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Bankenkrise
warlord:
Hätte man aus der Geschichte gelernt, wäre die jetzige Krise nicht passiert, mein der Ex-Chefökonom der BIZ:
http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/man_muss_sich_gegen_den_wind_stellen_1.3196933.html
elafonisi:
Wenn es stimmt, was bei der FTD zu lesen ist, werden wir alle ja mal wieder kräftig verscheissert. :P
radneuerfinder:
Danke für den Link! Wenn das nicht 2 große Skandale sind, dann weiß ich nicht. 1. Das Finanzschlammassel an sich. 2. "Bis heute gibt es über das größte Finanzdesaster seit der Weimarer Republik nicht einmal die Idee einer offiziellen Analyse."
Wo ist die Partei, die (wenigstens in ihrem Wahlprogramm) wirkungsvolle, also größere und weitreichende Konsequenzen (aus der noch nicht vorhandenen ::) Analyse) ankündigt? Einen entsprechend wirksamen Politiker gönne ich gerne 100000 km/Jahr PrivatNutzung des Dienstwagen.
Florian:
Mit so was braucht man dem Wähler und v.a. den meisten Journalisten nicht kommen. Da ist die Boni-Diskussion doch viel saftiger.
Dieser fehlende Analysewille und die fast an ein Schweigekartell erinnernde Intransparenz zieht sich auch durch andere Politikfelder. Die angelsächsische Tradition ist in diesem Punkt für uns beneidenswert. Man darf sich nur nicht vormachen, die dortigen doch sehr viel offeneren Berichte würden auch tatsächlich vom Normalbürger oder gar den wichtigen Politikern gelesen.
Wozu auch? Gel ins Haar, grinsen und immer freundlich zu allem vorher und ohne Sachkenntnis nein sagen und sich dann „zähneknirschend“ überstimmen lassen - und schon ist man der beliebteste Politiker Deutschlands.
elafonisi:
--- Zitat von: Florian am August 10, 2009, 19:10:26 ---Wozu auch? Gel ins Haar, grinsen und immer freundlich zu allem vorher und ohne Sachkenntnis nein sagen und sich dann „zähneknirschend“ überstimmen lassen - und schon ist man der beliebteste Politiker Deutschlands.
--- Ende Zitat ---
Yes, he can! ;D
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