ihr Erfolg bei der Europawahl beruht darauf, dass Sie ein Ökoprojekt entwickelt haben, das über die grüne Partei hinausgeht. Was heißt das für Deutschland?
Im Gegensatz zu Deutschland befanden sich die französischen Grünen auf einem toten Gleis. Deshalb haben wir die Sammlungsbewegung der politischen Ökologie gemacht, also all derjenigen, die sich bewusst sind, dass es so nicht weitergeht, wenn wir in den nächsten zehn Jahren die Klimafrage nicht in den Griff bekommen. Aber in Deutschland sind die Grünen stark. Bedenken Sie: Bei der letzten Bundestagswahl hatten die grade 8 Prozent. Und das mit Fischer!
--- Ende Zitat ---
Also, die deutschen Grünen stehen besser da, denn sie hatten grade 8 Prozent. „grade“ heißt nach meinem Verständnis entweder zeitlich gerade (was nicht gemeint sein kann) oder so viel wie „nur“.
Trotz Fischer? Ach herrje, Altgockelkämpfe, ja das bringt uns voran.
V.a. aber wüsste ich gerne mehr über dieses „Projekt“. Habe mal schnell das Internet durchsucht und siehe da, ich finde nix. Toptreffer ist das taz-Interview. Seine eigene Seite ist v.a. ein grandiose Selbstinszenierung, aber was sonst hat man auch erwartet.
Florian:
Die Seite Information is beautiful ist immer einen Besuch wert, kann ich nur wärmstens empfehlen.
Hier eine Visualisierung diverser Milliardenbeträge. Klickbefehl! :)
Und ja, dass war auch mal wieder auf Daring Fireball. :)
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